Mannheim
Compact Memory

Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German, English, Hebrew
Belongs to
journal volume
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3476254-3476260--0821-3476956
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

__12 — Ingenieur Kessler, Johannesburg, Dr. M e n c z e ], Czernowitz, Löbl Taubes, Kolomea, M o t z k i n, Berlin, P e r 1 m a n n, Leeds, D. Wolffe, Birmingham, P i n e 1 e s, Galatz, S c h a p i r a, Rabbiner Löbl, Piatra. Vors. Dr. HerzI: Wird bezüglich dieses Ausschusses die Acclamationswahl gewünscht, oder ist dagegen ein Widerspruch? Del. Dr. GoSdberg: Ich erlaube mir darauf aufmerksam zumachen, dass Herr Motzkin bereits in 2 Ausschüsse gewählt wurde und ich schlage an seiner Stelle Herrn Dr. Friedemann vor. Berichterstatter York-Steiner: Herr Dr. Friedemann ist bereits Mitglied von 3 Ausschüssen und könnte so viel Arbeit nicht bewältigen. Wir haben ohnedies alles genau bei der Berathung im Ausschusse erwogen und ich bitte Herrn Dr. Goldberg, seinen Antrag zurückzuziehen. Del. Dr. Goldberg: Ich ziehe meinen Antrag zurück. Vors. Dr. HerzI: Wird also die Wahlmittelst Acclamation gewünscht? Del. Bouchmil: Ich bin dagegen. Vors. Dr. Hsrzl: Es bleibt also nichts übrig, als dass, wie in dem früheren Falle, die Herren, welche Gegenvorschläge stellen wollen, dies durch ihre Vertreter im Permanenz-Ausschusse zur Geltung bringen. Berichterstatter York-Steiner: Für den Cultur-Ausschuss werden vorgeschlagen die Herren: Vors. Dr. HerzI: Ist die Versammlung für die Wahl mittelst Acclamation? (Widerspruch.) Dann werden wir die Wahl mitteist Stimmzettel vornehmen. Del. Buber: Ich mache darauf aufmerksam, dass die Auffassung betreffs der Acclamation bei einigen Herren auf Widerspruch stosst. § 4 der Geschäftsordnung bestimmt, dass Wahlen über Antrag eines Delegierten, falls keine einzige Stimme sich dagegen erhebt, durch Acclamation erfolgen können. Wenn aber einmal Acclamation beschlossen ist, kann nicht mehr anders gewählt werden. Vors. Dr. HerzI: Nach meiner Auffassung darf das Princip der Acclamation keinem Widerspruche begegnen. Das ist diejenige Auslegung, welche der Minorität am meisten. Rechnung trägt. Ich bitte nunmehr den Vorschlag betreffs des temporären Bank-Ausschusses zu erstatten. Berichterstatter York-Steiner: Bevor ich die Liste der zu Wählenden vortrage, möchte ich mir folgende Bemerkung gestatten. In der Permanenz-Commission wurden die Wahlvorschläge für die Ausschüsse sehr sorgfältig erwogen und jeder einzelne Mann darauf geprüft, ob er in dem betreffenden Ausschusse arbeiten will; dabei wurde auch darauf geachtet dass auf den Einzelnen nicht zu viel Belastung entfällt. Sie erreichen durch eine andere Art der Wahl nichts anderes, als eine Verzögerung der Arbeiten des Congresses. Ich verlese nunmehr die Liste für den temp orären B ankausschus s, für welche folgende Herren vorgeschlagen werden: Rabbiner Reines. Ingenieur P a 1 e y, Jasinowski, Dr. Ebne r, Fri edenthal, Dr. Gaster, Massel, Dr. L i p p e, Rabbiner Dr. Niemiro w e r. Löbl Taubes, Dr. F. E. Weis 1, Dr. F r i e d e m a n n, N. S1 o u s c h z, W o 1 p e, Frankfurt a. M., Herbst, Sofia, Prof. J a s t r o w.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.