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Die Welt · 1908-02-21 · 8 (21.2.1908) · page 19

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Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
8 (21.2.1908)
Date
1908-02-21
Page
– (sequence 19)
Language
German
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No. 8 * . DlE%|gELT 21 MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wir bringen folgenden Auszug aus einem Rundschreiben an die Sammelstellen des Jüdischen Nationalfonds zur Kenntnis aller Gesinnungsgenossen mit der*dringenden Bitte, die Sammelstellen in dieser Angelegenheit nach Kräften zu unterstützen. „Die Verteilung der neuen Büchsen haben wir in Ihre Hände gelegt und bitten Sie, uns alsbald die £Jamen der Ortsgruppen und Vertrauensmänner anzugeben, denen Sie Natipnalfondsbüchsen zur Verfügung gestejlt haben. Später müßten Sie uns dann an Hand der Angaben Ihrer Vertrauensmänner die genauen Adressen derjenigen mitteilen, an welche die Büchsen in letzter Linie verteilt wurden. Gleichzeitig machen wir Sie darauf aufmerksam, daß beim Ausweis der neuen Büchsen stets darauf zu achten ist, daß bei diesen Büchsen mit der Nummer auch der Kennbuchstabe K, welcher die neuen Büchsen "von den alten unterscheidet, mitgedrücktwird, da sonst eine Verwirrung in unseren Aufzeichnungen unausbleiblich ist. Auch brauchen wir eine genaue Liste der 1 Inhaber von alten Büchsen, welche noch weiterhin in Gebrauch bleiben, da wir hier jede einzelne Büchse mit Hilfe einer ' Kartothek in genauer Evidenz zu halten beabsichtigen." Der erst kürzlich ins Leben getretene Herzlkiub in Köln hat eine Einrichtung getroffen, die in den weitesten Kreisen unserer Gesinnungsgenossen lebhaftes Interesse und Beifall finden dürfte. Zur Bescheinigung der entrichteten Monatsbeiträge benutzt der Verein nicht die üblichen Quittungsscheine, sondern er bedient sich ähnlicher Karten, wie sie z. B. als Straßenbahnabonnements Verwendung finden. Die Karten sind in zwölf Felder eingeteilt, von denen jedes den Namen eines Monats umschließt. Ist nun der Klubbeitrag für einen bestimmten Monat erlegt, so wird als Bescheinigung eine Nationalfondsmarke auf das betreffende Monatsfeld geklebt und durch den Vereinsstempel entwertet. Auf diese Weise erspart man viel Schreiberei, die sonst durch Ausfüllung unzähliger Quittungskarten notwendig wäre, die Kontrolle ist ebenso sicher wie einfach, und last not least, dem Jüdischen Nationalfonds eröffnen sich neue Einnahmequellen. Ob diese Einrichtung ganz neu ist, wissen wir nicht; jedenfalls dürfte sie bis jetzt wohl nur vereinzelt eingeführt sein. Wir hoffen aber zuversichtlich, daß andere Klubs und Vereine diesem guten Beispiel bald folgen werden. Mitteilung der Sammelstelle von Postwertzeichen für den Jüdischen Nationalfonds In Nr. 6 der „Welt" wurden für den Verkauf von Postwertzeichen JL 101.15 ausgewiesen. Inzwischen ist schon wieder ein Ertrag von ..ff. 15.25 erzielt worden, und zwar aus mehreren Kilogramm gewöhnlichen und mehreren besseren Marken. Diese Anfangserfolge beweisen deutlich, daS es möglich ist, aus dem Sammeln von Briefmarken nennenswerte Beträge für den Nationalfonds aufzubringen. Um diese Einnahmen allmählich zu sichern und zu vergrößern, ist esaber unumgänglich nötig, daS Freunde und Gesinnungsgenossen nicht nur ganz gewöhnliche Marken einsenden, sondern ab und zu auch ältere und wertvollere Stücke beifügen. Insbesondere möchte ich hier wiederholt an diejenigen unserer Gesinnungsgenossen, die selbst Markensanunler sind, die Bitte richten, von ihren Dubletten recht gute Exemplare einzusenden. UnsererletztenAnffordernng, viele österreichische Jubilänmsmarken, und zwar die seltenen und höheren Werte, zu übermitteln, ist leider nur in so geringem Maße entsprochen worden, daß wir nicht imstande waren, mehrere an uns gerichtete Aufträge auszuführen. Daher bitten wir nochmals dringend um Einsendung dieser Marken, und zwar anch um die andern Werte als 5 und 10 Heller. Berlin. Dr. med. Julius Loewenheim. Spendenausweis Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland? (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin NW., Holsteiner Ufer 10. — Publikationsorgan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 28. Januar bis 3. Februar d. J. eingegangen und in Nr.6 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Ji 350.49 Goldenes Buch (Teilzahlungen)........' . . „ 279.15 Selbstbesteuerung "... ............ 60.80 Summe Ji 690.44 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX-, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 3. bis 10. d. M. eingegangen und in Nr. 7 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 84.10 Selbstbesteuerung...............„ 120.01 Sammelbogen..................„ 99.02 Büchsen .................„ 96.99 Für den Herzlwald................ JL 192.— Vom 10. bis 17. v. M. eingegangen und in Nr. 8 der „Jüdischen Rundschau1" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.............. Jt 14255 Selbstbesteuerung ...............„ 20.50 Goldenes Buch (Teilzahlungen)...........„161.55 _ Summe JC 324.60 Für den Herzlwald ................. Jf, 146.— Für den Herzlwald - Summe Kr. 400.12 .... Kr. 169.40 Jt 340.10 ■■ JC 143.99 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Ungarn: (Adresse: Dr. L. Dömeny, Budapest IV., Haj<j-utca 10. — Publikationsorgan: „Allgemeine Jüdische Rundschau", Budapest.) Vom 25. bis 30. Januar d. J. eingegangen und in Nr. 5 der „Allgemeinen Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen:

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