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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1893-05-21 · Heft 14 (21.5.1893) · p. Seite 3

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
13 (1893)
Issue
Heft 14 (21.5.1893)
Date
1893-05-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 14 isch-ttngan Seite 3. den Glauben an Glückstage entstehen zu lassen, wie, umgekehrt bei Wiederholung von'UnglÜcksfällender G'ktiüb'e'ün ׳Ujiglückstage eülsteheir wüsste.'' Solcher Glaube׳, oder4ichtnD Aberglaube fand׳ dmlü allwählig ׳ größere: Verbreitung.; ׳ ׳ - ׳ :י 1־ : tJ ׳־' ־ So wird die Zeii/die Trägerin von'Traditionen her allen ÄöMrill' Unsere' israelitischen Festiljid"Fästtage berufen alle, fast ohne Ausnahme, auf historischen CwnntzMgew."'Aujch'' fehlt es bei" uiiv ''Nichtיי'mt' Glücks- und 'ttncjtilcfסך 'Mrd der MönüL Mar"'als'HMÄnoität'' Mgesehen) DeÄ nach' der"Dolksübeüli'eferung''M) "iüehrcr4 Gtücksfalle inMmfetben ereiglleb haben sollen. 'Äor' allem' ׳ söÄ h die'' Gebürt' Möses'' üm' siebenten dieses 'DeiD^Tenistöl^gMgt^'dded, 'sacken' wir,'.^ Wiederaüfban des jüdischeli' Reiches' "Gsrä/i6^ V5);' &§' ^uriinteffamÄ, jinb io. ‘feWfetßeu ' J idfyJ' mdötJ‘'itufJ^1t' ertua^iien/ Megilath-Täaüith ver^eichlle't "für'diesen MoÜät als Frendentag 'den12׳.'׳'.,'"an.'welchem hin shristhes' 'Heer bei'LaädöeW^geschla'gefr ivürde; ׳Mstso'/itenNt'/es.'/'eisten׳'׳Mmnortag"am,13. desselben ׳MbMD!^ ׳Welchd'deideo'aü'f Erei'gnD'aN' Hr׳ malabMaM Zeü müssten," fand"aiii; 17: dieses'.Monates statt "Mivär die! Stiiiffif mfänv&irfiü'mfen Mnnner' des'Nnlkt»^- sie' Simr dies eilte Methafh-Eo^hreheni^ j w alt' DeheiigebNeben ist: 'Mir den" 2(4 dieses Monates wird, ein ׳ rettender Regen verzeichnetinfolge, einer Dürre.War. düs'/ Volk ( MM ׳i tfrietf'itütf!Mßen üöü Gefahren״ bedroht. ׳ Äm ''^8.^ düÄi>i) würd'e׳' mnfe4'Hüökiäiifdäs ^tölinsche He'liDoüsnerfo^ungsgesetz - rillfn'14hlVi'tT ־''nÄ1'1ititS 5'הוו' ftifftiWt i Fügungen und viele, die schon in Bergesseüheit Lerätyen sein das' ist/' was üns ׳dei! Mäh bä der Anblick der jilngin Pslanzeil iveN''das' Äügb׳ erfreut׳ und'düs Hirz'erhebt׳ י י׳' ' "J 1־ ' ״A ';i; Hingegen "kimpst: die׳ Tradition' mämngfaltige׳'Ünglü'cksWe an' den17 ׳:'' Dmnils "imd den 91 Abh/ Jch erwähne'׳vün dew letztereii׳' linr das thatsächlich Wberrttscheüde 'Krscimnienireffen der Zerstörimg des ' Dempets im ersten 'Reiche' dirrch׳ deii' König Babhlöüs und ׳des zweitem dilkch Titils, ttftb endlich die Airstreibickig der Juden ans Spaniech/nt beten Folge dme 'Kettw von 'nüsägnchett ׳Leidem׳'über' unfern''Stamm hereiMgebröchen WÜr. "ז,י) Hier mögen auch die Sephirah-Läge''' ׳als יי MMckskäge erwähnt ׳ werden:^ Die freüdige '.Festzeit des' Pessach ׳verwandelte sich durch eine"Begebenheit,Sie: fpater : ’511 ׳ eineiü Weltdreigniße geworden, zmü Beginne Me^"Leide^geWich^e'׳ünsWs''Bolkes, welche noch heute nicht ganz deeüdet ist. So würden die Schhirah- Tage zü Schreckenstagett durch das ganze Mittelalter und׳haben Noch üicht aufgehört, solche zu sein. "Den! ׳FestmonaW ^wollte man jedoch kein ׳Trailergepräge 'aüförüMi, üüd Wan hak'deshalb 16 Tage ׳als die größere "Hälfte ' des ' nächsten ׳Monütes kls Zeit der TMter festgesetzt, wie dies iü dem' anonymen Werke'׳Tanja ׳ aus'dem 13. Jahrhunderte'' mügegebek istl'Bewvieleü wird diese Zeit,' vom Pessachfeste bis zmü Wochenfeste,' als ׳ der ׳Trauer geweiht, b öob ächtet. Maü meidet öffentliches Gepränge'und hält in diesen Tagen keine Hochzeit ab. Jedenfalls, zeigt diese Unterlässüüg' üoü' politischem Taktgefiihle. 1 (Fortsetzung folgt). ■H' •־•;־ז 7 t Eine-MgraPhiM'iSkW'Vön Dm-׳Ml!M Mredland er- - יי׳ ' 1 ‘ In Csurgo) ement' ün^edeüleMn/Aorfe des * Weißenhürgex Coyiitates '' ui; tiiigani,' hattet Markus ^Beuediet. im' Fahre.. das MMk der' Welt'/erhlickt.' 'Väterlicherseits stammle'' er. ,yog pirsch," BerffrM׳' d'er^RMonsech ״ChachaM ZE" ,/chid iNilkwMcherfeiÄ von D. Nciftalj'. Kohn,' Äiabbimer' Frauffurt am'Main,,.ab. ,״;יyS.... " Iseffie., Eltern.'iebVen .ch' Esiffgo ',.in äußerst.chri'lckendm Verh^ltnißem Nichlsdeßoweinher,'war., ihr Augenmer.k' auf,', die Erziehung' HM,'"jüngeren,, dor^ 'her,. göttlichen"Vophrhpng ^,mit ungewöhnlichen " Geisiesgäben'' 'begmckken Kindes gerichtet. In seinem fünften Lebensjahre wurde״Mordechai von seiner frommen und wackeren Mutter Fradel, einer Tochter des in Nikolsburg Nikolsvurg, ^der, panmÜgen Wetropoi? der׳ jifbifchen Gemeinden Mährens, gebracht,' wo' s;e'"ihnHrLx frommen Mutter Rebekka Zur.weiteM.^ziehiMg^ubergebtzn^hMe..״ ■’ "Obschon"die/arme' ßeVw^e.te"'AeMka mit 'Mangel und Noth zn känchfen 'Me ünd ^Meisi/.'iwi'Hi eMrjnliches'Däjein ... - bereiliviUg..)nd Aaüs, theille "nnt.'ihm ihr Mgliches^Brot"ünö ließ ihm 'von'^ einem sehr' tüchtigen Talmudlehrer Unterricht eÄheit'eE" Gs 'Äcrnerte! ׳'aber nicht' langeals der geniale Mordechai in ׳.Folge" sMM^'seltleM Schürfsinües׳ Änd' b'ewündernnMwi üb« v^vvvuvjwuuviv itiiv uuvvvtiuiuj^iujvu VvvOvu7üu4v J-Juvvvv uuyvmvm g'eüchleW^N!' Gabriel׳M'arktWMm'üuf׳sich lenkte:'^MÄrktbreitsr bäwmDerte" das'Talent׳ desjungen, in'׳ Der ÄeKehnng'birücksichtiguNgMürdi'gen Benedikt'/ilnd iiahm sich' feiiiek'Ml üwhslwollendffer Weife׳dn."W׳ließ ihn''vvn 'einÄ dem hervorragettbsteü'TalMdlMer MjWburA' üü'ierrkch'tÄr Und' 'sorgte °W' die ־ geistige'Me' für die׳ ׳maMede''Pfksgm' 'des 'jungen Kindes. Mchdeni' der Mge Benedicl ' sechs döffe״ Jahre ׳'׳W'Mkolsbiirg feind ׳ ganze Kraft äusfchiwAchdein' ׳Stüdnnm' des ׳ Talmuds''Md der^'herl.'׳Schtist gewIdÄet^hatte/'drwarb er sich'.'eine'sölche-'-Müüesw'örche Fei-ligkeit in^den genaliüLeii'Fächetü,' dchs Marktbreckek'fiH dermilaM 'sah, 'ih'M,auf׳die kalmndis'He Hochschule (JeHiba)׳!gn Fttingen׳ im NM, 'wd-'feiti Schwager'als'RabMer׳ fnngirte, ״zü schicken. Benedict erwarb sich bald die Gunst des stimmen Rabbiners 'zir׳JMgen-'der׳ihn üvi'e sein eigenes Kind 6eE ''Mik heißem ׳Mniilheü 4ag''Benedick Mich hier den׳ talnüidischen Stndieü ׳ ob Mächte'fölch^ Üiefige Fortschritte, dass erün seinemdreizehnten '׳'Lebensjühre ׳׳'<imen״׳CommentM°׳M׳׳ Bibel 'und ׳Novellen ״zum ^Mümid verstrffen״im^SNide ׳"töäk. ׳Weide'' Mannferipte aber '׳föÜ-''chw'die׳HM'׳des׳'"Jttm^' Rabbiners aus Neid, weil er ' ihren Sohn'in Der Beziehung 'Übeüagteverbrannk haben: In ׳ smiem -fii1ffzehnten׳ Jahr׳e verließ Beüedick Jtüngen und ׳bezog ^die" Fachschüke׳ des däMäls' sehr ' berühmten R. Josef Steinhart, ״OberrabMer 34 ׳ Fürthk Nachdem er daselbst drei Jahre verweille, - üeräiilasste Mc sein Gönner Marktbreiter, Nach Mkolsbnrg ׳-zurück- Ziikomülen, wd er sich'Mit Sara Fmkel/ Tochtör des würdigen '׳und׳ verdienstvollen''R.׳ Gumpel Proßnitz verlobte. Nach statt-

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