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Die Welt · 1901-04-03 · 14 (3.4.1901) · p. 32

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
5 (1901)
Issue
14 (3.4.1901)
Article
Gedenket des Schekels!
Date
1901-04-03
Page
32 (sequence 1)
Language
German
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Mittheilungeri des Actions=Comit£s. Alle Zuschriften sind an das Secretariat des Congress-Bureaus, IX., Türkenstrasse 9, zu richten. Gedenket des Schekels! Im Sinne dos Punktes I, Abschn. 1, des Baseler Statutes (Die zionistische Organisation umfasst jene Juden, welche sich mit dem Programm des Zionisten-Congresses einverstanden erklaren und Schekolzahler sind) ordern wir die Vereine, Ortsgruppen und Vertrauensmänner auf, unverzüglich an die Einsammlung des Schekels zu schreiten. Der Schekel soll nur von Gesinnungsgenossen eingehoben werden, da mit demselben das active und passive Wahlrecht für den Gongress verbunden ist. Pflicht eines jeden Zionisten ist es aber, alle diejenigen in seinem Wohnorte, die das Baseler Programm anerkennen, wenn sie auch einer zionistischen Vereinigung nicht angehören, ausfindig zu machen und sie zur Leistung des Schekels zu veranlassen. Jeder Zionist muss seinen Schekel zahlen. Dazu tlie nöthigen Vorkehrungen zu treffen, ist Sache der Vertrauensmanner. Russland. Schema für einen Vortrags-Cyklus. (Fortsetzung.) D. Nation als culturgeschichtlicher Typus: a) Die unterschiedlichen Merkmale des jüdischen Volkscharakters. b) Der Einfluss der Juden auf die menschliche Cultur.J c) Die Wiedergeburt der hebräischen Sprache im 19. Jahrhundert. 1. Diesbezügliche Werke. 2. Versuche, die hebräische Sprache als Umgangssprache wieder einzuführen. d) Jüdische Solidarität und nationale Einrichtungen der Juden im 19. Jahrhunderte. Die jüdische Solidarität in ihren Erscheinungen. 1. Die jüdische Bibliothek in Jerusalem; 2. Die Chalukah. 3. Die Entstehung der Colonisationsbevvegung und ihr gegenwärtiger Zustand, 4. Alliance Israelite Universelle. 5. Jewisli Colonisation Association. 0. Andere nationale Einrichtungen. E. D i e Entnationalisierung d es Judenthums im 19. J a h rhunde r t: a) Der Einfluss der Emancipation auf das Nutionalbewusstsoin der Westeuropäischen Juden. b) Die Assimilation der westeuropäischen Juden. " c) Religiöse Reformen als Folgewirkimg der As>imtlation. d) Assimiiations-Bestrebungen der russischen und polnischen Judeu, F. D i e nationale Bewegung unter den J u d e ii b i s z u m J a h r e 1881. Zweiter Tlieil. '(Zionismu s.) T. Abiheilung: Die Geschichte des Zionismus und seine gegenwärtige Situation. A. Colonisation. a) Emigration nach Paliistina. b) Die palästinensischen Colonien; 1. Muzbe Israel. 2. Rischon le Zion. 3. Petach Tikwah. 4. Chederah. 5. Sichron Jaoob. 6. Rosch Pinah. 7. Ekron. 8. Wadi Chanon. 9. und alle Neuansiedlungen. c) Colonisationa-Gesellschafien: 1. Verein zur Unterstützung jüdischer Ackerbauer und Arbeiter und Arbeiter in Syrien und Palästina zu Odessa. 2. Verband „Zion" in Oesterreich; 3. Verein „Esra" in Berlin. 4. Die Thätigkeit der „Jewish Colonisation Association* in Palästina. d) Die jüdischen Arbeiter auf den Colonien. B. Die Thätigkeit der Zionisten : a) Culturelle Arbeit. 1. Theoretische Vereine. 2. Schulgründungen. 3. Eröffnung von Bibliotheken und Lesehallen. b) Agitation 1. In Russland % „ Oesterreich. 3. „ Deutschland. 4. „ England. 5. „ Frankreich. 6. „ Amerika. 7. den anderen Ländern. c) Organisation: I. 1. Conferenz in Kattowitz. 2. Zusammenkünfte in Russland. II. 1. Die vier Ziönisten-Congresse. 2. Das Baseler Statut und seine Durchführung. d) Die zionistischen Führer und ihre Biographien. IL Abt h eilung: Die Theorie des Zionismus. a) Die Grundlage des Zionismus. 1. Die Anormalität der Situation der Juden als Nation ohne Territorium; 2. Der Antisemitismus. b) Die Mittel zur Erreichung der Ziele des Zionismus und die Jüdische Colonialbank. c) Verschiedene Strömungen des Zionismus. Amerika. New-York. Die Zionistische Vereinigung hielt am 17. März ihre Jahresversammlung ab. Den Vorsitz führte Mr. Drucker vom Theologischen Seminar. Es wurde <«ine äusserst animierte Debatte geführt, bei der alle Argumente für und gegen den Zionismus hervorgekehrt wurden, und an welcher sich Uev. Mornis aus Newport, Mi\ Livingstone und Fi äulein Lea A s h e r betheiligten. Es wurde beschlossen, einen Vortrngs-Cyklus zu arrangieren, zu dem-hervorragende Juden der Stadt herangezogen werden sollen, und an die sich immer eine Discussion seitens der Mitglieder schliessen soll. »www^wwwv><>^v^ Inhabershares für Russland. innauershares der Jüdischen Colonialbank sind in Russland jederzeit beim Bankhause S. Barbasch in Odessa zu haben. f*+*+*&**+**fi+*++*+*S*f***^ Rednerliste. An das Actionscomite, den Verband „Zion" und an das niederösterreichische Distrietscomite gelangen häufig Bitten um Delegierung von Rednern. Diesem Ansuche» zu entsprechen ist nicht immer möglich. Es stehen nicht immer die geeigneten Personen zur Verfugung oder die betreffenden Redner sind an dem gewünschten Tage bereits vergeben. Um diese Missverständnisse zu beseitigen, soll hiemit eine neue Einrichtung getroffen werden. Es wird eine Namenliste von zionistischen Rednern aufgelegt. Diejenigen Gesinnungsgenossen, welche sich der Agitation zur Verfügung stellen, wollen sich dem Secretariate melden, indem sie angeben, wann und eventuell auch wo sie einen Vortrag zu halten bereit sind. Dadurch werden wir in die Lage versetzt, den uns geäusserten Wünschen in einer weitgehenderen Weise zu entsprechen als bisher. Das Secretariat. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Berthold Feiwel. — Buchdruckerei »Industrie* (S. Bergmann), Wien, VIII., Schlösselgasse 11.

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