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Die Welt · 1913-08-08 · 32 (8.8.1913) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
17 (1913)
Issue
32 (8.8.1913)
Date
1913-08-08
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Nr. 32 1034 - - diexSelt Bulgarien Rustschuk. Am 20. Tamus fanden hier sowohl in der spaniolischen als auch in der aschkenasischen Synagoge Gedenkfeiern für Dr. Th. Herzl statt. In der spaniolischen Synagoge würdigte Herr Asseoff in spaniolischer Sprache die Bedeutung Herds für das jüdische Volk, während in der aschkenasischen Synagoge Herr Schiffsbeamter Gottlober eine Gedenkrede in jüdischer Sprache hielt Es wurde für den Nationalfonds und den Herzlwald gesammelt. England Bradford. Ein feierlicher Gottesdienst zur Erinnerung an das Hinscheiden Dr. Herds wurde hier in der c'"~- der British and Foreign Jews abgehalten. Herr j biner Dr. Strauß hielt die Gedächtnisrede. Manchester. Der Orderof Ancient Maccabaeans veranstaltete einen speziellen Gottesdienst zur Feier von Herds Todestag am 27. Juli. Rev. I. Siroto rezitierte das Abendgebet mit Chorbegleitung, und Rev. B. Liebermann hielt eine Ansprache. Zum Schluß wurde eine Sammlung für den Jemenitenfonds veranstaltet. Schluß des redaktionellen Teiles Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: Für das Mikrobiologische Institut: Johann Kremenezky, Wien, „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Kr. 10.— M. 8.40 Ing. Josef Seidener, Wien, „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ .M. —.42 Heinrich Lederer, Wien „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut...J& —.42 Für den Bezalel: Verein „Zeire Zion“, Rowno, als Erlös einer Lotterie von Bezalelgegenständen.M. 5.46 Wir machen unsere Les erlauf das Inserat des Jüdischen Verlages besonders aufmerksam. Die Maschinenfabrik Dr. Gaspary & Co., Markranstädt anf der Internationalen Baufach-Ausstellung, Leipzig 1913. Immer Rem siebt man die Cementdacbziegelmaschine „Dreistem“ der Firm» Dr. Gaspary und erfreut sich als Fachmann an der mustergültigen Ausführung dieser Maschine, bei der alle sich abnntzenden Teile aus Stahl und auswechselbar angeordnet sind und die sämtliche Vervollkommnungen, wie mechanisches Farbsieb, nachstellbare Führungsschienen und Einsatzplatte, durchbrochene Schlagplatte, den vorzüglithcn Feder- Grössen geliefert. In der Gruppe Mischmaschinen fallt besonders auch die große Mischmaschine für Ede putz auf, an deren Auslauföffnungen eine automatische Sackwage angebracht ist, wodurch das fertige Produkt direkt in Stiche gefüllt und abgewogen die Maschine verlasst- Steigt man auf das hohe Podest, das um die Mühle herumläuft, hinauf, so kann man einen Blick in ihr Inneres tun. Erwähnenswe-t ist auch die patentierte Maschine „Phönix.“ zur Fabrikation von Betonhohlblöcken, die in Betrieb vorgeführt wird. Der Block wird in d-r Fo>m direkt auf den Roden gesetzt. Er zeigt eine Grösse von 16 vermauerten Steinen. Nur die Phönix-Konstruktion ermöglicht es, derart große Blöcke durch einen Arbeiter hersteilen zu können und ist es deshalb verständlich, daß der Baufachmann gerade dieser Blockmaschine ganz besonderes Interesse zuwendet. Den Blick lenkt auch eine Sand- und Kieswaschmaschine .Nixe“ anf sich, die sich durch ihre praktische Konstruktion deshalb empfiehlt, weil sie das Waschen mittels Gegenstrom mit dem Waschen im Trog verbindet. Die Maschine eignet sich aus diesem Grunde zum Beinigen von recht gemischtkörnigem Material ganz besonders und dürfte manchem Zomentwarenfabrikanten recht gelegen sein. Daneben weiden noch verschiedene Rohrformen, eine Universaltreppenstufenform und ein eiserner Formkasten für Fensterverdachungen und Sohlbänke zur Schau gebracht. Welche geradezu hervorragenden Produkte aus Sand und Zement mit Dr. Gaspary-Maschinen hergestellt werden können, das zeigt ein geschmack- voller Aufbau in der Mitte des Raumes, bei dem Betonhohlblöcke. Cementmauersteine, Schlackensteine, Gementdachziegel. Gement- und Terrazzoplatten, Knnststeinabdeckungen etc Verwendung fanden. Recht intere-sant ist auch der Konversationsraum. Man sieht da die Rohprodukte des Portlandcementes bis zum fertigen Erzeugnis, Asbestfasern verschiedener Herkunft, eine große Sammlung von Schlacken- und Tuffsteinen, die mit Dr. Gaspary-Masi-hinen verarbeitet werden u*w. Hervorrag nd schön sind die in Dr Gaspary-Formen berge-teilten Erzengnisse der Steinfabrik Zöhlitz im Erzgebirge, die Rerpentimt-tufen. Baluster- und Tischplatten beigcstem-it hat. welche das Entzücken jed« s Beschauers bervorrufen. Die Wände schmücken zahlreiche Abbildungen von mit Dr. Gaspary-Maschinen arbeitenden Betrieben aus aller Welt und solchen Konstruktionen, die nicht, zur Schau gebracht werden konnten. Ei i größeres Bild hält den Moment lest, als 8. M. König Fiiedrich August von Sachsen dem Werk in .Markranstädt im Jahre 1908 einen Besuch ahsta'tete. Die imposante Ausstellung der Firma Dr. Gaspary & Co„ Markranstädt, läßt darauf schließen, daß sie eine erste Stelle un er den Fabriken ihrer Art einnimmt. Es lohnt sich für Fachleute und La en. sie anfzusnehen. So viele und gute Maschinen zur Zementwareulabrikation wird man nicht so bald wieder vereint zur Schau gestellt sehen. spachtelgusw. aufweist. Die mit den Maschinen hergestellten Produkte sprechen für sich selbst und überzeugten auch die Ausstellungsleitung von der Güte der Zementdachziegel, die sie als Bedachungsmaterial für die Dr. Gaspary-Halle zuließ. Das schwarze Kronenziegeldach der Halle präsentiert sich recht gut und dürfte dem Zementdachstein viele neue Freunde weihen. Da eine Baufach-Ausstellung ohne Mischmaschinen nicht gut denkbar ist, so stellte auch die Firma Dr Gaspary einige Typen ihrer Mischer aus und zwar eineu Kipctrogmischer für Kraftbetrieb und einen neuen Intensivmischer. Dieser Mischer ist ein Koetkollermischer, dessen Konstruktion dafür bürgt, daß die durch den Aufzug in den Rübrbotticb hochgehobenen Materialien in denkbar kürzester Zeit innig durchmischt und durenknetet werden. D e Entleerung erfolgt in einen untergefahrenen Karren. Der Intensivmischer wird auch fahrbar und .in verschiedenen Salem Aleikum n\if Hohlmundsfück SalemGold Goldraund^filck Cfgar-effert Zs/waAjfubSße,/ 3&3?z 4- <3&5 6 3 70 3& 4- 5 6 ö lO^eLSück. Xbnau7n£wrlüix(en. £uxu^6u£rliäx&n. r~ffa77~iP ttfrjj&jsfnffrmrr c7n (ttrp’7~>rr7-cfn0ipf/T77- 2fljU7^(%zcdz£d£- J&C7Hbnszx)Ti20(S6üUk. 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