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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 90

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 90 (sequence 101)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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3. Sitzung: Referate über Palästinawirtschajt die Gesellschaft, bitte sehr, wir haben jedenfalls das Recht der Kontrolle, der Einsetzung anderer Direktoren. (Zwischenruf: Meschek!) Ja, Meschek, meine Herren, der Meschek ist eine Gründung, die jetzt, glaube ich, eineinhalb Jahre alt ist, Meschek ist eine private Gesellschaft, die sich aber bereit erklärt hat, sich der Kontrolle der Zionistischen Organisation zu unterstellen. Es ist nicht die Schuld des Meschek, daß diese Kontrolle bisher nicht ausgeübt worden ist. Es ist unsere Schuld, daß wir kein Kontrollorgan dafür haben. Wenn Sie mir das Geringste nachweisen, daß irgendeine Gesellschaft sich in ungerechtfertigter Weise bereichert, so werde ich der erste sein, der dagegen Stellung nimmt. Also, wie ich schon gesagt habe, Sie können nicht hier die Tätigkeit einer Gesellschaft, meine Herren, danach beurteilen, ob in einem einzelnen Falle ein Irrtum vorgefallen ist; das kommt in jedem Geschäft vor. Hier handelt es sich um etwas ganz anderes. Es geht hier um Prinzipien. Haben Sie gegen die Prinzipien dieser Gesellschaft etwas einzuwenden? Darauf kommt es an. Mißstände können Sie abstellen, und die Gesellschaft wird immer auf Ihrer Seite sein. Noch über eine unserer Gesellschaften möchte ich in diesem Zusammenhange sprechen. Der letzte Kongreß hat beschlossen, einen Kolonisationfonds zu gründen, der die bisherigen Aktiva der Zionistischen Organisation und des Keren Hajessod zu verwalten hat. Ich muß leider gestehen, daß es mir nicht möglich gewesen ist, diesen Beschluß des Kongresses im Laufe der letzten zwei Jahre durchzuführen. Ich habe es mehrfach versucht, habe aber leider bei anderen Instanzen der Organisation das nötige Verständnis nicht gefunden, und bis zum heutigen Tage ist deshalb dieser Kolonisationfonds nicht geschaffen worden. Ich halte seine Schaffung aber heute für ebenso notwendig wie vor zwei Jahren und hoffe, daß seine Begründung jetzt wenigstens bald vor sich gehen wird. Ich möchte weiter hier die Hypothekenbank erwähnen. Meine Herren, was wir vorhin über den Mangel 90

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