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Die Welt · 1900-03-01 · 1 (3.1900) · p. 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
4 (1900)
Issue
1 (3.1900)
Article
London / E. M. C.
Date
1900-03-01
Page
21 (sequence 2)
Language
German
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„Die «'Welt" S»if;!I genannten Vereinen existieren deren im Vereinigten Königreiche in: London Bnei Zion Association, West-London Z. A., Milesend Z. A,. Divisional Z. A., North-London Z. A.. Voung-Zion Ass., Birmingham Z. A,, Sheffields, Leeds, Manchester, Livei pool, Grimaby, Glasgow -2 Gesellschaften, Edinburgh, Limeriek, Belfast und Portsmouth. Dieser Tage wurden ferner in Bristol und ('arditf neue Vereine gegründet. Unser tüchtiger Jargonredner Mr. Hnlpern hat das zuwege gebracht. Er wird alle Städte des Vereinigten Königreiches, wo immer Juden wohnen, zum Zwecke der Propagierung der zionistischen Idee besuchen und wird der Erfolg nicht auf sieh warten lassen. Auch der Eingang der Schekelgelder wird ein geregelter sein, das Resultat jedenfalls bedeutend besser, als im letzten Jahre. Ein Aufruf an sämmtliche jüdischen Genieindevorstände wird demnächst erlassen behufs Schekelsammlung. Von den beiden auf Veranlassung der Föderation herausgegebenen Publicationen „Messenger ol" Zion* und »Das Volk" wurde bereits berichtet. Sie sind von grossem Nutzen für unsere Bewegung. Eine wesentliche Unterstützung unserer Propaganda bedeutet auch die Jargon-Ausgabe der „Welt", die im East-End grossen Anklang gefunden hat. E. M. ('. Palfistina. Jaffa. Der deutsche C'onsulatsbericht. der im Handelsarchiv zur Veröffentlichung gelangt, bringt die nachstehenden Daten: Palästina wurde im Jahre 1896 besucht; von deutschen, 18 österreichisch-ungarischen, 13 französischen, i englischen, 3 schweizerischen, 2 italienischen und 1 belgischen Geschäftsreisenden. Von fremden Manufacturwaren werden in Palästina etwa dieselben Sorten wie in anderen Gebieten der Türkei gebraucht. Der Antheil an der gesammten Einfuhr stellt sich für England, Frankreich und Deutschland folgendermassen : Im Jahre 1894 18% 1896 Britischer Antheil 15-6% 10-5% 108% Französischer Antheil 17*0% 16-3% 16.6% Deutscher Antheil 7-3% 8-5% 8-9% Die Zunahme des deutschen Antheils soll ihren Grund darin haben, dass die deutschen Kaufleute von den Reisenden, die mit Mustern nach Palästina geschickt werden, die Bedürfnisse der Einwohner und die Marktpreise gründlich studieren lassen und für den Export auf Grund der eingehenden Informationen sich ergiebige Absatzquellen schaffen. Afrika. Johannesburg. (Orig.-Corr.) In unserem jungen Staate, der noch keine 100 Jahre besteht, gibt es auch eine Judenfrage. Allerdings nicht im Sinne des europäischen Antisemitismus, wohl aber in politischer Hinsicht. Die Boeren mit dem breiten, aber steifen Nacken haben eine Republik gegründet, und zu wiederholtenmalon hatten sie Gelegenheit, Proben ihrer Tapferkeit und ihrer Freiheitsliebe zu geben. Diese Holländer waren und sind die Freiheitsapostel im schwarzen Erdtheile. Und trotzdem ist ihnen der Jude nicht gleichwertig. Die Juden dürfen keine amtliche Stellung bekleiden, noch können sie in den Volksrath gewählt werden. Und das in einem Lande der Freiheit, das weder den wirtschaftlichen, noch nationalen, noch religiösen Antisemitismus kennt. Nichts anderes als der alte Rischus. Unsere Juden nun beginnen sich zu regen. Am 30. Juni fand eine grosse jüdische Volksversammlung statt, welche eine zu dem Zwecke gewählte Commission beauftragte, bei den obersten Regierungsbehörden das Nothwendige zu veranlassen. Vederemo! Amerika. New-York.iF ederation o f A m e r i o a n Z i o n i s ts.) Sonntag den II. Februar fand ein Delegiertentag aller Zweigvereine der Föderation, die durch ihre Vorstandsmitglieder vertreten waren, statt. Ueber den Verlauf dieser Versammlung werde ich Ihnen nächstens berichten. Soviel nur für heute: Allgemein wurde der grosse Fortschritt constatiert. Ich glaube, dass wir nicht nur jeden Tag an Zahl zunehmen, ich bin überzeugt-, dass es uns bereits gelungen ist, die amerikanische Judenheit dahin zu bringen, unsere Bewegung mit- Interesse und Sy-tpuiif a »tfcka V'at nicht mehr! Unsere confodeiiÄ te*e.ijfa ztw» nämlich täglich an Zahl zu. DA« m\uk :mu ugtrisation, die bereits alle Proviowi rim tith ixate. Es wurde auch ein Versuch «tetwar-i u4 «idiar Versuch erfolgreich fortgeset:-, i» c't.t.kfe Ktixf fielen Zionismus zu interessieret iti ilr!tt:h slaiBfMg richtige Informationen über la i-i:u n>;:r Bwtfaf zuzuführen. Wöchentlich wird an B-itir. k: Petition an die in Betracht komimJ« R.-<i.e;kt»:i '«»#1. In diesem Bulletin sind die ttM!-k--feKi*ri±!a.fatti auf unsere Bewegung in Ameih .>ts aek i der pum Welt beziehen, in objectiver Itetti«; aonfegut:bi. Mit Genugthuung können vir (viictm 4» I«1 Wochenberichte wörtlich in i.Im Mit,-« e«kiai. selbst in solchen, welche siefr cträ ti> fxn texte* zionsfeindlieho Haltung bisher «n$»a£ta*; iu:m, Nebstdeni haben wir uii*r* ArfriütetrNi mT %> Ausgabe von Flugschriften g«»k In nvfti» War «r Nr. 5: „Der moderne Hepp-Hfjf-Rjp Ttf Mofai-I«: Hep l), Nr. 18: .Die Eindrücl« roi U-^itrBiis&ck' tot George Eliot, ferner den „Brfftt Ii1 H»:ri«' fjt Enn Lazarus, der berühmten jüct-efcs iyhifstel »r.i. «kl* vor etwa 10 Jahren gestorbec :x fr. »üteter M -nranst-alten wir eine Sonderausffc 1»-Ait'<d m Dr.H«], Dr. Nordau, Dr. Gottheil, w-fc* a fa ,»:itt Auric« Review" erschienen sind. Zu berichten wäre noch, au Prot D . Gcftoiil ni Rev. St. S. Wise' in diesem Wfcw oei.ro Befaa iDternommen haben, so nach Worotia. Mss. Sjr»it IT.. Philadelphia, Pa. und VVilkeatsm,?» Herr Prof. Gottheil tri dm- T«s wife mit grössere Tour beendet. Er spttk in M«th» ja Ifaje, Cleveland, Cincinnati, Pittsbu:;. Rühmenswertes haben tiA foEiitiFr, ftttGefcheil und Miss Leon in der CrgMBStiw. ia jkxtiKkm Frauen Amerikas geleistet, (kernt ftmmam». m hervorragender Bedeutung «Mm* in Hw-Yorfc Brooklyn, Philadelphia, Wor«ia?s;«. Es ist selbstverständlich, te witiaife«»» im Vorstande der American Federt;«] xten«anff«iAftotu die einzelnen Districtsvereine n te: AyMo» :kr» salbstständige Arbeit thun. Das Rsi-ii tm: Art« *irl frkommende Congress zeigen. St W. Allerlei Nachrichten. In Teheran gab es mefa- K4>-»<*«»». tt rzt unzufriedenen Beamten und fa rfcdr-n Giuil±te:t egezettelt waren und nur daihrrt - .trtcij - bspUgt werden konnten, dass die Ju4» cn tririra ::*fci 3r.f in ihre Taschen thaten. Die Regit-« tt mit ler. Ai:p«Är» ein Compromiss obschliessen :iis-;u. in im kin zu verschaffen — bis die Angriff» »eh eitturx t Ein deutsches Gericht h« - ic U-Amkitimmig mit dem Eherecht des neuen Mrprtchec GMzhfe - entschieden, dass, wenn auch v i\$m.mn dit Tekjgka: zur Eheschliessung nach den Rk* ici *-i Sxäm- Satzungen zu beurt-heilen st!. Htv Or iaExgiü» massgebend sind, die besortm mbägEto '/o-- schriften des Talmud, als gtga fc ('fatlitk? Orthmif; und die Staatsgesetze verstoi;o;. iki: iiileill sei dürfen zur Eingehung einer Qk nil ia AwkMa« eines anderen Religionsbekenokiaf. Eine kaum glaubhafte Ktexiit koam: tu»3 >rlia Dort soll nach der ,A. Z. d. J.£ a Ja Jte «"mg. 1. Zahl der Mischehen bis zur Hü,« ra, 5', psti«>a: mi

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