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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 275

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 275 (sequence 317)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6760-3482907
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Bernstein, J. Levinson, Gold schlössen hat, und aus diesem Anschluß verspreche ich mir eine Vermehrung der Einkünfte des Nationalfonds um viele hunderttausend Dollar, Eine Trennung des Nationalfonds von dem United Palestine Appeal könnte nur dem Nationalfonds zum Schaden gereichen. Der Nationalfonds muß mit seiner Tradition brechen, ein kleiner Sammelfonds zu bleiben. Er muß sich als unabtrennbarer Teil der gesamten zionistischen Arbeit betrachten. Die Zentralstelle in Jerusalem muß an die einzelnen Landesstellen Instruktionen in diesem Sinne ergehen lassen. Das Parteiwesen muß zurückgestellt werden. Mit der Komantik muß Schluß gemacht werden. Ich hoffe, daß sich sodann der Nationalfonds in einen starken Fonds des Schaffens verwandeln wird und daß meine Worte in den Herzen unserer Freunde Verständnis finden werden. DeL Rabbi Jacob Levinson (Amerika, Misrachi — jüdisch): Bei allem großen Kespekt vor meinem amerikanischen Vorredner kann ich mich nicht seiner Meinung anschließen, daß im Nationalfonds die einzelnen Parteien nicht vertreten sein dürfen. Man kennt in der zionistischen Welt viel zu wenig die großen Verdienste der Misrachipartei und des ganzen orthodoxen Judentums für den Nationalfonds, für den ständig, insbesondere aber am Tischa b'aw, in den Tempeln gesammelt wird. Es wäre das größte Unrecht, wenn diejenigen, die so hingebungsvoll für den Nationalfonds arbeiten, nicht das Eecht haben sollten, über den Nationalfonds eine Meinung zu äußern. Der Misrachi muß bei dieser jüdischen Sache der erste sein, nicht nur in der Arbeit, sondern auch bezüglich des Sechtes, mitreden zu dürfen. Er muß führend und mitbestimmend sein. DeL Rabbi Wolf Gold (Amerika, Misrachi — jüdisch): Von allen unseren Fonds ist der Nationalfonds am tiefsten in alle Schichten des jüdischen Volkes, ohne Unterschied der Parteien, eingedrungen. Doppelt groß ist das Interesse des religiösen Juden für den Nationalfonds. Dennoch ist der Natiönalfonds in Amerika nicht so populär, wie er sein könnte und wie er sein sollte. Es ist eine feststehende Tatsache, daß auf dem Nationalfondsboden das Element der orthodoxen Juden schwach vertreten ist. Vieleicht sind die Orthodoxen selbst daran schuld gewesen, weil sie nicht so viel Chaluzim hervorgebracht haben. In der letzten Zeit ist aber der Hapoel Hamisrachi nach Palästina gekommen und zeigt dieselbe Opferfreudigkeit wie die übrigen Chaluzim. Man muß ihm die Möglichkeit zur Ansiedlung geben, die man ihm verspro- 18» 275

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