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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 221

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 221 (sequence 222)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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(Nachmittagssitzung.) Beginn: 4 Uhr 5 Minuten. Präs. Dr. Herzt: Wir werden jetzt die namentliche Abstimmung über die Frage vornehmen, eine Kommission über die Ostafrika- Frage einzusetzen. Da ich aber nicht für die Zuspätkommenden die Namensaufrufe wiederholen will, da wir weiters bisher noch keine namentliche Abstimmung gehabt haben, so dass der Gebrauch nicht allen Delegierten vertraut ist, so will ich noch eine kurze Frist für die Säumigen zulassen und bitte die Ordner, die Delegierten, die noch nicht da sind, in den Saal zu rufen und sich bereit zu halten, bei der namentlichen Abstimmung mitzuwirken. Ich werde in fünf Minuten, die ich aber hier ruhig zu verbringen bitte und nicht in tumultarischer Weise, den Entwurf dem Kongress vorlegen, der jetzt noch redigiert wird, und verlesen. Ich bitte, im Saale Eulie zu halten und sich für die namentliche Abstimmung vorzubereiten. Das grosse A.-C. zieht sich auf diese fünf Minuten noch zurück, um den Entwurf definitiv festzustellen. — (Die Sitzung wird um 4 Uhr 10 Min. unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung 4 Uhr 15 Min.) : Präsident: Die namentliche Abstimmung wird in der Weise vorgenommen, dass ein Buchstabe des Alphabets gezogen wird, bei dem die Abstimmung beginnt. Dann werden die Namen der Delegierten nach dem Alphabet verlesen und die Delegierten werden beim Namensaufruf mit „Ja" oder „Nein" antworten, je nachdem sie für oder gegen den Antrag sind, den ich gleich verlesen werde. Ich bitte die Herren Schriftführer, dies zu übersetzen. Rechtsanwalt Rosenbaum (übersetzt ins Kussische). Mr. de Haas (übersetzt ins Englische). Dr. Nordau (übersetzt ins Französische). Präsident: Zur Kontrolle werden die Stimmzettel in zwei Körbe, die mit „Ja" und mit „Nein" bezeichnet sind, hineingeworfen. Ich lese Ihnen jetzt den Antrag vor, der vom grossen A.-C. dem Kongresse vorgelegt wird, wozu ich bemerke, dass das grosse A.-C. als ein Gesamtkörper über diese Sache abgestimmt hat und dass die einzelnen Mitglieder des grossen A.-C. beim Namensaufrufe nicht mehr mitstimmen werden. Rechtsanwalt Rosenbaum : Ich bitte ums Wort! Präsident: Ich kann Ihnen jetzt das Wort nicht mehr geben, wir sind inmitten der Abstimmung.

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