Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 45)
- Language
- German, English, Hebrew
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„Jewish Chronicle" aufrechterhalten. Vor kurzem erst hatten wir den Vortheil, die Reden des grossen Novellisten Zangwill, dessen Eintritt in unsere Reihen von allen Zionismen freudigst begrüsst ward, in Druck zu setzen. Neben Herrn Rosenbaums Agitationsschrift über das zionistische Programm haben wir jetzt auch Mr. de Haas' Schrift: „Zionismus, jüdische Forderungen und jüdische Ideale". Professor Mandelstamms Rede vom letzten Gongresse wurde mit einer Vorrede von Mr. L. J. Greenberg neu herausgegeben, Mr. Zangwills Vortrag über „Die commerzielle Zukunft Palästinas" aus der Press-Gorrespondenz abgedruckt und alle von privater Seite herausgegebenen Schriften der „English Zionist Federation" zur Verfügung gestellt. Das Project einer zionistischen Zeitung wurde nach Gehür gewürdigt, musste aber aus Mangel an entsprechenden Mitteln fallen gelassen werden. Parlamentarische A c t i o n. Bei den letzten allgemeinen Wahlen trat die Federation im Einverständnis mit den Führern der Bewegung an die Pariamen tscandidaten heran und erbat ihre Stellungnahme zum Zionismus. Das Resultat war ein sehr günstiges, obwohl an unserer Adlon sowohl in England als auch in den Vereinigten Staaten innerhalb und ausserhalb der Partei strenge Kritik geübt wurde. Das Ergebnis rechtfertigte unsere Action, wenn sie überhaupt einer Rechtfertigung bedurft hätte. Das eine scheint sicher, dass wir in dem möglicherweise kommenden Kampfe um die Olfenhaltung der Thore Englands darauf rechnen können, dass die den Zionismus unterstützenden Parlamentsmitglieder das Augenmerk auf ihn lenken werden, wenn die Frage der Einschränkung der Einwanderung im Parlamente zur Diseussion kommt. Agitation im Reich e. Im November 1900 verschickte die Federation Circulare und Flugschriften durch das ganze britische Weltreich, und dank dieser Propaganda, welche mit grossem Erfolge wiederholt werden könnte, wenn dem nicht die Kostspieligkeit der Sache entgegenstünde, hat heute die Federation Zweigvereine in R.angoon, Burma, Sidney und Perth, und die Juden von Indien schliessen sich unserer Sache an. Gleichzeitig haben wir Ganada mit den literarischen Propaganda-Waffen versehen, Eine einzige Spende aus Vancouver beweist, wie weit unsere Sache nach dem Nordwesten Amerikas gedrungen ist. Locale T h ä t i g k e i t. Es wurde bereits erwähnt, dass unsere Vereine hauptsächlich Propaganda betreiben, nichtsdestoweniger haben wir einen zioni-