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Die Welt · 1913-09-26 · 39 (26.9.1913) · page 23

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Journal
Die Welt
Volume
17 (1913)
Issue
39 (26.9.1913)
Date
1913-09-26
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Nr. 39* DIE LT 1349 Der Jüdische Natumdlfonds ist da&u bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes xu erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Böhe von über 3ya Millionen Mark erreicht. Briefe und sonstige Sendungen sind zu adressieren: Haujptbureau des Jüdischen Ncefionalfonds z. JET. des Herrn Justizrat Br. M. J. Bodenheimer, Cöln, Heunturfct S3 MITTEILUNGEN DES HAUFTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN -TISCHRI Der Festmonat Tischri bietet den Freunden des Nationalfonds mannigfache Gelegenheit, sich im Dienste des jüdischen Volkes zu betätigen. Beim Rosch-Haschanah-Feste kommen in erster Reihe die Gratulations-Ablösungen in den Ausweis-Zeitungen in Betracht. Die meisten unserer Sammelstellen und Ortskommissäre haben wohl schon Sorge getragen, daß diese Gratulationen und die entsprechenden Spenden rechtzeitig genug eingehen, um in der zu Rosch-Haschanah erscheinenden Nummer veröffentlicht zu werden. Besonders eignen sich für die Zwecke der Rosch-Haschanah-Gratulationen auch die Nationalfonds-Telegramme. Mögen alle Zionisten sich vergegenwärtigen, wie leicht auch mit kleinen Opfern Nützliches für die jüdische Siedlungsarbeit geleistet werden kann. Hundert Telegramme ermöglichen dem Nationalfonds den Ankauf eines Dun ams des besten Bodens in Palästina.;; i Es besteht vielerorts noch der alte jüdische Brauch, in der Woche vor dem Rosch-Haschanah-Feste an den Gräbern der Verstorbenen zu beten, und es wird bei dieser Gelegenheit auch regelmäßig für jüdische Zwecke gesammelt. Mögen unsere Kommissäre dafür sorgen, daß dabei der Nationalfonds nicht vergessen wird! Auch am Vorabend des Jom-Kippur finden Tellersammlungen statt, deren Ertrag, namentlich im Osten, schon vielfach für palästinensische Zwecke verwandt wurde. Es bedarf nur eines zweckmäßigen Auftretens unserer Kommissäre, um auch diese sogenannten Kaaroth-Sammlungen dem Nationalfonds zuzu- Das Sukkoth-Fest bietet uns mit seinen Halbfeiertagen die geeignete Zeit für die halbjährliche Büchsenleerung. Schon zu oft haben wir auf die überragende Bedeutung der Büchsen als Sammelmittel hingewiesen, als daß es an dieser Stelle noch nötig wäre. Was uns bei der Büchse vor allem nottut, mehr als bei irgendeinem anderen Sammelzweig, ist Ordnung und Organisation. Mit der größten Pünktlichkeit soll darauf geachtet werden, daß die Adressen aller Büchseninhaber immer in Evidenz gehalten und daß die Leerungen zum bestimmten Termine vorgenommen werden. Nichts ist mehr geeignet, das Vertrauen des Spenders zum Nationalfonds abzuschwächen, als wenn er sieht, daß man sich um seine Büchse und deren Inhalt nicht kümmert. Weit größer als der materielle Schaden, der uns erwächst, indem uns der Inhalt der Büchse verloren geht, ist der moralische Schaden, wenn ein guter und opferfreudiger Jude das Vertrauen zu unserer Sammelorganisation verliert. Das darf nie und niemals Vorkommen! Deshalb ist es die erste Pflicht aller Vertrauensmänner, auf die Verteilung und Leerung der Büchsen das Höchstmaß ihrer Aufmerksamkeit zu richten. Die Sammlungen sind im Fluß. Der Sommer ist vorbei, und es naht wieder die Zeit der intensiven Arbeit. Mehr als jemals braucht der Nationalfonds eine Verstärkung seiner Mittel. Möge denn der Tischri-Monat, der so viele nationale Erinnerungen bei uns aufleben läßt, den würdigen Anfang einer Winterkampagne bringen, die alles übertreffen soll, was bisher im Dienste des Nationalfonds geschehen ist! SPENDEN-AUSWEIS Sammelstelle für Deutschland: (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin-Charlottenb. 4, Roscherstr. 5.) — Publikationsoixan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 22. bis 29. August d. J. eingegangen und in Nr. 35 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.M. 135.80 Sammelbüchsen. 122.37 Goldenes Buch (Teilzahlungen). 88.60 Baumspende... 282.— Arbeiterheimstätten.„.89.— Summe M. 717.77 Vom 30. August bis 4. September d. J. eingegangen und in Nr. 36 der Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.M. 141.25 Selbstbesteuerung. 27.50 Sammelbüchsen.„ 1629.72 Goldenes Buch (Teilzahlungen). 52.50 Baumspende. 198.— Landspenden.. 40.— Arbeiterheimstätten.. 62.— D. u. F. Wolffsohn-Stiftung. 3.— _ Summe JL 2153.97 Vom 5. bis 12. September d. J. eingegangen und in Nr. 37 der »Jüdischen Rundschau“ detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden.M. 100.30 Sammelbüchsen . . 365.49 Goldenes Buch (Teilzahlungen). 297.30 Baumspende.. 120.— Arbeiterheimstätten. 23.80 Summe JL 906.89

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