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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 327

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 327 (sequence 369)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6812-3482959
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Ä. Katznelson Die Mitglieder der Kommission waren tief überzeugt von der unbedingten Notwendigkeit sowie von der objektiven Möglichkeit der Einführung einer gemeinsamen Sprache, einer Verständigung zwischen den verschiedenen disparaten Kräften, um so die Lösung der Probleme, von denen eben die Eede war, zu ermöglichen. Mit großer Genugtuung kann festgestellt werden, daß die Verhandlungen in der Kommission diesmal sehr deutlich eine prinzipielle Annäherung zwischen den verschiedenen an der Gesundheitspflege im Lande interessierten Faktoren in Bezug auf die Grundlagen der Eeform zeigten, die auf diesem Gebiete notwendig ist. Diese Grundlagen sind: Die Zentralisierung der Energien im Bereich der zionistischen Arbeit auf dem Gebiete der Gesundheitspflege im Lande, die Heranziehung des organisierten Jischuw zur Teilnahme an der finanziellen und sachlichen Verantwortung für die sanitäre Arbeit, die systematische Vorbereitung des Jischuw für die Leitung des Sanitätswesens in der Zukunft durch stufenweise Uebertragung geeigneter Teile der Tätigkeit in seine Machtsphäre, die Erlangung der Zusicherung aktiver Mithilfe seitens der Eegierung bei der Erfüllung sanitärer Erfordernisse des Jischuw sowie die Kegelung ständiger Zusammenarbeit zwischen dem Sanitätsdienst der Eegierung und dem zionistischen Gesundheitsdienst. Die Eesolution, welche von der Kommission beschlossen wurde, verlangt von der zionistischen Palästina-Exekutive die Durchführung einer Eeorganisation im Sinne dieser Darlegungen und in möglichst kurzer Zeit. Im Zusammenhange damit behandelte die Kommission die Frage des Vertrages zwischen der Zionistischen Exekutive und der medizinischen Organisation „Hadassah". Dieser Vertrag verursachte bekanntlieh große Unzufriedenheit in verschiedenen Kreisen der zionistischen Bewegung und des Jischuw. TJeber die negativen Tendenzen dieses Vertrages und besonders über die separatistische Tendenz wurde schon hier auf dem Kongreß gesprochen. Es war jedem Mitgliede der Kommission klar, daß dieser Vertrag, welcher als Folge der bedauerlichen Erscheinungen, die sich in der letzten Zeit in Erez Israel auf dem Gebiete der sanitären Arbeit zeigten, Abgeschlossen wurde, nicht als Grundlage zur Lösung der Frage des Verhältnisses zwischen der medizinischen Organisation „Hadassah" und der Zionistischen Organisation dienen kann. Dieses ziemlich verwickelte Problem ist in intimster Weise mit all den anderen Problemen, von denen bereits gesprochen wurde, verknüpft und sollte eigentlich als Teilproblem im Eahmen des allgemeinen Eeorganisationsplanes, 327

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