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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1888-01-05 · Heft 1 (5.1.1888) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
8 (1888)
Issue
Heft 1 (5.1.1888)
Date
1888-01-05
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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CONCURS. Wegen Erkrankung unseres Cantors benöthigen wir so־ fort zum Ersätze desselben für unsere Gemeinde auf imbe־ stimmte Zeit einen ledigen Bai Tefillab, Koreh und Schochet, der zugleich den Religionsunterricht an unserer Sehule eriheilen kann. Reflektanten mögen sieh an den Gefertigten wenden. Stocke rav, im Dezember 1887. Der Vorstand des Minjan-Vereines: Hermann Munk. Die älteste, bestrenommirte Selehfleisehwaaren ־ Fabrik J. tarn WIEN II., Cirtasiasse 38 (im eigenen Hause) empfiehlt ihr Sortiment כשר Wurst-, Selchfieisch- Waaren, nngar. und Veroneser Salami bester Qualität. Vermöge gut ventilirter Trockenkammern, dur« h Aufstellung der neuesten Maschinen und Kühlapparate ist sie in der Lage, jederzei frische Waure zu erzeugen, Vorräthe bester und trockenster Salami auf dem Lager zn halten. כשי Fleischextract, System Liebig, ist stets am Lager. Aufträge aus der Provinz werden mit Ausnahme der jüdischen Fest- und Feiertage stets prompt effectuirt. Preiscourante auf Verlangen franco und gratis. Concurs. ln der Cultusgemeinde Scbüttenbofen (Böhmen) ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, der das Chor im Gesänge unterrichten, Koreh und geprüfter Religionslehrer ist, an der öffentlichen deutschen Volkschule den Religions- sowie hebräischen Unterricht za versehen hat, mit 1. Mai N. c. zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Gehalt von ö. W. fl. 700, pro anno, freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Probevortrag bedingt. Bewerber um diesen Bosten wollen mit Angabe ihrer Befähigungs-Zeugnisse, Alter, Stand und bisherige Verwendung sich an den gefertigten Vorstand wenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Scbüttenbofen den 2. Jänner 1888. Albert 8. Fürth. 00DSLO־VJL3CS. Bei der Ofner isr. Reli״ionsgemeinde ist am 1. Mai 1888 die mit einem Jahresgehalte von 600 fl. und freier Naturalwohnung dotirte Stelle eines II. Cantors zu besetzen. Gefordert wird Fähigkeit sowohl zum selbstständigen als zum Vorbeten mit Chorgesang und als Koreh zu fungiren. Ferner Befabigung für Ofes-Schecbita. Bewerber, die musikalisch gebildet sind und das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, wollen ihre Offerte mit Nachweis über Alter (Geburtschein unerlässlich) Familiensland und bisherige Verwendung bis 5. Februar 1888 anher einsenden. Später einlangende oder nicht gehörig instruirte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Zur Abhaltung von Probevorträgen finden Berufungen statt. Reise- und Uebersiedlungskosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Budapest, 18. Dezember 1887. Der Vorstand der Ofner isr. Religionsgemeinde. bietet die Auflage^S.OOO. Illustrirtes Familienblatt Preis vierteljährlich n u r 80 Pfg. Inhalt: Biographien, Novellen, Hnmoresken, Anekdoten, neueste Nachrichten über Kunst ncd Künstler. Theater und Concerte, Preisräthsel, launiger Briefkasten etc. Gratisbeilagen: Musikstücke für Clavier, Violine, Lieder etc. Verlag von J. P. Tonger, Köln. Alle Buch־ u. Musikalienhandlungen sowie Postanstalten nehmen jederzeit Bestellungen zum Preise von 80 Pfg. pro Quartal entgegen. Direct von Köln unter Kreuzband Mk. 1,50. Probenmnmern gratis und franco. Concurs. An der hiesigen israelitischen concessionirten Privat- Volksschule ist die Stelle eines geprüften Lehrers mit 1. April 1888 zu besetzen. Jahresgehalt 500 fl. Bewerber wollen ihre Gesuche sammt Zeugnissen bis 15. Februar 1888 an den gefertigten Vorstand übersenden. Diejenigen, welche den Vorbeterdienst zu versehen im Stande sind, erhalten ein Mehrhonorar von 100 fl. sammt freier Wohnung. Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Battelau, 28. Dezember 1887. Der Cultusvorstand: Leopod Mautner. OorLCiaxs - eiTD־a.ng*. Bei der gefertigten Cultusgemeinde ist die Stelle eines geprüften Religionslehrers, Vorbeters und Schlächters am 15. April 1888 zu besetzen. Der Gehalt beträgt 220 fl., das Schachtgeld beiläufig 100 fl. und dasUnterriehtsgeld etwa 60 fl. jährlich. Bewerber, welche auch der böhm Sprache mächtig sein müssen, wollen ihre gehörig belegten Gesuche längstens bis Ende Januar 1888 einsenden. Die isr. Cultusgemeinde Kardasch-Retschitz. Abonnements- und Insertionsbeträge sind in Wien zahlbar. Eigenrhüwer und Herausgeber: I. B a u e r. Verantw. Redacteur: Alois K u l k a. Druck von Jacob S ch l o f: b e r g, W i e «

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