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Die Welt · 1901-02-01 · 5 (1.2.1901) · p. 15

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Journal
Die Welt
Volume
5 (1901)
Issue
5 (1.2.1901)
Article
Erste jüdische Toynbee-Halle in Wien
Date
1901-02-01
Page
15 (sequence 2)
Language
German
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Nr. 5 „Die x£ Welt" Seite 15 Sonntag den 27. Jänner: Concert-Abend. Derselbe gestaltete sich besonders genussreich. Frl. und Herr Sternbach, die bereits einmal das Publicum der Toynbee-Halle durch ihr vollendetes Clavierspiel entzückten, leiteten das Concert mit der" Phantasie „La Favorite" von Donizetti ein. Hierauf folgte das „Fledermaus" - Potpourri von J. Strauss. Beide Stücke, brillant vorgetragen, fanden stürmischen Beifall, und musste sich Frl. Sternbach auf allgemeines Verlangen zu einer Zugabe bequemen. Hieran schloss sich ein interessanter Vortrag über „Heinrich Heine" von Herrn cand. theol. Schwarz, dem eine lebhafteDiscussion folgte, an welcher sich die Herren Dr. Kahn, A p t o witzer, Strauss und der Vorsitzende Dr. Sadger betheiligten. Das Concert fand sodann seine Fortsetzung, welche das Publicum abermals zu stürmischem Beifalle hinriss, und den durch den Vorsitzenden zum Ausdrucke gebrachten Wunsch wachrief, die Geschwister S t e r n b a c h möchten bald wieder die Toynbee-Halle-Besucher mit ihrer Kunst erfreuen. Jüdische Toynbee-Halle in Brünn. Die Toynbee-Halle bewährt sich vortrefflich. Es sei gestattet, an dieser Stelle den Vereinen und Einzelpersonen herzlichst zu danken. Insbesondere verdienen derAusschuss des Handelsangestellten-Vereines „Emunah" und die Leitung des Mädchenvereines „Jehudit" (vor allem die Damen S c h m i d 1 und Raucher) die dankbarste Anerkennung. Gleichen Dank zollen wir den Damen Sonderling und Frau Dr. Schreier, die sich um das Arrangement der Halle auf das eifrigste bemüht haben. Den sonntägigen Abend leitete Herrn Prof. Brecher. Dr. Siegm. Wolf hielt einen ungemein instructiven und beifälligst aufgenommenen Vortrag: „Der Staat, seine Entwicklung und seiae Formen". An den Vortrag schlössen sich musikalische Darbietungen, ein Ciaviervortrag des Fräulein Eugenie Tusch ak u. a. m. Eine Toynbee-Halle in Berlin. Aus Berlin wird uns berichtet, dass auch dort an die Gründung einer jüdischen Toynbee-Halle geschritten wird. Mittheilungen des österr, Verbandes „Zion". Der „Z i o nu, Verband österreichischer Vereine für die Colonisation Palästinas und Syriens, hat an alle zionistischen Organisationen Zählkarten zur Erhebung ihres Standes am 15. Jänner 1901 ausgesandt. Die Leitung hat ferner folgende Tage für ihre Berathungen festgesetzt: Februar: 7. und 28. März: 7. 28. April : 4. 5? 25. Mai: 9.?? 5> 30. Juni: 5. 27. An diesen Tagen sind die Mitglieder der Verbandsleitung von 7 Uhr abends an im Congress-Bureau. IX., Tür k e n s t r a ss e Nr. 9, zu sprechen. Ebendahin sind Zuschriften für den Verband zu richten. Der Verbandsleitung obliegt nur die Aussendung von Flugschriften, Agitationsrednern und die Unterstützung aller zionistischen Organisationen. wyyVMy^MW»»<VW^V^^V>WV»VMV»V»>WVW^ Promotionen. Unsere Wiener Gesinnungsgenossen Isidor Damask und Carl Wagner wurden zu Doctoren der Medicin promoviert. ^W^^M^^^WAWWA^W^MM)^^^ Diese Nummer enthält als Beilage eine Kundmachung der „Jüdischen Colonialbank" in London. w^¥^w<»^w^^^y<^A<%^»0iM^^^ Spenden. Für die rumänischen Juden: Zionistische Vereinigung, Breslau K 245.70, C. W. K 2.—, Mordechai J., Avdola K 29.—. Zussameu K 270.—. Aufstellung von Nossigs Ewigen Juden vor der Centraibibliothek in •-'19 iH'ioiki^ -t-.'h ^^T'jjehßalem?^■) .«>?'■ ^r^- r Brzeszow K 1.30. Briefkasten. Anfragen wegen des Broschüren-Wettbewerbes. Vergl. unsere Notiz in Nummer 4. K. F. in Karlsruhe. Der Bericht ist uns nicht zugekommen. Jüd. Tagbl. VI., Propheteng. 5. H. B. in München. Setzen Sie sich vielleicht mit Herrn D. Rueck, cand. med., Spitalstrasse 8 III, ins Einvernehmen. Abonnent in Bielitz. Wollen Sie sich an den Verlag „Tuschijahu in Warschau wenden. G. S. in Czernowitz. Leider nicht verwendbar. Besten Dank. A. G. in Neupest. Verlag W. Kaufmann in Leipzig. D. T., Hagen i. W. Die Aeusserung ist wie Sie richtig vermuthen, aus dem Zusammenhang gerissen. Bezüglich Agitation und Schekelgelder wollen Sie sich an die „Zionistische Vereinigung für Deutschland*, per Dr. M. Bodenheim er, Köln a. Eh., wenden. M. M. L. L 6. Wir bitten um Angabe des Zweckes. D. S. in Ottynra. In dieser Nummer. L J. in Tlumacz. Verlag „Tuschijah" in Warschau. An viele Einsender. Es kommen uns viele Zuschriften zu, die sich nicht auf redactionelle Angelegenheiten beziehen und oft briefliche Erledigung verlangen. So gerne wir mit Auskünften in zionistischen Angelegenheiten zur Verfügung stehen, müssen wir doch vor allem um ein wenig Geduld seitens der Einsender bitten. A. G. in Darmstadt. 12. Jänner 1901. Herzlichsten Dank! Es würde uns freuen, wrenn Sie uns jeweilig, so rasch es geht, Berichte oder Zeitungsausschnitte zusenden. E. 0. in Smichow. Besten Dank und Zionsgruss! Wird erscheinen. M. Sch. in Kelcse (Zemplen). Herzlichsten Dank und Zionsgruss! Haben bereits eine andere Besprechung erhalten. J. F—d in Bingerbrück, Bitten wegen Erledigung um etwas Geduld. Zionsgruss! M. H—tz in Stanislau. Wird in Kürze erscheinen. Ing. C. in Linz. Recht hübsch, doch für unser Blatt nicht geeignet. Migdalos, Lemberg. Wrird erscheinen, doch müssen Sie sich ein wenig gedulden. F. St. in Karlsbad. Sie erhalten nächster Tage Bescheid. Herzlichsten Zionsgruss! Jüdischer Volksverein „Zion" in Kolin. Ihre Zuschrift haben wir an das Congress-Bureau geleitet. Verein „Bnei Zion" in Czortkow. Von dem Protest gegen die Kampfesweise Dr. Blochs, den Sie der „Gesten*. Wochenschrift" und dem „Hamagid" einsandten, haben wir Kenntnis genommen. Herzlichen Zionsgruss. Einige Vereinsnachrichten mussten wegen Raummangels zurückbleiben. ^^^^W^^AMWA^^^ JULIUS MEINL KflFFEE-lttPORT WIEN—BUbflPEST— BRÜNN CENTRALE UND COMPTOIR : I, FLEISCHttflRKT NR. 7. MAN ACHTE AUF DIE FIRMA, UM VERWECHSLUNGEN ZU VERMEIDEN!

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