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Die Welt · 1899-09-01 · 35 (1.9.1899) · p. None

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Journal
Die Welt
Volume
3 (1899)
Issue
35 (1.9.1899)
Date
1899-09-01
Page
None (sequence 3)
Language
German
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WIEN, XIV/1. Spiegelfabrik und grMMftrechslerei Mnmchs. Erzeugung von Photographieständern und aller Arten Galanterie-, Dreitheiligkr u. Tsilettespiegeln. Specialstüt der. OrDobsIerei: Fenster-Karnissen in 2ü Ausführungen auch mit Patent-Verschluss, / Pretscouraht gratis, und franco. Die von der hohen k. k. Statthalterei concess. priv, in Sambor, Galizien eröffnet am L October d. J. das 9. Schuljahr. Programme gratis und franco- Auskünfte ertheilt und Vormerkungen nimmt entgegen Das Curatorjum der Osias Gotthelf'sehen Stiftungen in Sambor- Der Schulleiter Julius Eisler. nur bWi ÄÄ Präcis. - hruckapparates Typen-Druckerei : in allen Sprachen nni Grössen mit gesetsl. geschätztem Schlenen-Halter rat* Sclbstaniertigea verschied. Drucksorten liefere ich: mit 80 Typen fl. 1.20 » 130 .. 2- 190 , m 2.60 mit 225 Typen fl. 3.— , 320 , 3.75 , 400 , „ 4.50 |W> I Permanen^parbenkisBen GRATIS. Äustria- ■■BHb Farbenkissen 40 kr., 1160 kr., 16X8 90 VHHl Bar Stampiglien Vfür Behörde» und Private. 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Ich mache Hiemit bekannt, dass es mir gelungen ist, eine neue Heilmethode zu entdecken, wodurch ich den gefährlichsten, selbst veraltetsten auch 70-jähriaen Bruch und Nabelbruch hereinzubringen imstande bin, und zwar ohne jedwede Operation und Mediearnente. Ebenso bin ich imstande verschobene oder eingehaltene Hoden auf den gehörigen Orr zu bringen. Auch h «de ich Bruchbänder erfunden, - welche in der kürzesten Zeit den Leidenden vollkommen und ohne jedwede Schmerzen heilen. Zur Steuer der Wahrheit besitze ich Hunderte von ärztlichen Zeugnissen und Danksagungen von vielen geretteten und vollkommen aeheilten Patienten, welche den Beweis Liefern, dass ich der Erfinder dieser neuen Heilmethode und Bruchbänder bin, die ausschließliches Patent besitzen. Die Bruchbänder müssen von mir selbst dem Leidenden angelegt'werden, Ebenso müssen die Patienten im Selbstanlegen unterrichtet werden. Das Honorar wird nach der Art. des Leidens bemessen. Persönliches Vorsprechen ist unbedingt nothwendig, da brieflich nicht behandelt wird.' Nähere Auskünfte und Broschüre auf Verlangen gratis und franco. P, AtlÜlh, lu K. priv. Kanragrn-ErMsrr, Lemberg, Grodecka 35 (im eigenen Hause). ..-sHE- - Uebersetzung aus dem Journal „BOMBA", Braila: M. Freilich oder ein Wunder von Mensch. Unter obigem Titel erhalten wir von unserem Landsmanne Herrn En e D. G a giules c u folgende Zeilen znr Veröffentlichung, denen wir mit Vergnügen in unserem Blatte Raum geben. Herr Direktor! Braila, 15. März 1899. Zu meinem Leidwesen'litt ich mehr als zehn Jahre an der schrecklichen Hernia, einer Krankheit, welche nur Jene, die das Unglück haben, an derselben zu leiden, beurtheilen können und die Qualen derselben kennen. In meiner Verzweiflung habe ich kein Opfer gescheut und mich mehreren Aerzten anvertraut, aber alle mir gereichten Medicamente halten zu meinem größten Leidwesen gar keinen Erfolg. Als ich bereits jedwede Hoffnung auf eine Besserung verloren und mich für lebenslänglich verurtheilt glaubte, diese schmerzvolle Krankheit nicht los zu werden, erfuhr ich von einem Bekannten aus Lemberg, dass sich dort ein gewisser Herr M. Freilich, ein wahrer Wundermensch, befindet und dass sämmtliche Aerzte und Gelehrte über ihn und seine Behandlung, welche nur kurze Zeit dauert, staunen. Da ich nichts mehr zu verlieren hatte, reiste ich sofott nach Lemberg, kehrte in die Anstalt des Herrn M. Freilich, welche derselbe selbst leitet, ein und wie durch ein Wunder wurde ich von ihm ohne jedwede Schmerzen im Verlaufe von zehn Tagen vollständig geheilt-und befinde mich jetzt in bester owsui.dheit, gerade als wenn ich nie krank gewesen wäre. Ich sehe mich also verpflichtet, Herrn M. Freilich, der es verstanden, mich aus meinem schmerzvollen Leiden zu erretten, öffentlich meineil besten Dank hiemit auszusprechen, mit dem Bemerken, dass ich ihm lebenslang dankbar sein werde, und glaube auch Denjenigen durch Veröffent.ichung dieser Zeilen eine -kvohlthat zu erweisen, welche an der schrecklichen Hernia leiden und von der Existenz d,s Herrn M. Freilich, eines Menschen, welcher Wunder schafft und unzählige Belobungen erhalten, nichts wissen. Indem ich Ihnen, Herr Director, für die Veröffentlichung dieser Zeilen danke, empfangen Sie gleichzeitig meine Hochachtung Ene D. Gagiulescu. Danksagung. Durch die mir von Herrn M. Freilich verfertigte und mit besonderer Geschicklichkeit angelegte Bandage ist mein linksseitiges, veraltetes und lebensgefährliches Bruchleiden in verhältnismäßig kurzer Zeit geheilt worden, so dass ich nunmehr meinem schweren Berufe ungestört nachgehen und meine Pflichten ohne Lebensgefahr erfüllen kann. — Indem ick düs zur Steuer der Wahrheit und im Interesse der an einem Bruchübel leidenden Menschen bestätige, sage ich hiemit dem Herrn M. Freilich ans dem Grunde meines Herzens für die mir mit dem Beistände Gottes geleistete Hilfe meinen aufrichtigsten und verbindlichsten Dank. B r o d y, den 23. März 1891. Dr. Leopold Herzei, m. p. Director der israelitischen Volksschule und -t. k. Gymno 3775a.

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