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Die Welt · 1908-02-07 · 6 (7.2.1908) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
6 (7.2.1908)
Date
1908-02-07
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Eigentümlichkeiten der einzelnen Landesorganisationen am besten entsprechen. , Schließlich darf man die Bedeutung der letzten Rubrik „Gesamtsummen" nicht unterschätzen. Ein Blick in diese Spalte zeigt uns, in welchen Gebieten der Sammeleifer nachläßt und vorallem, welche Organisationen die eingehenden Spenden regelmäßig allmonatlich abführen. Anderseits läßt sich auch zuverlässig erkennen, wo die festesten Stützen des Jüdischen -Nationalfonds zu finden sind. Hoffen wir, daß in dieser Hinsicht die' monatliche Statistik ein erfreuliches und ermutigendes Bild entwerfen wird. Statistische Tabelle der im Monat Januar 1908 in der „Welt** ausgewiesenen Spenden für den Jüdischen Nationalfonds Land Allgemeine Spenden. Selbst- 'besteuerung J<- Sammelbüchsen Sammelbogen Ölbaumspenden Goldenes Buch Jt Nationalfondsmarken Telegrammblankette Gesamtsumme Jt Argentinien....... 94.69 1 11.84 26.65 _ 144.33 — _ _ 277.51 — I — — — — .._ — — — Belgien........ 230.65 j 13.09 — 5.95 18.23 16.20 — — 283.76 — I — 205.80 — — — — 205.80 Canada ........ —! 1.— — — — — — — — Deutschland...... 2223.13 86.— — — 2881.50 1531.56 — — 6822.19 Egypten •........ 4.— — — — 24.— — ._. 28.— England........ 135.10 — 50.07 — 18.36 408.— -- — 611.53 Frankreich ....... 164.68 — 120.04 24.15 52.65 —. 361.51 Italien......... __ — — — — — - — — — 43.37 14.88 32.87 — 29.75 — — 120.87 — — — — ' — ~_ — — — 8.25 — — — 35.25 23.10 — — 2353.50 Österreich....... 1015.05 563.69 1155.13 936.79 591.05 —. — — 4261.71 — — — — — .._ — — — 73.47 — — — — — — — 73.47 342.59 2.43 80.15 — 393.25 582;80 — — . 1401.22 Rußland ........ 155.44 — . — 308.88 1157.88 2046.82 — — 4669.02 1057.94 24.34 139.39 — 42.53 209.35 — — 1473.55 Serbien . ■ — —.81 — — 42.72 — - — — 43.53 28.25 — — — -- 207.— — — 235.25 Südafrika ....... 20.40 — — — 20.40 — — — 40.80 Ungarn........ 99.68 38.68 228.62 95.66 62.04 — — — 524.68 Gesamtsumme Ji, 5697.50 j 854.95 2038.72 1371.07 5513.94! 73J.1.73 - - 22787.91 Da die Mitteilungen bezüglich des Verkaufs von Nationalfondsmarken und Telegrammblanketten noch sehr unregelmäßig hier einlaufen, müssen diese beiden Rubriken einstweilen noch frei bleiben. Wir richten aber an die Sammelstellen die dringende Bitte,- künftighin bei Einsendung ihrer statistischen Wochen- bzw. Monatsaufstellungen stets die Rubrik „Verkauf von Nationalfondsmarken und Telegrammformularen" auszufüllen. Zur gefl. Beachtung! Die neuen Sammelbüchsen mit deutscher und englischer Aufschrift sind bereits zur Versendung an die betreffenden Landessammelstellen gelangt Die Büchsen mit anderssprachigem Texte werden ebenfalls in den nächsten Tagen versandt werden. Im Spendenausweis dieser Nummer ist der Erlös eines kleinen Teiles der Postwertzeichen angegeben, die bei der neuen Hauptsammelstelle von Postwertzeichen für den Jüdischen Nationalfonds in jüngster Zeit eingegangen sind. Das Resultat kann als recht schöner Anfang bezeichnet werden und läßt uns hoffen, daß der Nationalfonds aus der Briefmarkensammlung mit der Zeit bedeutende Erträgnisse erzielen wird. Bei dieser Gelegenheit möchten wir die Sammler von Briefmarken zugunsten des Nationalfonds freundlichst bitten, ihr besonderes Augenmerk auf hochwertige Marken zu richten, da der Verkauf solcher Marken leichter und lohnender für den Nationalfonds ist. Die Stifter von Gold e n-Buch-Spenden werden ersucht, bei Aufgabe des Textes der Eintragung stets auch den hebräischen Namen der einzutragenden Person oder Körperschaft namhaft -zu machen, damit überflüssige Korrespondenzen und nachträgliche Reklamationen vermieden werden. Insbesondere mögen die Landessammelstellen darauf achten, daß der Wortlaut jder Golden-Buch- Eintragungen, die sie der Jüdischen Kolonialbank übermitteln, genau den Intentionen der Spender entspreche und die hebräischen Namen der Einzutragenden mitumfasse. Etwaige Wünsche bezüglich des Wortlautes der G.-B.-Eintragungen können seitens der Spender auch direkt dem Hauptbureau des J. N. F. in Köln mitgeteilt werden. Wir ersuchen hierdurch sämtliche Ölbaumspender, die noch nicht im Besitze der ihnen zukommenden Diplome und Bestätigungskarten sind (sofern ihre Spende vor Neujahr 1908 erfolgt und ausgewiesen ist), uns hiervon Mitteilung zu machen, unter gleichzeitiger Angabe ihrer genauen Adresse sowie des Namens derjenigen Person, für die die betreffenden Ölbäume gestiftet worden sind, ferner der Zahl der gespendeten Bäume, des Zeitpunktes der Spende und der Nr. des Blattes, wo die Spende ausgewiesen worden ist. Die Diplome und Quittungen für die vom 1. Januar d- J. ab gespendeten Bäume werden seitens der neuen Verwaltung der Ölbaumspende in Berlin (Adresse: Prof. O. Warburg, Berlin W. 15, Uhlandstraße 175) versandt werden. Ebenso sind von nun ab sämtliche Korrespondenzen in Sachen des Herzlwafdes und der ölbaumspende an die genannte Adresse zu richten.

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