Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 12 (1908)
- Issue
- 23 (12.6.1908)
- Date
- 1908-06-12
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Milah Z. Raschkin 7.60, Brith Milah M. Lischzinsky 4.30, Brith Milah M. Lauber 1.75, Brith Milah J. Hein- ' bam 3.45, Brith Milah S. Kaplan 2.40; Verlobung S. Gutkin 3.65; gesammelt durch Herrn Pasker 5.—; beim Chanukafest gesammelt: A. Braslavsky, S. Heinbam, A. Hut A. Riznitzky, J. Greis, J. Trachtenberg, J. Rotmistrawsky, Frau R. Hein bam ä 1.—, J. Taran, A. Casai, A. Korant, C. Zether, F. Lewit, J. Heinbam, S. Moschowitsch, M. Rabe, J. Elberg ä —.50, S. Mogulewsky —.20, M. A. Ginsburg —.10; gesammelt durch Schulkinder 1.95, Verdienst von Ripha 3 Aktien 14.60. Summe Pesos 100.45 -= Jt 178.50 Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds: Für die Ölbaumpflanzung: Konstantinopel: Societe Carmel-Oriental durch Herrn M. Freymann, Piaster 687.—........... . . Jt 115.80 Teunz: Adolf und Pauline Eben anläßlich ihrer silbernen Hochzeit auf den Namen ihrer Schwiegermutter bezw. Mutter Wilhelmine Sadler.............„ 6.— Für den Herzlwald: Köln: David Wolffsohn gratuliert zur Vermählung Vecht- Rqsenheimer. ferner Herrn Samuel Dünner und Frau zur Geburt eines Sohnes und spendet einen Baum im Herzlwalde......•................Jt 6.— Czernowitz: Esther Lichtendorf pflanzt einen Baum im Herzlwalde auf den Namen ihrer sei. Schwester Anna Lichtendorf...................„ 6.— Berichtigung Der in der vorigen Nummer der „Welt" in der Rubrik „Amerika" unter „Allgemeine Spenden" ausgewiesene Betrag von $ 3.50 per Zionist Council, Cleveland, O., ist nicht für den Nationalfonds, sondern für den Parteifonds bestimmt. Die Gesamtsumme der Nationalfonds-Spenden in dieser Nummer beträgt Mark 3002.90, die der Ölbaum-Spenden Mark 1071.82 MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Vorbemerkung zur statistischen Tabelle der im Monat Mai 1908 in der „Welt*' ausgewiesenen Nationalfondsspenden. Die Hoffnung, welche wir bei der Veröffentlichung unserer letzten Statistik aussprachen, die nächste Zusammenstellung werde wohl größere Beträge aufweisen, hat sich voll und ganz erfüllt- Die Gesamtsumme der im Monat Mai 1908 in der „Welt" ausgewiesenen Spenden zugunsten des Jüdischen Nationalfonds — Mk. 26748.60 — ist um das Dreifache höher als die Gesamtsumme der Aprilstatistik. Der Ertrag der einzelnen Sammelmittel ist hierbei um das Zwei- bis Achtfache gestiegen. Abgesehen von den allgemeinen Spenden nehmen, wie immer, die Eintragungen ins Goldene Buch die erste Stelle ein. Diese Eintragungen scheinen in allen Ländern die beliebteste Methode zu sein, dem Nationalfonds Spenden zufließen zu lassen.- Bemerkenswert ist außerdem der Erfolg der Büchsensammlung. Die Summe, welche durch die Sammelbüchsen aufgebracht wurde, erreicht zum erstenmal, seitdem wir die monatlichen Zusammenstellungen veröffentlichen, die Höhe von 3500 Mark. Trotzdem ist dieser Betrag im Verhältnis zu den mehr als 25000 alten und neuen Büchsen, welche in aller Herren Ländern verteilt sind, noch recht unbedeutend. Die Sammelbogen haben diesmal zwar auch über 600 Mark mehr eingebracht als im vorigen Monat, aber der Erfolg läßt doch viel zu wünschen übrig. Die Wirkung der neuen Sammelbüchlein hat anscheinend noch nicht eingesetzt. Denn diese hübschen, handlichen Hefte -werden sicher bedeutend größere Summen erzielen, als wir sie bis jetzt bei den alten Sammelbogen verzeichnen konnten. Sehr stiefmütterlich werden noch immer die Nationalfondsmarken und Telegrammblankette behandelt. Ganz besonders die letzteren werden viel zu wenig benützt. Die Blankette sind so geschmackvoll ausgeführt, und sie bieten bei allen feierlichen und traurigen Anlässen in befreundeten Familien eine so leichte und praktische Handhabe, die Teilnahme auszudrücken, daß gerade sie eine viel größere Verbreitung und Verwendung finden dürften. Von den einzelnen Ländern behauptet den Vorrang bei weitem Rußland mit einem Ergebnis von Mk. 9869.77. Dann folgen Südafrika, Österreich und Deutschland. Die unter Italien verzeichnete Summe ist zum erstenmal als Erfolg einer systematischen Arbeit der italienischen Sammelstelle anzusehen. Es scheint, daß auch dieses Land beginnt, die Arbeit für den Nationalfonds straffer zu organisieren. Hoffentlich halten diese Bemühungen an und fördern nicht nur djie finanziellen Zwecke unserer Instution, sondern tragen auch dazu bei, die idealen Ziele des Nationalfonds der jüdischen Bevölkerung Italiens näher zu bringen. Ebenso scheint die Arbeit in Bulgarien erfreuliche Fortschritte zu machen. Das verhältnismäßig kleine Land scheint von jetzt ab ständig in unserer Statistik zu figurieren, und zwar, wie die diesmonatliche Aufstellung zeigt, mit nicht unbedeutenden Summen. Interessant dürfte noch eine Feststellung sein, die sich aus unseren Zahlen nicht unmittelbar ergibt, nämlich die Frage, wie sich die Gesamtsumme der unter „Österreich" ausgewiesenen Spenden auf die verschiedenen Kronländer und Distrikte verteilt. Nach den Ausweisen in der „Jüdischen Zeitung" ergibt sich folgendes Bild: 1. Innerösterreich......ca. Mk. 1050.— 2. Böhmen ........„ „ 980.— 3. Südgalizien.......„ „ 630.— 4. Mähren........„ „ 450.— 5. Bukowina . ,......, _ 440.— 6. Ostgalizien.......„ „ 280.— 7. Westgalizien......„ 190.— 8. Podolien........„ „ 90.— Im allgemeinen können wir mit der diesmonatlichen Aufstellung vollkommen zufrieden sein. Die Gesamtsumme erhebt sich über den durchschnittlichen Ausr weis. Vielleicht ist dies der erste Ansatz zu einen ständigen Erhöhung derSpenden zugunsten des Jüdischen Nationalfonds.