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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1900-01-01 · 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900 · p. Seite 280

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 280 (sequence 280)
Language
German, English, Hebrew
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Was Hr. Schur meint, ist ein Minoritätsvotum seiner Landsmannschaft. Del. Schur-Chicago : Die andere Partei ist die Minorität; sie bildet eine Familie. Präs. Dr. Herzl: Ich bitte nicht mit solchen Sachen zu kommen. Sie beantragen statt vier fünf Mitglieder? Del. Schur: Ja. (Rufe: Herr Poreini de M ende s.) Del. Frau Gottheil spricht englisch. Del. Dr. Gaster (übersetzt): Frau Dr. G o 11 h e i 1 behauptet, dass sie aus persönlicher Kenntnis des Dr. Pereira weiss, dass er doch eigentlich kein guter Zionist sei, denn er glaube nicht an die Rückkehr der Juden nach Palästina; nach seiner Ansicht müssen wir alte in der Welt zerstreut sein, um unsere Mission zu vollführen. Präs. Dr. Herzl: Ich lasse eine Discussion der einzelnen Personen im Congresse nicht zu. Wir haben darum seit Jahren die Einrichtung getroffen, dass die Candidaturen in den Landsmannschaften erfolgen. Del. Dr. Herz-Johannesburg: Wir Zionisten arbeiten; wir reden nicht viel, wir gründen Gesellschaften, wir fahren zu diesem Zwecke MO bis 50 Stunden auf der Eisenbahn im Oranje-Freistaate, wir zeichnen Shares. Wir haben vorgeschlagen, dass einer der beiden Arbeiter, die agitiert und organisiert, die Gesellschaften mit 3000 activen Zionisten gegründet haben, oder dass beide ins Actions-Comite aufgenommen werden, so dass. wenn wir nach der Capcolonie oder nach dem Oranjestaate kommen oder eine neue Colonie gründen, als Autorität gelten und nicht als Individuen. Dies wurde abgelehnt; darum erlaube ich mir hier im Namen der 3000 Zionisten von Südafrika Mr. Bebro vorzuschlagen. Wer die dortigen Zustände kennt, wird mir beistimmen. Del. Karlin: Ich frage, warum für Holland nicht ein eigenes Mitglied gewählt wurde. Del. Dr. Bodenheimer: So viel uns bekannt ist, ist die Bewegung in Holland noch ziemlich unbedeutend. So viel ich weiss, sind dort 100 bis üoo Zionisten. Wenn wir für jeden Bezirk, wo 100 bis 200 Zionisten sind, ein eigenes Actions-Comite wählen sollten, hätten wir ein Conüte von über 1000 Personen. Das ist unmöglich. Del. Rosenfeld: Ich möchte ersuchen, die letzten Stunden im Congresse nich zu verbittern mit solchen Reden. Del. Greenberg (spricht englisch). Präs. Dr. Herzl: Ich habe Miss Gottheil mehr Nachsicht gewährt, weil sie eine Dame ist. Aber ich kann hier Wahlbesprechungen nicht zulassen. Die Mitglieder des Permanenz-Ausschusses werden gebeten, sich hier zu versammeln. Präs. Dr. Herzl: Die südafrikanische Landsmannschaft ist vom Permanenz-Ausschüsse nicht gehört worden. Die Herren aus Südafrika haben keine Gelegenheit, mit dem Permanenz-Ausschusse sich in Verbindung zu setzen. Wir erhalten daher die Proposition der Vertreter von Südafrika erst hier. Da der Permanenz-Ausschuss 5 Minuten zur Berathung braucht, unterbreche ich die Sitzung auf 5 Minuten, (Die Sitzung wird um 0 Uhr 5 Min. unterbrochen. — Nach Wiederaufnahme derselben um f> Uhr 15 Min.): Vors. Dr. Herzl: Das Wort hat Herr Dr. Bodenheimer für den Permanenz-Ausschuss, Dfcl. Dr. Bodenheimer: Meine Herren! Unter Berücksichtigung der hier vorgebrachten Wünsche hat die Permanen-Commission be-

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