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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 16

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 16 (sequence 14)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2591-3478731
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— 16 — die dienen können zur Befestigung und Verstärkung dieser Institution, der einzigen Waffe im Kriege gegen den Krieg;. Vergessen wir ebenso wenig die denkwürdigen Worte, die gesprochen wurden bei der Feier der Grundsteinlegung des Friedenspalastes zu Zorgvliet, am Nachmittag des 31. Juli: J. von Karnebeek, Präsident der Carnegiestiftung, drückte sich folgendermaßen aus: „Ce palais est voue au culte de la paix par le droit, il peut ä juste titre etre appele un temple de la paix. Comme se plait ä le nommer dans Tacte de fondation le genereux donateur des moyens de l'eriger." Herr Nelidoff, Präsident der Konferenz, sagte in derselben Reihe von Ideen: „Gest une idee nouvelle, un principe nouveau dans les relations des peuples, la paix par la justice et 1 e droit, qui ayant regu une consecration solenneile par la fondation d'une institution internationale partieuliere va voir s'elever pour lui servir de siege un edifice digne de la pensee qui Ta inspire/' Achten Sie auf diese in beiden Ansprachen gleichen Worte, „der Friede durch das Recht". In einer klaren, genauen Form verdeutlichen sie das Verhältnis zwischen der Friedenskonferenz iund dem Zionistenkongreß. Kein Friede zwischen den Völkern, keine äußere Sicherheit ohne inneren Frieden, ohne innere Sicherheit. Nun ist die unentbehrliche Bedingung der dauernden inneren Sicherheit jedes Staates, groß oder klein, die Herrschaft des Rechtes, der Gerechtigkeit, innerhalb seiner Grenzen. In allen Ländern, ich erspare Ihnen die Namen, wo das Recht mißachtet und die Gerechtigkeit mit Füßen getreten wird durch Ausnahmegesetze, die in all ihrem Schrecken gegen die jüdischen Einwohne5' wüten, bedrohen innere Unruhen, unabwendbare und verhängnisvolle Folgen von Glaubens- und Rassenhaß, ohne Aufhören den äußeren Frieden. Gewiß, man kann uneins sein, und man ist uneins über die besten Mittel, um endlich Recht widerfahren zu lassen den Tausenden iund Millionen Juden in den Ländern, wo sie, wie im dunklen Mittelalter noch stets die Parias sind, die „Exleges" der Gesellschaft, aber diese Meinungsverschiedenheit über die Mittel verhindert nicht, in Ehren zu halten alle die, welche in

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