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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 223

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 223 (sequence 223)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476260--1032-3477167
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- 223 — Del. Dr. Krebs: Wie wird es sein, wenn einer von den gewählten Herren, der abwesend ist, das Mandat nicht annehmen wird? Vors. Dr. Herzl: In diesem Falle war die Gepflogenheit, dass das Actions-Comite eine Vorkehrung bis zum nächsten Congresse getroffen hat. Del. J. Stern : Da es sich um meine Person handelt, will ich zur Sache selbst nicht sprechen. Ich bitte nur zu constatieren, dass ich es mir versage, in dieser Frage das Wort zu ergreifen. Del. Dr. Kokesch: Es könnte den Anschein erwecken, als ob ich gegen einen der vorgeschlagenen Herren etwas einzuwenden gehabt hätte. Nach der Aufklärung, dass Herr Ellmann leidend ist, bin ich befriedigt. Vors. Dr. Herzl: Die Zuschrift an das Präsidium ist so bestimmt abgefasst, dass an der Absicht des Herrn Ellmann, abzulehnen, nicht gezweifelt werden kann, aber ausser seiner persönlichen Abneigung ist kein Grund vorhanden, Herrn Ellmann nicht wiederzuwählen. Deshalb bringe ich den Antrag des Permanenz-Ausschusses zur Abstimmung. Ich ersuche jene Damen und Herren, die mit dem Vorschlage des Permanenz-Ausschusses einverstanden sind, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause.) Ist a ngenommen. Berichterstatter York-Steiner: Für Deutschland: Doctor Boden heim er und Dr. R ü 1 f. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Vors. Dr. Herzl: Diejenigen, die mit diesem Vorschlage einverstanden sind, bitte ich, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause.) Angenommen. Berichterstatter York-Steiner: Die Herren aus Russland beantragen beim Congresse, ihre Mandate von 10 auf 12 zu erhöhen, und zwar begründen sie das damit, dass das Land ein sehr grosses ist und die Centren des Zionismus voneinander ziemlich entfernt sind, so dass jeder einzelne der Herren, die bisher mitgearbeitet haben, mit Arbeit geradezu überlastet und kaum imstande ist, noch grössere Arbeitslasten auf sich zu nehmen. Wir haben beschlossen, diesen Antrag aufs wärmste unterstützen zu müssen, und ich glaube, er muss im Principe erst geschäftsordnungsmässig zur Abstimmung gelangen. Del. Pineles: Da könnte es dann geschehen, dass wir majorisiert werden. Wenn nicht alle anderen Herren kommen, haben sie immer die Majorität. Del. Dr. Kohan-Sernstein: Es wundert mich, dass Herr York-Steiner nicht so freundlich war, das besser zu motivieren. Der Wirkungskreis des Dr. Jelsky besteht aus verschiedenen Elementen, er ist in dieser Ausdehnung nicht bequem und auch zu gross. Er will den Osten seiner Provinz abtreten. Ebenso hat Dr. Tschlenow einen Eayon, der so gross ist, wie ganz Europa. Auch er wünscht eine Abtheilung. Die abgegrenzten Theile sollen den neuen Mitgliedern gegeben werden. Berichterstatter York-Steiner : Herr Dr. Kohan-Bernstein hat gemeint, dass ich diesen Antrag nicht mit genügender Wärme unterstützt habe. Ich bitte überzeugt zu sein, dass ich mit dem Aufwände aller meiner Kräfte und aus voller Ueberzeugung dafür eintrete. Vors. Dr. Herzl: Es ist von Herrn Pineles das Bedenken geltend gemacht worden, dass diese Erhöhung von 10 auf 12 eine Majorisierung

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