Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 220 (sequence 262)
- Language
- German, English, Hebrew
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8. Sitzung: Totenfeier Wir beklagen den Tod des Fürsten im Reiche jüdischen Wissens, des Gaons Rabbi Meir Simcha ans Dünaburg, der sehr tiefe Sympathien für unsere Bewegung gehegt und bekundet hat. Rabbi Israel Kaplan aus Kowno, einer der Führer aus dem Misrachi Litauens und ausgezeichneter hebräischer Publizist. Ingenieur Akiba Pomeranz, einer unserer führenden Zionisten und tätigen Keren Ha jessod-Arbeiter in Chile, dessen Gebeine durch seine Familie nach Palästina überführt worden sind. Unser lieber Fred. S. S p i e r s, ein Sohn des Dajan Spiers in London, ein frommer, bescheidener und gediegener Talmudist, vom zionistischen Ideal durchdrungen und an der Arbeit der zionistischen Föderation hingebungsvoll beteiligt. Unser lieber Bezalel Jaffe aus Tel Awiw, ein Mann, der wirklich in Erez Israel eingebürgert, von einer unermüdlichen Aktivität, geachtet und geliebt war und immer mitten in der Bewegung stand. Ich will eines ausgezeichneten jüdischen Vertreters gedenken, der in den Annalen der jüdischen Geschichte einen der denkwürdigsten Plätze einnehmen wird, Maximilian Winawer, Abgeordneter der ersten Duma, der nach dem Zusammenbruch Rußlands zu uns kam und, wiewohl nicht mehr imstande, für uns zu arbeiten, unsere Tätigkeit mit Sympathie und Interesse begleitet hat. Masor aus Kiew, der uns stets nahe gestanden hat. Professor Selikowitsch in New York, einer der ältesten hebräischen und jüdischen Schriftsteller seiner Zeit. Leon Chasanowitsch, der, so lange er lebte, stets das Vertrauen seiner Gesinnungsgenossen besessen hat, ein aktiver zionistischer Arbeiterführer. Dr. Adalbert Sachs, Jerusalem, der nach Palästina kam, um ein Sanatorium zu errichten und, kaum daß er seine Tätigkeit begonnen, uns plötzlich durch seinen frühzeitigen Tod entrissen wurde. Oberrabbiner Dr. Artur Cohn, dessen Andenken mit den Eindrücken des ersten Kongresses auf engste verknüpft ist. Verstorben ist auch A. I. Rom aus Zürich, ein Führer des Misrachi, der sein ganzes Leben hindurch sich energisch für die Organisierung des Misrachi in der Schweiz eingesetzt hat. 220