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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 9

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 9 (sequence 32)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5140-3481285
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zweifellos eine Etappe auf der Bahn des Fortschrittes. Wir können auf eine segensreiche Entwicklung der Propaganda zurückblicken. Eine rege Tätigkeit wuchs auf dem Gebiete unserer Landsmannschaften und Vereine; die Föderationen haben, ein>e -jede nach ihrer Richtung, einen befriedigenden Aufschwung genommen; die Jugendbewegung — ein Faktor, dessen eminente Wichtigkeit unbestreitbar feststeht, — umfasst immer neue Kreise. Die Tatsache, dass unser Zionismus nach allen Seiten das Bild einer mächtig fortschreitenden Entwicklung 'bietet, wird durch den K er en H a j ess od am besten bewiesen. Erst vor einigen Jahren haben wir diese Institution ms »Leben gerufen; wir hatten ihr anfangs nur diese zwei hebräischen Worte (dies ist unsere erste Institution, die nur unter 'einem hebräischen iNamen bekannt ist) als Mitgift gegeben. Sie war ein Schmerzenskind unserer Londoner Konferenz von 1920, jener Konferenz, wo sich Furcht in die Seelen eingeschlichen und ein Gefühl' grenzenloser Vereinsamung sich unser, angesichts der gewaltigen Aufgaben und Pflichten, 'bemächtigt hatte, die zuletzt, sich selbst überwindend, in ditien Hoffnungshymnus ausklangen. Und iist der materielle Erfolg des Keren Hajessod nur ein Bruchteil des Erstrebten, und gibt es noch weite jüdische Kreise, die diese Gründung noch nicht anerkennen, oder nicht einmal kennen, und ist die ideale Form der freiwilligen Steuer, des Maasser, vorläufig nur von wenigen als Richtschnur ihrer Mitwirkung akzeptiert worden, so liegen ja die Gründe dieser Unzulänglichkeiten klar vor unseren Augen. Die ganze Welt leidet an einer schweren 'Wirtschaftlichen Krise: grosse Teile der Judenheit — und gerade diejenigen, bei denen wir den grössten Anklang finden würden, — sind vollständig unerreichbar oder leben unter so anormalen wirtschaftlichen Bedingungen, dass ihre Beiträge kaum noch ,etwas bedeuten, — und schliesslich arbeitet der Keren Hajessod erst seit drei Jahren. In diesen drei Jahren hat sich dennoch diese segensreiche Institution eine Stellung errungen, die sie zu einer der populärsten Institutionen des jüdischen Volkes gemacht, sie schlingt ein einigendes Band um die Diaspora, sie ist ein belebender Mittelpunkt, eine Brücke geworden zwischen Ziondsten und ausserhalb der Zionistischen Organisation stehenden Juden, die bestrebt sind, Erez Israel wieder aufzubauen. Ein genauer Bericht über die Tätigkeit dieser Institution wird Ihnen erstattet werden. Hier soll nur im allgemeinen auf diese Leistung unserer Organisation hingewiesen werden. Frei von einem engherzigen Parteigeist, bestrebt, die weitesten jüdischen Kreise unter dem Banner der Palästinaarbeit zu vereinen, haben wir dem Keren Hajessod einen allgemeinjüdischen Charakter verliehen. Wenn jetzt die zwei Worte Keren Hajessod in der jüdischen Welt etwas von jener magnetischen Kraft des altheiligen Schema Israel gewonnen haben und wenn diese Parole beinahe 400.000 Juden in allen Ländern der Welt herangezogen hat, die nicht einfach

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