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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 251

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 251 (sequence 389)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7401-3483549
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Sokolow 251 verdanken. In der Blüte der Jugend ist er uns entrissen worden. Ein tragischer Fall. Wir betrauern ihn tief, zusammen mit unsern italienischen Gesinnungsgenossen, und hoffen zuversichtlich, dass sein Geist im Kreise unserer Brüder in Italien nicht aufhören wird zu wirken. Dir. E p 1 e r, Wien, Präsident des Keren Hajessod in Oesterreich, einer derjenigen, die den Zionismus ganz ernst genommen haben. Sein Kopf war voll von Ideen. Auch er war ein Pionier der industriellen Entwicklung unseres Landes. Prof. Dr. Leon Kellner, Wien, der Freund Theodor Herzls, der Herausgeber von Herzls Zionistischen Schriften und Verfasser einer Biographie des jungen Herzl, ein Jugendfreund Herzls, eine verehrte, ehrwürdige Gestalt, aber jung noch an Geist, noch rüstig, als ich ihn zum letzten Male in Wien, in hoher Stellung bei der österreichischen Regierung sah, ein stolzer Jude und ein denkender Zionist. Einer der Paladine des Herzlkreises aus der Wiener Periode. Vor vielen Jahren hat er an der Entwicklung des Zionismus in regster Weise fördernd mitgewirkt. Wir bedauern tief den Heimgang dieses hervorragenden, mit den reichsten Gaben des Geistes ausgestatteten Mannes und werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren. Wilhelm Gross, Tel Aviv, Delegierter des ersten Kongresses. Er war schon zum ersten Kongress mit der Idee des Pflanzungsbaus erschienen, die jetzt ein Programmpunkt der Palästinaarbeit geworden ist. Er war schon vor mehr als 30 Jahren praktisch mit den tastenden Versuchen in dieser Richtung beschäftigt. Schritt für Schritt erkämpfte er sich seine Stellung. Einer der ersten, die sich zu diesem Zwecke in unserem Lande niedergelassen hatten. Mosche Granowsky, gestorben in Tel Aviv, einer der ältesten russischen Zionisten, dessen wir uns mit Liebe und Achtung erinnern. Senator Dr. Noach Davidson, Warschau, Vizepräsident der Zionistischen Organisation in Polen. Der Sohn einer berühmten Rabbinerfamilie, der in seiner Familie die alte religiöse Tradition mit dem modernen Zionismus verknüpft hat. Einer der ersten in der zionistischen Jugendbewegung in Polen, vielleicht der erste. Uns entrissen im Mannesalter, aber bis zu seinem letzten Tage für die nationale jüdische Sache in Polen segensreich wirkend, tätig nach allen Richtungen, nationale Würde ausstrahlend. Moses Frostig, ein tüchtiger, fleissiger und sehr ergebener zionistischer Publizist in Ostgalizien. Samuel P i n e 1 e s, Galatz, auch eine Krone des Zionismus, der Nestor unserer Bewegung. Noch vor zwei Jahren sandten wir ihm Glückwünsche zu seinem 86. Geburtstag. Nun ist dieses grosse und siegreiche

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