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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1900-01-01 · 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900 · p. Seite 160

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 160 (sequence 160)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476262--1232-3477368
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— 100 - Wir worden die Erfahrungen, die wir bis jetzt gemacht haben, gewiss nicht unbenutzt lassen. Und um die geehrten Oongrcssmitglieder hier nicht lange autzuhalten, wollen wir gleich in das Meritorisehe eingehen und unsere Vorsehläge zunächst in allgemeiner Beziehung wie folgt erstatten. 1. Das vorjährige Organisationsstalut, wie es uns im Anhange zum Protokolle vorliegt wird im grossen und ganzen acceptiert. ± Die Erfahrung des letzten Jahres hat gezeigt, dass der schärfste Mangel unseres Organisati«>nswese-ns auf der untersten Stufe, in der Basis, auf dem der zionistische Gesammtkörper in Pyramidenform ruht, zu suchen ist. Es ist die nicht prägnant genug durchgeführte Scheidung zwischen Verein und Sehekelgruppe. Wir können bis zur Stunde noch immer nicht klipp und klar sagen: ist die Grundlage der Organisation der Verein, oder ist es die Schekelgruppe? Der Ausschuss hat nach eingehender Berathung folgendes eonstatiert: Die Schekelgruppe oder die Hundertschaft ist nicht geeignet, eine feste Basis für die Organisation abzugeben. Eine aus hundert Köpfen bestehende Gruppe, welche durch kein anderes Princip zusammengehalten wird, als etwa die breite Masse der politischen Wählerschaft in den Constitutionen regierten Staaten, gleicht jener Masse, die unter dem Namen „geehrte Wählerschaft*' berüchtigt geworden, ist. Andererseits hat man sich aber im Ausschusse der Einsicht nicht verschlossen, dass der Verein allein Schönaus dem Grunde keine enghegrenzte Basis für die Organisation sein kann, weil der Verein aus mannigfachen, hier nicht näher zu erörternden Gründern nicht imstande ist, alle zionistisch Gesinnten zu umfassen. Wir müssen deshalb darauf sehen, diese beiden untersten Gruppen in ein festes Gefüge zu bringen, eine Einheit zu schaltenr welche imstande ist, die Organisation zu kräftigen, ohne einerseits dem einen Zwang anzuthun, andererseits aber die für die Agitation und die cuiturelle Erziehung des Volkes so wichtige Vereinsbildung und -Erhaltung zu beeinträchtigen. Wir sind daher nach eingehender Berathung zu folgendem Resultate gekommen: Wir empfehlen dem Gongresse, das Organisations-Statut in dem Sinne zu moditicieren, dass ein inniger Gonnex zwischen Verein und Schekelgruppe hergestellt wird. Hierbei gestatten wir uns, folgende Grundzüge aufzustellen: a) Die Vereinsbildung wird mit allen Mitteln gefördert. Jeder Verein wird — insoweit dies schon jetzt in seinen Statuten nicht enthalten ist — verpflichtet, in seine Statuten die Bestimmung aufzunehmen, dass jedes Mitglied eines zionistischen Vereines seinen Sehekel entrichten muss. Die Einführung des Schekel-

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