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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 359

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913
Date
1914-01-01
Page
Seite 359 (sequence 366)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476276--4278-3480421
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— 359 — Jakobus Kann-Haag (lebhafter Beifall); Ingenieur Kessler- London (lebhafter Beifall); Dr. Klee-Berlin (lebhafter .Beifall); Johann Kremenezky - Wien (stürmischer, langandauernder Beifall); Dr. Alexander Marmorek - Paris (lebhafter Beifall); Leo M o t z k i n - Berlin (lebhafter Beifall); J. A. Naiditsch-Moskau (lebhafter Beifall); A. Podlischewski - Warschau (lebhafter Beifall); Dr. Leon R e i c h - Lemberg (lebhafter Beifall); J. A. R o s o f f - Petersburg (lebhafter Beifall); S. Rosenbaum - Minsk (lebhafter Beifall); Heinrich Schein- Galatz (lebhafter Beifall); Julius Simon-Mannheim (stürmischer,, langandauernder Beifall); Adolf Stand- Lemberg (stürmischer, langandauernder Beifall); Robert Stricker -Wien (stürmischer, langandauernder Beifall); M. U ss ischkin-Odessa (stürmischer, langandauernder Beifall — die Versammlung erhebt sich unter lebhaften Ovationen — Tücherschwenken im Saale und auf der Galerie); Chaim Weizmann - Manchester (stürmischer, langandauernder Beifall). Ich beantrage die EnbloC-Annahme dieser Liste. Del. S. Kaplanski: Ich erhebe Einspruch gegen die Enbloc-Abstimmung. Präsident Wolffsohn: Es ist Enbloc-Annahme der vorgeschlagenen Liste beantragt. Dagegen ist Widerspruch erhoben worden. So bleibt uns nichts übrig, als zuerst darüber abzustimmen, ob der Kongreß die Enbloc-Annahme wünscht oder nicht. (Del. Dr. Rosenfeld macht einen Zwischenruf.) Der Kongreß entscheidet nach der Geschäftsordnung, ob die Enbloc-Annahme stattfinden kann oder nicht. Beschließt der Kongreß die Enbloc-Annahme, so können wir en bloc abstimmen. Ich bitte die Herren, die die Geschäftsordnung kennen, mir zu sagen, ob das richtig ist. Vizepräsident Dr. Bodenheimer: In der Geschäftsordnung ist keinerlei Bestimmung enthalten, daß der Widerspruch eines Mitgliedes des Kongresses genügt, um eine Enbloc-Annahme zu verhindern. Es entscheidet demnach zweifellos die Majorität des Kongresses über die Frage, ob en bloc abgestimmt werden soll oder im einzelnen. Präsident Wolffsohn: Ich frage jetzt den Kongreß, ob wir en bloc abstimmen sollen oder nicht. Wer für die Enbloc-Abstimmung ist, erhebe die Hand. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Ist mit großer Majorität angenommen. Wir werden nun abstimmen über die gesamte Liste, die Sie soeben gehört haben. Wer für die Liste ist, erhebe die Hand. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Die gesamte Liste ist mit allen gegen 20 Stimmen angenommen. (Stürmischer Beifall.) Prof. Dr. Weizmann: Für das Kongreßgericht schlagen wir Ihnen

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