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Die Welt · 1908-12-18 · 50-51 (18.12.1908) · page 28

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Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
50-51 (18.12.1908)
Date
1908-12-18
Page
– (sequence 28)
Language
German
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J>~~~ PP^P^^MPPWHi! . No. 50 De»- Jüdische Nationalfunds ht dazu bestimmt, palästinensischen Soden als Gesamteigentum des jüdischen Volkes zu erwerben und auf ewUje Zeiten zu erfüllten. Vom V. Zionistetikongreß im Jahre 1901 gestiftet, besitzt er gegenwärtig ein Vermögen von annähernd l1js Millionen Mark. - MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wir machen wiederholt und nachdrücklichst darauf aufmerksam, daß nach Beschluß des Nationalfondsdirektoriums Zeitungen nicht befugt sind, Spenden für den Jüdischen Nationalfonds entgegenzunehmen und über dieselben zu quittieren. Zur Annahme von Nationalfondsspenden sind vielmehr ausschließlich die Distrikts- und Landessammelstellen des J. N.-P., bzw. die von denselben autorisierten lokalen Vertrauensmänner (N. F.-Kommissäre) berechtigt Die Landessammelstellen weisen die bei ihnen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eingehenden Spenden in ihrem offiziellen Publikationsorgane aus, und bloß für die in diesen Ausweisorganen quittierten N. F.-Spenden ist Gewähr geboten, daß dieselben ihrer Bestimmung zugeführt werden. Sollten einzelne Gesinnungsgenossen noch immer aus Unkenntnis Spendenbeträge für den N. F. an irgendwelche Zeitungen senden, so ersuchen wir die Geschäftsstellen der betreffenden Zeitungen, die Gelder unverzüglich an die Nationalfondskommission ihres Ortes oder an die zuständige Landessammelstelle abzuliefern, die die Spender hiervon benachrichtigen wird. Wir bitten sämtliche Sammelstellen des Jüdischen Nationalfonds, diese Notiz regelmäßig an der Spitze ihrer Spendenausweise abzudrucken. Die neue Ansichtskarte des Jüdischen Nationalfonds (s. unsere Mitteilung und Abbildung in Nr. 48 der „Welt") ist nunmehr zur Ausgabe gelangt, und zwar in drei verschiedenen Farbentönen (dunkelbraun, blau und grün). Bestellungen sind an die Landessammelstellen des Jüdischen Nationalfonds oder direkt an das Hauptbureau in Köln (z. H. des Herrn Rechtsanwalt Dr. M.,J- Bodenheimer, Köln, Karolingerring 6) unter gleichzeitiger Einsendung des Betrages inklusive Portokosten zu richten. Der Preis beträgt <Jl 7.— pro 100, JtZQ.— pro 500 Stück. Einzelne Karten werden zum Preise von lOPfg. abgegeben. Das Hauptbureau in Köln nimmt bloß Bestellungen auf mindestens 100 Stück entgegen. Wir erhalten folgende sehr beachtenswerte Zuschrift: Konstantinopel, 4. Dezember 1908. An das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds Köln. Obwohl in der „Welt" und andern zionistischen Zeitungen bereits häufig ähnliche Anregungen gegeben worden sind, halte ich es, insbesondere mit Rücksicht auf die bevorstehenden; Chanuka- Veranstaltungen jüdischer Vereine, für notwendig, die Gesinnungsgenossen nochmals auf eine wenig ausgenutzte günstige Gelegenheit zum Massenabsatz von Naüonalfondsmarken aufmerksam zu machen: In allen Ländern werden alljährlich von jüdischen Vereinen Bälle, Kränzchen, Matinees, Konzerte, TheatervoreteUmtgen, Gartenfeste usw. zu verschiedenen Wohltätigkeitszwecken veranstaltet, aber dabei geht der Nationalfonds fast immer leer aus. Dem könnte man unserseits in der Weise entgegenwirken, daß man die betreffenden Festkomitees veranlaßte, die Eintrittskarten zu den obenerwähnten Veranstaltungen mit einer Nationalfondsmarke zu versehen- Unsere Gesinnungsgenossen sollten planmäßig die Annahme von Eintrittskarten, die nicht mit einer Nationalfondsmarke versehen sind, verweigern und den betreffenden Veranstaltungen fernbleiben. Auf diese Weise könnte der Absatz unserer N. F.-Marken sicherlich einen großen Aufschwung erhalten, allerdings müßte dann zustehenden Ortes auch dafür gesorgt werden, daß N.-F.-;Marken allenthalben — namentlich in jeder größeren Stadt — in genügender Anzahl und an verschiedenen Verkaufsstellen 'erhältlich seien. In dieser Hinsicht bleibt gegenwärtig noch viel zu wünschen■=übrig, und oft macht sich gerade in größeren jüdischen Mittelpunkten ein empfindlicher Mangel an Nationalfondsmarken bemerkbar... Mit Zionsgruß Jacques Baumgarten Die Zionistische Vereinigung für Deutschland hat die ehemalige Lübecker Sammel- und Verwertungsstelle für Materialien zugunsten des J. N. F. nach Berlin verlegt und mit deren Leitung Frau Hedwig Sulmann, Berlin, Ritterstraße 61, betraut, an deren Adresse nunmehr die für den Jüdischen Nationalfonds gesammelten Materialien, wie Stanniol, Bleikapseln usw. zusendensind. Spendenausweis Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland.: Adresse: Max Wollsteiner, Berlin-Charlottenburg, Sybelstraße 50.— Publikationsorgan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 4.—11. d. M. eingegangen und in Nr. 50 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden . "......... . . . . Jt II1.61 Selbstbesteuerung................ 29.50 Büchsen.................... Ä 48.72 Goldenes Buch (Teilzahlungen)..........„ 86.89 Summe 276.72 Sammelstelle des Jüdischen National fonds für Österreich: (Adresse: Wien DC, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", ebenda.) Vom 23.^-30. v. M. eingegangen und in Nr. 49 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 398.18 Selbstbesteuerung............„ 56.10 Sammelbogen...................„ 59.73 Büchsen................... . . „ 199.60 Summe Kr. 713.61 «45 606.57

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