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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 281

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 281 (sequence 323)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Hantke den Sammlungen des Joint Distribution Committee in New York. Sieben Jahre sind im Leben eines Volkes eine kurze Spanne Zeit. Es ist in dieser Zeit gelungen, jede zehnte Familie zur Beteiligung am Keren Hajessod zu veranlassen. Wir dürfen mit Sicherheit darauf rechnen, daß wir diese Zahlen noch erheblich vergrößern können. Phantasten gegenüber mag allerdings betont werden, daß es selbst bei einer absoluten Einigkeit des jüdischen Volkes in der Palästinafrage technisch und wirtschaftlich unmöglich ist, alle oder auch nur die Mehrheit der Familien zu regelmäßigen Beiträgen zu veranlassen. Selbst der moderne Staat hat, trotz der außerordentlichen Zwangsmittel, die ihm zu Gebote stehen, nur in ganz vereinzelten Fällen den Versuch gemacht, die Masse der Unbemittelten zur Steuerleistung heranzuziehen. Gerade wenn wir von Phantastereien absehen und uns auf den Boden realer Tatsachen stellen, können wir mit einem Gefühl der Sicherheit der Zukunft entgegensehen und von den nächsten sieben Jahren des Keren Hajessod eine weitere Ausnützung seiner Möglichkeiten erwarten. Die Tribüne des zionistischen Kongresses ist der Ort, von dem aus vor allem hervorgehoben werden mag, welche Bedeutung der Keren Hajessod für die Erweiterung des Aktionsradius der zionistischen Bewegung bereits jetzt gewonnen hat. 125.000 Keren Hajessod- Zahler, die nicht der zionistischen Bewegung angehören, bedeuten eine Verdoppelung der finanziellen Kräfte der organisierten Palästinabewegung. Manche von Ihnen werden sich noch «der Diskussionen des Jahres 1920 über die Beziehungen des Keren Hajessod zur Zionistischen Organisation erinnern. Die Kritik jener Tage hat sich als unbegründet herausgestellt. Der Versuch, die pro-palästinensisch gestimmte Judenheit zu positiven Leistungen für Palästina heranzuziehen, obwohl diese Elemente nicht bereit sind, in die Zionistische Organisation einzutreten, ist gelungen. Trotz der Warnungen mancher Theo- 281

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