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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 549

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 549 (sequence 560)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Hindes, Kaplan sehr berechtigt, nur eines spricht dagegen, und zwar die Tatsache (Delegierter Dr. Waldmann: Das Diktat von Amerika!) ... Herr Dr. Waldmann, Sie stören mich! Gegen diesen Vorschlag spricht die Tatsache, daß der zionistische Kongreß nicht ständig tagt. (Delegierter Dr. Waldmann: Es gibt außerordentliche Kongresse!) Sogar ein außerordentlicher Kongreß kann nicht zu jeder Zeit einberufen werden. Die Verständigung mit den Nichtzionisten hat einige Stadien durchzumachen, und nicht in jedem Stadium kann der Zionistenkongreß einberufen werden. Wenn wir tatsächlich auf der parlamentarischen Basis stehen, dann müssen wir unsere Rechte in dieser Frage dem Actions-Comite und der Exekutive übertragen, da sonst die Situation, in der wir uns heute befinden, daß wir schon seit vier Jahren auf einem Fleck stehen, nicht geändert werden wird. Was die Frage der Stellvertreter anbetrifft, kann ich leider nicht annehmen, daß dieser Vorschlag in der Absicht, der Sache zu dienen, gemacht worden ist. In der Zionistischen Organisation, in deren Diensten Menschen stehen, die mit der zionistischen Idee und Arbeit eng verbunden sind, haben wir auch Stellvertreter zulassen müssen. Und ihr wollt nun in der neuen Körperschaft, die sich über die ganze Welt, von New York bis Jerusalem, erstreckt, die Stellvertreterschaft, die die einzige reale Möglichkeit der Bildung dieser Insitutionen ist, ausschalten. Ich gehe schließlich zum Antrag über, daß der Council nicht früher zusammentrete, als bis gewisse Länder in ihm vertreten sind. Auch in dieser Frage sind wir derselben Meinung wie der Antragsteller, und es ist unser Wunsch, daß Länder wie Amerika, Polen und Palästina im Council vertreten sein sollen. Aber was zum Beispiel Palästina anbetrifft, wissen wir heute noch gar nicht, wann und wie die Repräsentanz der palästinensischen Judenheit gebildet werden wird» Die vorgeschlagene Resolution, die als prinzipielle Garantie gedacht ist, könnte bei der Einberufung des Councils störend wirken. Aus all den angeführten Gründen hat die Mehrheit der Kommission gegen alle Amendements gestimmt. (Lebhafter Beifall.) Mitglied des Actions-Comites Elieser Kaplan (jüdisch): Ich beantrage, daß der Council der Jewish Agency erst in Funktion treten soll, wenn die von ihm beschlossene Verlassung vom Actions-Comite bestätigt ist. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Meine Herren! Ich habe die Auffassung, daß man dos Recht hat, ein Amendement au stellen, es kann aber n>ur je einer dafür und einer dagegen sprechen, das heißt, derjenige, der das Amendement gestellt hat, kann dafür sprechen und jemand dagegen und damit ist die Sache erledigt. (Mitglied des A.-C Mer'eminski: Es ist im Statut nicht verlangt, daß der Antragsteller selbst begründen muß!) Das ist allerdings im Statut nicht vorgesehen, wir haben aber darüber in den Kommissionen abgestimmt, auch haben wir eine Probe gemacht. Der Sinn der Sache war, daß -Gerechtigkeit sein sollte, das heißt, einer für eine Sache> einer gegen. Wenn wir dagegen, wie das hier gewünscht wird, noch außerdem gestatten 549

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