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Die Welt · 1908-11-13 · 45 (13.11.1908) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
45 (13.11.1908)
Date
1908-11-13
Page
– (sequence 18)
Language
German
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20 DlE%|gELT- No. 45 An die Landesorganisationen! Das Aktionskomitee hat mit Bezug auf die Schekelsammlung folgende Bestimmungen erlassen, auf deren Einhaltung strengstens zu achten ist: 1. Es dürfen überhaupt nur solche Schekel verausgabt werden, die vom Aktionskomitee bezogen oder - aber in seinem Einverständnisse und unter seiner Kontrolle hergestellt worden sind. Andere als solche Schekel sind ungiltig undgewähren keinerlei Wahlrecht zum Kongreß. 2. Die Landesorganisationen sind verpflichtet, die eingegangenen Schekelgelder allmonatlich vollzählig und ohne Abzug an das A. C. abzuführen. 3. Die Landesorganisationen sind verpflichtet, allmonatlich in noch näher zu bezeichnenden Zeitungen (je einer besonderen für jedes Land) die Schekeleingänge nach Ortschaften geordnet auszuweisen, PARTEIFONDS Beim Zionistischen Zentralbureau, Köln, eingegangen: Ludwig Maver, cand. jur., Straßburg JC 4.—, Michael Hurwitz, Minsk 15.14.............zus. JC 19-14 Beim Jewish Colonial Trust, London, eingegangen: Sammlung Dorschei Zion Party Fund Corrimittee, Capstadt: Collected by Messrs. E. Levit & Schorison at the Wedding of Miss Laden and Mr. Ritowsky £ —.14.—: collected at a meeting of the Bnoth Zion Association Capetown —.12.7; collected at a meeting of the Dorshei Zion Association 2.10.3, Stellenbosh Zionist Association 3.0.0; collected by M. S. Kissin, Symonstown: B. Benjamin 2.6, L. Goldblatt, J. Dorf man, B. Lewitt ä 1.0, S. Kissin 2.0, Ch. Cohen, H.Levy, S. Freedman, S. Scher, Michelowsky, S. Cohen, D. Rosen, E. Peimer, S. Cohen, S. Binderman, Gordon, S. Chaemowitz, H. Cohen, S. Kagon, S. Lewitt, B. Berman. L. Chaemowitz, Turock, Berkman, A. Scher, M. Neriasky, Abramson, Ch. Cheert, collected by Mr. Gordon R. Gerber ä 1.0; collected by Mr. D. Schwartz: Advocate M. Alexander M. L. A. 5.0.0, W. D. Baater (Mayor) M. L. A. 2.0.0, Edm. Pow'el M. L. A. 1.1.0, Sir Pieter Baum M. L. A. 1.1.0; collected by Miss Frank: M. Goss —.4.—, A- Wurward —.4.—: collected by Mrs. Silverman: Max Blumberg —.10.—, N. Jaffe 2.6, Dr. Ginsburg 5.6, S. Shoskolsky 2.6; collected by Mr. A. Myburg: A. Myburg, H. Morsowitz, Dolgin, M. Josem, Latush, J. Stone* N. Ipp, A. Dermik ä 4.—; collected by Miss Ochberg: W. Stuppel, D. B. Goldberg ä 10.6; collected bv A. Kaminskv: M. Mvers —.1.—, J.Weinstein —.5.—, S. Lipshitz —.2.—, B. P. Phillips — .2.—, Penchanz —.16.6; collected by H. Glaser: H. Wolson 2.6, S. Efroikin 2.6, A. Friend 1.—; collected by M. Zuckerman Lüderitzbucht: SaliKohn 1.1.0,M.Zuckerman 5.0, A. Brenner 7.6, M. Wasserstein 6.0, H. Dai Klöker 5.0, J. Ginnes 10.0, C. Rosenbluth 10.6.....zus. £ 26.3.4 Insgesamt JC 529.14. Bei der Administration der „Welt" in Köln sind eingegangen: Für den BezaKI: Dr. J. Ronai Baläzsfalva, zur Ehrung des Herrn Rabbiners Dr. Bela Bernstein in Szombathely.........JC 2.— Für den Palästinakulturfonds: N. N. Kr. 1.— . ...................„ —.85 Bei der Jüdischen Kolonialbank in London sind eingegangen: Für den Bezalel: Per L. Cohen, Glasgow, collected at a Brith milah . . . £ 0.6.9 und zwar derart, daß aus diesem Ausweis die Summe des in dem betreffenden Monate aus jeder Ortschaft resp. jeder Gruppe eingegangenen Schekels ersichtlich ist. Für solche Länder, die über eigene Ausweisorgane nicht verfügen, wird die Veröffentlichung in der „Welt" vorgenommen. _ Die Schekel für das neue Jahr sind bereits an alle Landesorganisationen versandt, so weit diese die Schekelabrechnung des verflossenen Jahres mit dem A.C. vorgenommen haben. Die Vereine und Vertrauensmanner werden ersucht, sofort von den Landeskomitees die erforderliche Zahl Schekelhefte zu verlangen und mit der Sammlung zu beginnen. Erklärung (Zur Frage der jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem) Nachdem ich das offene Schreiben des Herrn Jechiel Miche Prinss in Angelegenheiten der „Bibliothek für ganz Israel" in Jerusalem, das in verschiedenen Zeitungen abgedruckt war, und in dem der Autor des Schreibens auch meinen Namen erwähnt, gelesen habe, sehe ich mich veranlaßt, öffentlich zu erklären, daß ich zwar zu den Mitgliedern eines gewissen wohllätigen Vereins in Jerusalem gehöre, aber daß diese Mitgliedschaft ebensowenig wie die Mitgliedschaft an andern Vereinen und philanthropischen Gesellschaften mich angeregt hat, bei der Gründung der „Nationalbibliothek" in Jerusalem mitzuwirken. Es war einzig und allein zunächst der Choveve-Zionismus und dann der Zionismus, der mich bei meinen Arbeiten des Bücherankaufs und der Sammlungen für die „Nationalbibliothek" seit dem Anfange bis auf den heutigen Tag geleitet hat. Auch die Mehrheit meiner Mitarbeiter und aller derjenigen, die mich mit Bücher- und Geldsammlungen unterstützten, und auch sonstige Spender, die mein Werk förderten, waren zumeist Zionisten. Wenn also die Frage jetzt aufgeworfen wird, wessen Beteiligung an der Agitation, an Bücherschenkungen und Geldspenden die größte war, so zwingt uns das Gerechtigkeits- und Wahrheitsgefühl, festzustellen, daß die der Zionisten die allergrößte war, wodurch der Wert der Beteiligung anderer Personen und Vereine nicht im geringsten herabgesetzt zu werden braucht. Bialystock. Dr. Joseph Chasanowiz Alle Freunde künstlerischer Kultur werden mit Befriedigung die Nachricht vernehmen, das die bekannte Zeitschrift „Kind und Kunst" nach zwei Jahren der Pause, nunmehr wieder erscheinen werde. Das erste Heft des neuen Jahrganges liegt nun vor und bekundet mit seinen reichen Inhalt und seiner vornehmen Ausstattung, daß der neue Verleger (Adolf Stengel, Breslau) gesonnen ist, die rühmliche Tradition weiter zu pflegen, die diese Zeitschrift von früher her mitbringt. Aus dem wertvollen Inhalte des Heftes seien erwähnt, der Aufsatz über die Waldschule Wesloe bei Lübeck (Toni Benda), der über Kinderkunst auf der Wiener Kunstschau von Franz Servaes, ein hervorragend schöner Artikel des bekannten Reformpädagogen Ludwig Gurlitt über die Mütter als Erzieherinnen zur Kunst, eine feine Würdigung der Kinderlieder Viktor Blüthgens aus der Feder von Hans Ostwald, der Artikel „Tiergeschichten für die Jugend" von H. L. Köster, die Beilage „Mädchenspiele" von Dannmeyer u. a. m. Eine Menge von Illustrationen und höchst wertvollen literarischen Bilder- und Musikbeilagen vervollständigen den reichen Schiatz dieses Heftes. Jeder denkenden Mutter sei das Studium dieser Zeitschrift wärmstens empfohlen. Gisela Simon * Jacob Schnelling VERLOBTE Frankfurt a. M. Hannover.

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