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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 402

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 402 (sequence 402)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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402 Del. de Haas: Vor der Abstimmung sollten sich die Nichtdelegierten entfernen. Präsident Dr. Herzl: Ich bitte die Nichtdelegierten> sich dorthin zurückzuziehen, wo die Plätze für die Gäste sind. (Herr Baker übersetzt die vom Präsidenten formulierten Fragen ins Englische, Herr Temkin ins Russische.) Präsident Dr. Herzl: Die nach dem Vorschlage des Herrn Lilien wollen, dass wir zuerst die Debatte über die Hebung fortsetzen, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Abgelehnt. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen. — Widerspruch.) Herr Buber beantragt, dass olme Debatte über die Anträge des Culturausschusses, die er mit Herrn Dr. Weitzmann vertritt, abgestimmt werde. (Temkin gibt die russische. Bake r die englische Uebersetzung.) Präsident Dr. Herzl: Diejenigen, die für den Antrag Buber sindv wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist abgelehnt. (Beifall und Händeklatschen. Widerspruch. Mehrere Delegierte verlassen den Saal.) Wir treten in die Wahlen ein. Ich bitte Herrn Dr. Marmorek, zu referieren. Del. Dr. Marmorek: Im Namen des Permanenzausschusses habe ich: die Ehre, Ihnen jetzt die Vorschläge für die Wahlen in die diversen Commissionen und in das A.-C. zu erstatten. Zunächst erklärt der Permanenzausschuss, dass er es für wünschenswert hält, dass die Mitglieder der ständigen Commissionen in derselben Stadt wohnhaft seien und das Recht haben., auch andere Mitglieder zu cooptieren.. Ich werde Ihnen diese Resolution sofort erklären. In den bisherigen Jahren unserer zionistischen Thätigkeit hatten wir von einem Congresse zum anderen eine Reihe ständiger Commissionen gewählt. Unser bisheriges Programm war stets dahin gerichtet, in die Commissionen jene Männer aus allen Ländern zu wählen, welche in der betreffenden Frage mehr competent waren oder sich besonders liervorgethan haben. Wir haben, wie in vielen anderen Punkten unserer zionistischen Thätigkeit, uns allzusehr von den Beispielen anderer Länder inspirieren lassen. Diese Nachahmung war unglücklich gewählt, da, es durch dieses Vorgehen den betreffenden Commissionen unmöglich gemacht wurde., wegen räumlicher Entfernung ihrer Mitglieder überhaupt zusammenzutreten. Infolge dessen konnten sie auch eine erspriessliche Thätigkeit oder überhaupt eine Thätigkeit nicht beginnen. Darum wurde dem Permanenzausschusse von mir der Vorschlag gemacht, das Princip, das ich vorgetragen habe, zu acceptieren, und wir erhoffen davon eine Erspriessliehkeit der ständigen Commissionen. Wohl wissen wir, dass diese Commissionen. infolge dessen, dass die Mitglieder in einer mid derselben Stadt wohnhaft sein müssen, aus weniger Mitgliedern bestehen werden., als bisher. Aber wir denken, dass 2 oder 3 Mitglieder in einer Stadt mehr leisten, resp. weniger vlurch die gegenseitige Entferung gehindert sein werden, in dieser Richtung vorzugehen. Durch den Zusatz des Princips, dass die betreffenden Commis-

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