Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 442 (sequence 465)
- Language
- German, English, Hebrew
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Uebertrag . . . 397.000 III. Kredite und Investitionen: 1. Vorstädtische Heimstättensiedlung (Schechunath Owdim)............ . 20.000 2. Beteiligung an der Koop. Baugesellschaft . 8.000 3. „ „ dem Industriefonds..... 2.000 4. „ „ einer Industriebank..... 10.000 5. „ yj d. Palestine Electric Corpor. 25.000 6. „ „ der Hypothekenbank .... 25.000 7. „ „ der P. L. D. C....... 25.000 8. „ „ einer Handwerkerbank . . . 2.000 9. „ „ der Arbeiterbank ..... 2.000 10. „ „ einer Konsumgenossenschaft 5.000 124.000 IV. Zweite Rate der Schuld des Keren Hajessod an den jüdischen Nationalfonds.............. 10.000 Gesamtsumme . . . 531.000 Bemerkung: Die Posten 1 bis 5 in dem Etat für Kredite und Investitionen besitzen den Vorrang. Sie haben den Bericht des Herrn Neumann gehört und ich habe dazu nur einige sachliche Feststellungen zu machen. Ich bitte, die verteilten Budgetaufstellungen zur Hand zu nehmen. Zu Punkt 1 (landwirtschaftlicher Kolonisationsfonds) des Abschnittes II (ordentlicher Etat) hat die Budgetkommission beschlossen, dass die Beträge, die darin enthalten sind, reine Nettobeträge sind, das heisst, dass sie ohne Kürzung, auch ohne Kürzung mit Rücksicht auf früher vorhandene Schulden, für den betreffenden Zweck verwendet werden müssen. Zur Frage des Technikums (II, 2, b) hat die Budgetkommission entschieden, dass der ausgesetzte Posten nur dann in Frage kommen wird, wenn auch die anderen für das Technikum in Aussicht genommenen Gelder aufgebracht werden. Ein besonders stark umstrittener Posten war natürlich auch diesmal der Erziehungsposten. Es wurde uns eine ganze Reihe von Beträgen vorgeschlagen. Wir haben in dieser Angelegenheit die Meinungen der Herren Ussischkin, Mossinsohn, Lurie und anderer Vertreter der Lehrer gehört und haben eine lange Diskussion über das Erziehungsbudget gehabt. Der Betrag von 60.000 Pfund plus 7000 Pfund, das sind zusammen 67.000 Pfund, der schliesslich festgesetzt worden ist, ist nach langen Erwägungen angenommen, worden. Ich möchte Sie bitten, auch an diesem Posten nicht zu rühren. Die Budgetkommission hat ausserdem gewisse Resolutionen zur Frage des Erziehungsbudgets vorgeschlagen, die Ihnen vorliegen und die ich noch einmal verlesen werde (liest): 1. Der Kongress fordert, dass die palästinensische Regierung, zu den Kosten des hebräischen Schulwesens in Palästina den dem jüdischen Jischuw gebührenden Anteil beiträgt. 2. Der Kongress spricht sich für die allmähliche Uebergabe des Schulwesens an den Waad Leumi aus, der es unter Kontrolle der Zionistischen Organisation führen soll. 3. Der Kongress erwartet, dass der Waad Leumi die nötigen Massnahmen ergreifen wird,' um den Jischuw in stärkerem Masse als bisher zur Deckung des Schulbudgets zu verpflichten. Der Kongress ersucht die Exekutive, die geeigneten Schritte zur Durchführung der Beschlüsse zu unternehmen und insbesondere mit dem Waad Leumi wegen Üebernahme der Schulen baldigst zu verhandeln. Der Gedanke, von dem die Budgetkommission sich bei diesen Beschlüssen hat leiten lassen, war der, möglichst andere Kreise ausserhalb der Zionistischen Organisation sehr bald und in immer stärkerem 442