Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 369 (sequence 411)
- Language
- German, English, Hebrew
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Goldmann, Nurock, Ben-Zwi, Friedland Palästina-Komitees geleistet worden ist, Der Kongreß hofft, daß diese Arbeit in Europa, Amerika und der arabischen und mohammedanischen Welt fortgesetzt und erweitert wird. Vorsitzender (nach Abstimmung): Angenommen. Berichterstatter M. Nurock: Der nächste Antrag lautet: 4. Der Kongreß bedauert, daß die Palästinaregierung das neue Grenzkorps ohne Rücksicht auf die eindringlichen Vorstellungen und die gerechten Forderungen des jüdischen Jischuw und ohne Rücksicht auf das Verhalten bei Präzedenzfällen (Gendarmerie) formiert und damit die Rechte des jüdischen Jischuw verletzt hat. Der Kongreß fordert demgegenüber, daß der jüdische Jischuw, entsprechend seinem gerechten Verlangen und seinen Bedürfnissen, unter Wahrung seiner nationalen und religiösen Interessen, am Grenzkorps beteiligt werde. Ebenso fordert der Kongreß die Beteiligung der Juden gemäß ihrer Bedeutung an allen Polizei-, Sicherheits¬ und Verteidigungsformationen des Landes. Del. Izchak Ben-Zwi (Palästina, Achduth Awodah — jüdisch): Ich beantrage, in Alinea 2 statt »entsprechend seinem gerechten Verlangen und seinen Bedürfnissen« die Worte zu setzen: »entsprechend seinen Bedürfnissen und den gerechten Forderungen seiner gewählten Vertreter«. Dieses Amendement drückt die Bedeutung aus, die wir der Anerkennung des Waad Leumi als des offiziellen Vertreters des Jischuw beilegen. Del. Uriel Friedland (Hitachduth — jüdisch): Ich bin gegen dieses Amendement, weil es eine gewisse Stellungnahme zur Frage der nationalen Einheiten im Grenzkorps bedeutet, die in der Politischen Kommission nicht besprochen wurde. Vorsitzender (nach Abstimmung): Das Amendement Ben-Zwi ist mit 73 gegen 54 Stimmen abgelehnt, der Kommissionsantrag angenommen. Berichterstatter M. Nurock: Der letzte Antrag zu „Politik" lautet: 5. Hie Einbürgerung in Erez Israel ist eine fundamentale nationale Pflicht. Der Kongreß verlangt, daß jeder in Palästina lebende Jude dieser Pflicht unverzüglich genügt. 24 369