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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 263

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 263 (sequence 261)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2838-3478978
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— 263 — es ist zu wünschen, daß auch mit dieser Einrichtung in den andern Ländern bald begonnen wird. Wir haben ferner über unsere Nationalfondsmarken gesprochen und es wurde allgemein konstatiert, daß dieselben sehr wenig schön aussehen. Im Vergleich zu Marken anderer derartiger Institutionen verschwinden unsere Marken in bezug auf Aussehen. Es'sollen jetzt schöner aussehende Marken hergestellt werden, die etwa die Kolonien bringen, und es sollen auch verschiedenartige Marken herausgegeben werden. Ferner soll auf eine Institution, die jetzt besonders ausgearbeitet worden ist, auf die Nationalfondsdepeschen, hingewiesen werden. Ferner wurde hingewiesen, daß sehr gute Ergebnisse erzielt wurden durch Hinweis auf die Ablösung von Neujahrswünschen und ähnlichen Dingen. Die einzelnen Ortsgruppen sollen alljährlich besonders um die Zeit des Roschhaschonoh-Festes die Mitglieder und auch die Nichtzionisten darauf aufmerksam machen, daß sie auf diese Weise die Glückwünsche für den N. F. ablösen sollten. \ Mit Bedauern wurde ferner konstatiert, daß die Beschlüsse des vorigen Kongresses in bezug auf Selbstbesteuerung und in bezug auf Vermächtnisse bisher recht wenig erfüllt wurden. Es ist beim vorigen Kongreß bestimmt worden, „es ist Pflicht jedes Zionisten, sich zugunsten des N. F. selbst zu besteuern. Selbst die Dürftigsten sollen im Laufe eines Jahres wenigstens i Krone, 40 Kopeken resp. den entsprechenden Wert in jeder Landesmünze dem N. F. zuzuwenden." Auch diese Bestimmung ist bisher recht wenig beachtet worden. Am allerwenigsten ist bisher einer Bestimmung des vorigen Kongresses stattgegeben worden, welche lautet: „Es ist Pflicht eines jeden bemittelten Zionisten, in seinem Testament den N. F. zu bedenken." Diese Bestimmung und die vorhergehende in bezug auf Selbstbesteuerung seien Ihnen besonders nahe gelegt, und ich möchte den Leitern der Ortsgruppen empfehlen, auf sämtlichen Einladungen, Erlässen und Mitteilungen der Ortsgruppen doch diese beiden Bestimmungen in bezug axif Vermächtnis und Selbstbesteuerung abzudrucken, damit unsere 3 Gesinnungsgenossen immer wieder daran erinnert werden. Zum Schluß möchte ich Sie bitten — bei allem Wunsche, für den N. F. zu arbeiten und so sehr es mir auch am Herzen liegt und allen,- die da waren, daß dem N. F. möglichst viel zugeführt werde —, wenn Sie für den N. F. arbeiten, daß dies immer in einer für den N\ F1. würdigen Form geschehn soll. Das bitte ich Sie, mit nach Hause zu nehmen und in den Ortsgruppen dafür zu sorgen, daß wirklich auch Taten gesehen werden und nicht bloß auf unsern Kongressen von den verschiedenen Mitteln gesprochen wird, mit denen man dem N. F. aufhelfen soll, sondern daß tatsächlich dem N. F. weiter fortgeholfen wird; denn wären die Beschlüsse vom vorigen Kongreß erfüllt worden, hätten wir erheblich mehr für den N, F. einräumen müssen, als tatsächlich der Fall gewesen ist. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.)

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