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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 347

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 347 (sequence 358)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6057-3482203
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Schocken anschauungen der Wirtschaftsführung nicht voneinander abweichen. Eine solche wirtschaftliche Leitung wird ledig der Hemmungen sein, die ich vorhin geschildert habe, wird ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu entscheiden haben, wird dafür zu sorgen haben, daß sie für ihre einzelnen Aufgaben die besten Kräfte, die zu erreichen sind, gewinnt (z. B. daß unser landwirtschaftliches Siedlungsressort leitende Agronomen hat, die ihrer Aufgabe gewachsen sind), und sie wird volle Verantwortung tragen für die Entscheidungen, die sie aus sich heraus fällt. Vielleicht wird sich neben ihr nach und nach ein Wirtschafts- A. C. (der umgewandelte Finanz- und Wirtschaftsrat) zu bilden haben, dem sie in kurzen Abständen Rechenschaft zu legen hat, und neben ihr wird die Sach- und Zweckrevisionsstelle, auf die ich später zu sprechen komme, zu wirken haben. Ihre Bewährung wird diese Leitung gleich nach Beginn ihrer Arbeit zu erweisen haben, indem sie sich die Stellung verschafft, die ihr als der offiziellen und allein verantwortlichen Leitung unseres Kolonisationswerkes gebührt. Das wird nicht leicht sein. Die aus den bereits geschilderten Vorbedingungen stammenden wirtschaftlich schwächlichen Leistungen der Palästinaexekutive haben in den verflossenen Jahren ihre Auswirkungen gebracht. Die Vertreter der Arbeiterschaft als die Vertreter der einzigen im Lande bestehenden durchorganisierten großen Gruppe, haben bei ihrem starken Interesse an den Entscheidungen der Wirtschaftsführung in den letzten Jahren legitim und illegitim ihren Einfluß ausgeübt und in der Regel fand der von ihnen ausgehende Druck bei den Instanzen der Leitung nicht den notwendigen Gegendruck. Nach den ersten erfolgreichen Versuchen, die schwächlich erscheinende und zögernde Leitung vor ein fait accompli zu stellen (z. B. die Besetzung des Nurisblocks durch den Gdud Awodah im Herbst 1921, bevor noch die Instanzen der Leitung sich mit der Frage, welche Gruppen auf diesen Böden angesetzt werden sollten, beschäftigt hatten), bil- 347

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