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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 105

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 105 (sequence 116)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5815-3481961
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Kaplanshy Drittel des Kapitals und unser Kredit beträgt ein Drittel, sondern, sie besitzen ein Drittel und unser Kredit soll sich auf zwei Drittel belaufen. Dessenungeachtet schlage ich dem Kongreß vor, die Möglichkeit zu schaffen, diesen neuen Elementen in den neuen Siedlungspunkten zu Hilfe zu kommen, indem man den Pioniergeist, den sie zeigen, in Betracht zieht. Aber ich wünsche, daß der Kongreß darüber orientiert ist, daß die Kolonisation der neuen Mittelstandselemente keine Kolonisation auf geschäftsmäßiger Basis sein kann und daß die Kreditfähigkeit der neuen Kolonisten, wrenn wir ihr Eigenkapital in Betracht ziehen, eine viel kleinere ist, als sie sein sollte. Eine zweite große Schwierigkeit in dieser Kolonisation ist die Tatsache, daß wir es mit älteren Leuten zu tun haben, die zu schwerer landwirtschaftlicher Arbeit nicht vorbereitet sind. Deshalb wird das Problem der Ausbildung, das Problem der Hachscharah, bei diesen Mittelstandselementen ein sehr schweres und sehr kompliziertes sein. Ich schlage daher Wege vor, diese Schwierigkeit zu überwinden: eine Erhöhung unseres Budgets für die Instruktion, für die Anlernung, um so Methoden zu finden, wie den neuen Kolonisten zu Hilfe zu kommen ist. Ein drittes Problem der Mittelstandskolonisation wird das Problem der Sicherstellung des nationalen und sozialen Charakters der Kolonisation sein. Es ist klar, daß gerade bei solchen Elementen, die keine genügende Vorbereitung für die Landwirtschaft haben, die Gefahr besteht, daß sie den Boden verkaufen und ihn wieder verlassen. Es kann eine Bodenspekulation entstehen, eine Spekulation mit Landwirtschaft, eine Erscheinung, die sich leider in Palästina in den letzten Jahren gezeigt hat, und wir müssen Maßnahmen treffen, um zu vermeiden, daß wir in unserer eigenen, mit den Mitteln des Keren Hajessod geführten Kolonisation in die Fehler der früheren privatwirtschaftlichen Kolonisation zurückfallen. Die Kommission hat das Recht Vorschläge zu machen, welche Sicherungen der Keren Hajessod diesbezüglich zu fordern hat. 105

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