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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1893-05-21 · Heft 14 (21.5.1893) · p. Seite 5

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
13 (1893)
Issue
Heft 14 (21.5.1893)
Date
1893-05-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 14. GestKreichisch-Mgärische' AMDM-AMmtz/ Seite 5. ■׳׳ -; Papier ün d T i n tr/ יי' '״'׳" "׳ | Wenn Jemand eilte geordnete Schrift' oder leserliche 'Sätze, j Me׳ dies dürch eine Met, chÄV'erkskelltgt'.ivstd,.'','^ ulch brächte! Änd 'würde behaupten/׳öclss'' diese^ Schriftart' Wnire vön . /stlbst! entstünden, chldein״^zufälligTinst/au^ .gM wurde, j hättet/ imr'' uns nicht ' beeilt,' 'ihmins " ',Gesicht, der" Luge zu überführen/dass es׳ nämlich/unlNöglichist ohne 'he'absicMgten Plan eutes Denkers entstehen zst können. Und lvenst schon .dieses in unsetn Augen s'alss eilie Unnwglichkeit erscheint, wo ',es sich nur uni Schriftsörmen handelt, tuie dürfte man bei einer,"Sache, deren Wirkungszweck bedeutend erhabener, bereit Orgchiisation nngteich-'tiefer׳׳und entfernter dein Begriffverniögen liegt, dass sie" ohne' bedachten Plans eines Denkers,׳'ohne ''Meisheft' s eines Künstlers und ׳ öhne die Allmacht eines/ Mmächfigen'^ent-. stailden ist! ' // " '/ 's..//' /' ' ' ' / D äs Kind Und der Mann/ ' ' " 'Der'Verfasser/Ahrt,..'ö'te. ...Jhee.. aus,.-. dass der ^Mensch darüm die WohtthatenGottes -söstvenig anetchmllt, Wei.h.sie ihm von Mhester, Kindheit, an, noch ^int,., nnbewnssten.,- Zustande theiMstigsiverden,'.'sich daralls gewöhlst, und, .stleichgflfig,, gegen denSpender .wird, ,.und .das. ..bringt .er,-, uns/Seite,,85.. durch folgendes Moschol..zunt, besseren VerstülchmS./:^,!Em lnildthätiger Maml'nimnlt'/einen. Fchhsiugschl.sseMn .,Hause ׳ M, .^erzieht, ernährt und kleidet das Änd, bis es an Verstand herangereift, groß1' geworden, um, ,zu begreifen,.. Ms.,.. de/:. Wvhlthsster an d emselb en '.gethan . hat. .. Sod anu..erfährt...,derselbe,,,.M.chttt. votH einem''Geschienen, oer.,tt; "Feindes' Gewalt ,gerachen' stuch.,aut Rauda des. ÄerderbMs Hch ihn zu befreien er nimmt ihu ius Haus ulld ,hstst /hm. auf. Hat. 'Msers wohlthätige Ämin. mi ,' dem /Kinde'sticht mehr. / "״׳' ' Den,9t׳ege-n."'- -׳ יי"'"׳'׳''' יי''י"'/"'׳•' "'s '׳Der Dichter warnt/selbst in tlttOf hätlfig zst'fiörkehren/ die Äesitche lieber " selten zu Mächen/ damit'dr nicht 'zür§!äst ' fatst /Nnd'" fuhrt ' dazu" Seite 'iE folgendes GleichlNs an./ /Int' Umgänge sei nicht wie" der׳ R^lt׳ ',— der' trankend zwar' die' Erde' erhält:döch 'WiederüiilteN׳ muß' erregen/. —'wenir er zu' stärk " und'hälifig/fällt. — 'Tie Lehre' lass׳ als. wichtig'' 'gelten s—sie'" 'nützt dein, der W'Äfasst'—׳ ׳iäs^ Hans״'dess^'FWndeL''kötüme'" selten'"— bistllchig "sonst mW banngehassk! Dpt. 25', 17). '״'״ '׳״/׳"״ ׳'' " D e r/A p f e l. ' . ' '""'יי Der ^Uerfcisset' ivitk' die' 'hMmte׳' Lehre! 'elNschürföN, die ni biblischen' und nächblblischen Schriften׳'berett's knudgegeben ist,, nicht ans das 'Äußere henn: Äkenschen' zn ׳ seheN, ' fonMlt auf das Innere, den/de/ Schein trügt' oft, und״ bekräftiget׳ diese Ansicht'Seite437 ׳ dürch' ׳ folgendes schönes ‘ Glelchms״ / ׳Bist du schön ''auch /sum' ' Entzücken — all Gestalt imb Färb ’1inib Zug — aber reich' 'cht "schlätierr Äickei/ —-״angestillet' mit Betriig; — gleichest"dtt öerir Apfel" 'g'4äde' —' von׳'der röchest Schal, /Ninhülst׳ — den. die׳ BrNt der^ gärf/geü chNäde 'chst Venvesüng׳'׳anaefiM.'״,־־,׳;־•:-ל׳:•־ י•״׳•״■•׳ י"׳""'''׳׳׳.׳' " '׳/'״׳ ״ ׳'׳ יי" י■'"" "D e r Ä f f e' a l׳s"B a t st'r'e v. in äks an dem "Manne?" Und/.' h-.ch'.' 'erkmn/dWr.ג• d.ie, Hochherzigkeit seines GöWers,,,W0''ist.vanKärex/ ach, d.as-.Kind. Sst lsk auch' das^/BerhättnH'/dÄ' Menschen/'ztü.seinem Achte,".. Wohl' köNnteil'wir noch nlehrere derartige Kchlchnche ymt/dent berÜhnitell Verfasser /anführen, /doch"..soollen'^.wir ..nicht-.gap zu westlänfig"'werden',', und wenden mch zu estst'1n..andm/Zchgd.isten. 2. Abraham. ben, Samuel Hen Chisdaf.. aus Parzelona,- leche u.lld wirkte״.Äuf-attgs,.des., 13. Jahrhunderts.>7Er w,ar ein philosophisch gebildeter, des. Arabischen kundiger Mann. Er.Hab! durch' das Übertragen.,, arabischer , Denk- und. -Dichterwerke. ins.! Hebräische. große, Verdienste, .um..die. hebräische -Litteratnr sich; ertvorben. Unter seinen Werken ragt/hervor; Ben H^meleck. VHajtosim..-. Dieses Buch .ist ,oft gedruckt- und -in meuerer- Zeit unter'dein Titel,:: ״Prinz,pnd., Derwisch“■ .von .--Dr.-.,MeW. ins:. Deutsche übertragest, worden. Nehst dem .Hebräischen , liegt,.nns; auch diese, delltfche.,Übersetzung yor, aus - dieser .estt.lehnen .wir.! unsere, Mitthellungest? Auch., dieser Dichter, ..bedient., sich -häufig.׳ in /seinell Vorträgen ^des .Moschol, in. seiner verschiedenenWe-׳ dentung, wovon wir .eüuge.....ProbNt-. hier׳ :-anfitl)rM,.!wvüett.; Der Dichter bespricht das Thema, ׳ das auch schon die Propheten beriihrt haben, dass es oft gut geht dem Schlechten und schlecht dem Guten, dazu folgendes Moschot Sette 78: Das Leb^nstzUeichl e in er--W a g e. Die Bösen'siehst du hoch im falschen Leben, — dazu von Pracht und Überfluss lungeben — die Frömmelt aber von der schlimmen Welt — hinab 'in tiefe Niedrigkeit gestellt.— Suchst du - MnMldnfür die verkehrte^ Läge' so schän dir an die Schalen einer Wäge. — - Dievolles schwer, tief nach unten fällt — indem die leere stets sich hoch erhalt. ' " st/ Versuche" einWe,׳ ׳'deren׳״ Erfolg ׳ zweifelhaft׳ ׳ ist/"wie' 'der deutsche ׳ ׳'Spruch ׳-inntet:/ /'S'ch'itste/ "bleib 'N'ÄtneiU'LelstW? Und di^en' Gedaü'kÄ ׳erhäüet Mr ״Dichter^ OeW3 ׳E durch folgendes'׳ MöAot/ /Eitt'׳^'sah'׳ '׳/#מ^ ansM׳׳stch'׳M'"Sachversiälidiger nnd geübter -Mmm — sehrrst-MMl -Ülltzin'-'in ׳der ׳"besten - Art — miteinem Messer äbrasirtudÄt^-s'chrnutzigel/'-Bart: — -׳Kcmm-'-wär"Mgkä'ttrasirtv-; MaM ׳ WM - -Ms'gegWgM^- -schliÄf'-st-ch'HWr' -liikÄifche Afst l HM Verlmlgew^'rns - Zimmer:--'-Snchte/ - bts"-et'- dä's-stH'arse! Messer׳ fäitd: gManchie -es׳'׳ röfd);mit'ttnMbM׳'/Hünd 'zttthertt : mit-1 eüwm nngeübteN Schnitt die Kehle — ulld hattchet -asts- 'Mungesckstachte^Seele. " - ' : 3/ Weltden-tvili 'Itlls^ zu׳ - einelN ändern^ ׳ Mägid/^der'WM vor ^300 Jahren gelebt-Nnd gelvirkt hat/eine 'beriHntte ANtö»! rität in der hebräischen und''tälnnMsckM Litterntür/ "dM' auchaus deär׳Gebiete 'anderer Wisstnfchasteli-'׳'bede«Wrde/-Mmtniße sich - wrw'orben/'׳As'ä׳ri'N ׳'Uig n/ Verfasier ''! des^׳'stgadischen Werkes :- ׳Dräa Isitim/ illts" liegt-wör ״eine Allsgab'e-׳ -gedrltckt Lemberg 4867/ zwei ׳'Theile ^'tli"enieM Bände. Die׳d^-^ Hlst^ riker -Grätz׳"n'nd Jöst^ erwähnen - seiner- -nncht/'ÜM 'AsnW'ist semeNr-Werke : l WZckülWi"/ berichtet ltns^in' -Kürze, dass-Asäria Figu--'Räbbiner ni ׳ Venedig lvär^ Verfasser --des' berühmten- Halächischen - Werkes '״ Gtöätile - Tnmiolt^/ nstd - dass auch-'mehrere 'Mmckskripte volk'HM vör'handm ׳find. Er gehörte zu- - dem - berühlNtestelt׳ -Nabbilten- - seiner Zeit/ Seine ׳ AtisdtttMwsW-׳ift'-׳titrf utid-gedUM/-er" wär e'tü'äMgcheich'neter/״Sofar^-, Thäräschreiber/' ultd starb 1646: - Mehr konnten׳ Mr׳- Über' ihn nicht erfahren/ 'ן;: •׳׳-•’׳ ■ :W. j!::. 1 .//״■׳\ u/vn;/ ׳ -ז::.:ז -יLFory'etzn'ng ״ז-■; .... 1 Mion..:Dienstag den 23. Mai, 1 Uhr nachmittags .findet int..StstdtiTestlpel.. dfe TMWS-dO Fräulein.Johgnna^Schilier, Tochter^, des^ .Henn Collegen ...^ Schiller, mit Herrn Hugo cm.. ״v«. bbll 22. d. M/9 Uhr Vormittags,

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