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Die Welt · 1908-05-15 · 19 (15.5.1908) · page 19

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Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
19 (15.5.1908)
Date
1908-05-15
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Zionistische Mittelschüler, " Essegg : (2164) Zionistische Mittelschüler Kroatiens-Slavoniens (2162) Zionistische Mittelschüler, Mährisch-Ostrau (1385) Zionistische Organisation, Suwalki (1953, 2115) ZionistischeOrtsgruppe,Davos Platz (1004) Zionistische Ortsgruppe, Dresden (2325) Zionistische Ortsgruppe, Frankfurt a. M. (989) Zionistische Ortsgruppe, Freiburg i. B. ' (162) Zionistische Ortsgruppe, Groß-Strelitz (1352) Zionistische Ortsgruppe, Hamburg-Altona (1115) 'Zionistische Ortsgruppe, Mainz (1452) Zionistische Ortsgruppe, Miava (1789) Z1onisüsche Ortsgruppe, München (1114 Zionistische Ortsgruppe, Posen (1900) Zionistische Ortsgruppe, Zabrze (1843) Zionistische Ortsgruppe, Zürich : (1168) Zionistische Vereine, Irkutsk (561) Zionistische Vereinigung, Bargusin- (951) Zionistische Vereinigung, Basel (719) Zionistische Vereinigung, Berlin . (78) Zionistische Vereinigung, Bogopolok (453) Zionistische Vereinigung, Beuthen (1793) Zionistische Vereinigung für Deutschland (749) Zionist. Vereinigung, Kassel (910) Zionistische Vereinigung, Königsberg (502, 1753) Zionistische Vereinigung, Leipzig (1398) Zionistische Vereinigung, Regensburg (1980) Zionistische Vereinigung, Stuttgart (1734) Zionistischer Abend, Baku (424) Zionistischer Diskutier- und Lesezirkel, Frankfurta.O.(2244) Zionistischer Frauenverein, Wien (802) Zionistischer Handwerkerverein, Berlad (99) Zionistischer Verein, Kutais (101) Zionistischer Verein für Musik und Kunst, Minsk (245) Zionistischer Zentralverein, Suwalki (1085) ZionistischesAktionskomitee, Brooklyn (1386) Zionist Societies, Cleveland Ohio, andPittsburgZionists(583) Zionist Societies of Minneapolis (2147) Zionist Society, Montreal (67) Zionist Society, Portland (49) Nathan Zipkes, Galatz (2088) Fr. Chaja Schifra Zlatin, Orscha, Gouv. Mohilew (1570) Dr.Theodor Zlocisti, Berlin (1757) Verein Zochrei Zion, Minsk (246) Emile Zola, Paris (343, 876) Herr und Frau Dr. Israel Zubkow (Hochzeitstag), Minsk (360) J. Zuckermann, Cape Town (188) Ehepaar Josef Zuckermann und Dina Kisselhof, Cape ■ Town (1594) Mrs. Rebekka Zuckermann, Cape Town - (1741) Zweiter Jahrestag vom Hinscheiden Dr. Herzls (2113) Zwei Zionistenvereine, Twer (560) Zwo Zion, Kars (984) Zwo Zion, Minsk (336) MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Aus Goldingen (Kurland) ging uns von Gesinnungsgenossen Moritz Gawronsky ein Schreiben folgenden Inhalts zu: ■ . - „Die vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds unternommenen Bemühungen, vermittels Büchsen, Nationalfondsmarken und Sammelbögen die Einnahmen unseres zukünftigen großen Nationalschatzes zu steigern, sind gewiß anerkennenswert. Auch der besondere Nachdruck, mit dem die Selbstbesteuerung betont wird, entspricht wohl einem richtigen Empfinden. Nichtsdestoweniger möchte ich der Meinung Ausdruck geben, daß von sämtlichen -erwähnten Sammelmitteln ausschließlich derSammelbüchse die Zukunft gehört. Die Nationalfondsmarke scheint die Rolle, die sie in der ersten Zeit, wohl hauptsächlich ihrer Neuheit wegen, behauptete, nun ausgespielt zu haben, und es dürfte schwerlich gelingen, sie noch in größerem Maße abzusetzen. Zudem ist auch die Art, wie man sie z. B. in Deutschland (hauptsächlich in Berlin) zu verbreiten sucht,nicht gerade darnach angetan, diegroßeUnkenntnis sehr vieler Zionisten bezüglich der Existenz einer Nationalfondsmarke zu vermindern. Während es z. B. in einer russischen Ortsgruppe ganz selbstverständlich ist, daß nicht nur der Vorstand, sondern auch eine große Anzahl der Mitglieder bei jeder passenden Gelegenheit, wie Brith, Hochzeit, Versammlung usw. die für bar erworbenen Nationalfondsmarken zum Kaufe anbieten, gibt es meines Wissens in dem fast 130000 Juden zählenden Berlin nur einen einzigen Gesinnungsgenossen, welcher in den zionistischen Versammlungen, bei denen er gerade anwesend ist, auf Wunsch auch mit Nationalfondsmarken dienen kann. Bezüglich der Sammelbögen ist schon mehrfach in der '„Welt'' darauf hingewiesen worden, daß die durch diese gesammelten Beträge in manchen Gegenden oft kaum die Herstellungskosten der Bögen übertreffen. Übrigens wird es wohl noch einiger Zeit bedürfen, bis diese eine gewisse Bedeutung erlangt haben. Bisher wenigstens kann man. von einer solchen nicht sprechen, da es weithin noch manchem unbekannt ist, was überhaupt ein Sammelbögen ist und wie er aussieht Was die Selbstbesteuerang anlangt, so ist dieselbe schon seit einigen Jahren -wie keine andere Sammelmethode oft und besonders stark unterstrichen worden. - Leider ist aber der Zweifel nur zu berechtigt, ob diese gewiß großzügige und ergiebige Sammelmethode bei ihrer Ünbequemlichkeit und Umständlichkeit und bei der so wenig straffen zionistischen Organisation jemals das ideale Sammelmittel des Nationalfonds werden wird. Es gibt wohl Hunderte, ja Tausend^ die sich beim Lesen der in unsern Zeitungen enthaltenen Aufrufe zu Gunsten der Selbstbesteuerung im ersten Augenblick begeistern lassen. Aber bald kommt die Frage: „An wen ist der zu spendende Betaag abzuführen?" Wenn nun am Orte niemand da ist, der die Selbsbesteuerung regelmäßig einzieht, so werden sich die allerwenigsten dazu bereit finden, ihre Beträge freiwillig etwa an eine Zeitung einzusenden. Vielleicht schon darum nicht, um nicht so oft das unnütze Porto entrichten zu müssen. Nach dieser kurzen Darlegung erübrigt es sich wohl, über die Vorzüge der Sammelbüchsen viele Worte zu verlieren. Es erscheint mir daher einfach verwunderlich, daß die russischen Zionistenführer, welche die durch verschiedene Büchsen gesammelten außerordentlich hohen Beträge kennen, bisher so wenig für die Verbeitung dieses Sammelmittels im allgemeinen und in Rußland im besondern getan haben. Zum Schluß nur ein kleines Beispiel. In unserer Stadt sind ungefähr 200 Chalukkabüchsen. Der Durchschnittsbetrag, der für dieselben entrichtet wird, beläuft sich auf 4 Pfg. Am Ende des Jahres hat man von den zirka 250, nicht gerade in den glänzendsten Verhältnissen lebenden Familien doch mindestens den Betrag von 400 Mk. zusammen. Veranstaltet man dagegen jährlich eine einmalige Sammlung wie z. B. das gewiß lobenswerte Beispiel des Kantors Blitz in Anhalt, auf welches das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds kürzlich in der „Welt" hingewiesen hat, und wie es auch hier jüngst geschehen ist, so ergibt sich, trotzdem sich an den Sammlungen auch Nichtzionisten beteiligten,kaum der zehnte Teil des oben erwähnten Betrages." Wenn unsere Meinung auch in manchen Punkten von den in diesem Briefe aufgestellten Ansichten abweicht, so wollen wir es doch nicht unterlassen, ihn zur allgemeinen Kenntnis zu bringen, da er verschiedene vorhandene Übel richtig beleuchtet und kritisiert. Wir möchten unsere Meinung heute nicht, nochmals im einzelnen klar legen, da dieselbe durch unsere Publikationen doch allgemein bekannt sein dürfte. Nur das

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