Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 51)
- Language
- German, English, Hebrew
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2. Sitzung: Totenfeier Freund unserer Sache, die er nicht nur in platonischen Erklärungen, sondern auch durch seine tatkräftige Mithilfe während der Friedenskonferenz in Paris unterstützt hat. Und nun wenden wir uns zu jenen, die wir hier in unseren Reihen vermissen. Da ist die imposante Gestalt des ehrwürdigen Rabbi Mosche Glasner, dann Rabbi Jehuda Leib Kowalski, der bedeutende Führer des Misraehi. Ein lieber und teurer Genosse in der Kulturarbeit für den Zionismus, Rabbiner Mase aus Moskau, der uns allen ans Herz gewachsen war, hat es nicht mehr erlebt, hier zu erscheinen. Wir vermissen unseren lieben Menachem Scheinkin, ohne den man sich einen Zionistenkongreß nur schwer vorstellen kann. Er war eine Individualität in unseren Reihen. Und neben ihm auch eine Individualität, ein Führer ein großes Temperament, Dr. Nahum Sirkin; auch er weilt nicht mehr unter uns. Wir gedenken unseres alten lieben Dr. N. Katzenelsohn, des Freundes von Herzl, unseres großen Finanzmannes, durchdrungen von der zionistischen Idee, eines Mannes von unserer ersten Garde. Ein Zionist der früheren Periode, der die Grundlagen gelegt hat für die spätere Arbeit, Moses Berman, aus Erez Israel, auch er ist dahingegangen. Und soll ich noch über die geistigen Führer, die mit der Kraft ihrer Intelligenz und dem Schwung ihrer Idee unsere Bewegung gefördert haben, sprechen, so erwähne ich zuerst jenen ausgezeichneten Mann Wolf Jawitz, den Meister des hebräischen Wortes; ich erwähne Professor Malter, einer derjenigen, die die zionistischen Ideen kühn und mutig, wahr und gründlich in der Wissenschaft vertreten haben. Auch Professor Dr. David Neumark sei nicht vergessen, der jüdische Philosoph und Schriftleiter, der auch in andere Kreise unsere Botschaft gebracht und ihr philosophischen Ausdruck gegeben hat. Der Name Ephraim Mose Lilien führt uns zurück zu den Anfängen des Zionismus, den Kreisen der jungen Künstler, die für uns gearbeitet und geschaffen haben. Lilien war vielleicht der 40