Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 17 (1913)
- Issue
- 28 (11.7.1913)
- Date
- 1913-07-11
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/3315709-3316567-3316602--57667-3376135- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 28 DIE 30&L.T 90 i Abraham Keusch, Stanislau. Leo Sliosberg, Moskau. Dr. M. Jassern, Turka n. S. Dawid Leiter, Böbrka. Jacob Reich, München. Dr. Johann Wert he im, Wien. Dr. M. Sackheim, Berlin. Dr. Jakob Cahan, Schmargendorf. Dr. J. Eljaschoff, Warschau. Dr. Siegfried Steiner, Preßburg. Dr. Moses Stöckel, Wien. S. Garfunkel, Basel. D. Nothmann, Krotoschin. Josef Fried, Wien. Isaac B. T h u m i m , Zaleszczyki, Galizien. Salomon Frankel Kalisch. Abraham E 1 j a s c h e w, Warschau. Dr. A. B. Rosenstein, Jaffa. Fritz B e r n h e i m , Trier. Dr. S. Hirsch, Berlin. Alois N a t z 1 e r, Regensburg. S. Hasamsony, Cairo. Dr. Jakob K 1 a t z k i n , Köln a. Rh. Persönliches Dem Vorsitzenden des Jüdischen Nationalfonds, Herrn Rechtsanwalt Dr. M. J. Bodenheimer in K ö 1 n , ist der Charakter als Justizrat verliehen worden. Schluß des redaktionellen Teiles Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: Für das Mikrobiologische Institut: Johann Kremenezky, Wien „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut" Kr. 10.— ---- M. 8.40 Für das Hebräische Gymnasium: J. Neufeld, Bendzin, Mitgliedsbeitrag.M. 10.— Bei dem Unterzeichneten gingen ein: Durch Herrn Dr. Victor Kleinzeller in Triest: Spenden: Adolf Brunner, Dr. Eugen Brunner, je 5,— Kr., H. B. 5,— Kr. Mitgliedsbeiträge: Hermann Krebs 6,— Kr., Dr. Philipp Brunner, Rabbiner Maggiore, Dr. H. P. Chajez, Leop. Weiner, Prof. Artur Freud, Hahn & Kalmus, Dr. Victor Kleinzeller, Ernst Lekner, Leop. Popper, Dr. Ettore Riechetti, je 5,— Kr. Ferner gingen ein: Von Herrn H. Postawelsky in Stallupönen, Ostpr. anläßlich der 25. Jährung des Hochzeitstages der Eheleute Herrn Hirsch Selig Dangilaizki und Frau Bascha Dangilaizki 25,— M. Ferner gingen ein, durch Herrn Dr. Moritz Goldberg, Oswiecin: Mitgliedsbeiträge von Jacob Tobias und Abraham Vulkan, je Kr. 5.—. Ferner: Immerwährender Mitgliedsbeitrag Frau Harry Friedenwald in Baltimore $ 75.—. Ferner durch Herrn Lionel L. Cohen: Saldo der Schlußabrechnung der Ausstellung in London £ 46.8/8. Mitgliedsbeitrag Emanuel W. Schnürer, Grunewald, M. 6.—. Durch Herrn A. Schapiro in Kopys: Mitgliedsbeiträge von Familie Pesselnik, Abram Schapiro, Josef Eliasch, je Rbl. 5.—, W. Schallt, E. Alperowitz, W. Rabinowitz aus Kiew, je Rbl. 3.—, Sch. Kottok, M. Berlin, M. Gerzow, A. Hodin, S. Liuschitz, L. Mahin, M. Mahin, A. Haso, L. Schabschin, J. Schabschin, Dr. L. Pollak, Jakob Smilyanski, Ch. Zeitlin, Rabinki, M. Reines, je Rbl. 2.—, B. Emanuel, M. Cheifez, E. Joffe, Sch. Wjasner, Danüschewsky, R. Ginsburg, K. Schkolnizky, je Rbl. 1.—. Bertrand Hamburg, Schatzmeister des Vereins „Bezalel“. Schutzhülsen (D. R.-P. u. AusL Pat.) für die Röhren von Rauchrohrkesseln. ln sehr vielen Dampfkesselbetrieben gibt das Undichtwerden der Rohre von Baachrohrkesseln Veranlassung za unaufhörlichen, mit Betriebsstörungen und großen Kosten verbundenen Reparaturarbeiten. Die Bohre der Banchrohrkessel, kombinierten Flammenrohr- und Bauchrohrkessel, Fairbairnkessel, Lokomobilkessel, Schiffskessel usw. werden bekanntlich in den Kesselstirnwänden durch Einwalzen befestigt, und gerade an diesen Einwalzstellen treten Undichtigkeiten nur zu leicht auf. Das erklärt sich daraus, daß diese Stellen, au denen die dünnwandigen Bohre in den um das fünf- bis siebenfache stärkeren Stirnwänden (nach Abb. I) befestigt sind, von den Flammen direkt getroffen werden, also recht hoben Temperaturen ausgesetzt sind. Während aber die dünnwandigen Bohre an den Stellen, an denen sie vom Wasser umspült sind, die ihnen durch Flammen und Heizgaso angeführte Wärme leicht an das Wasser abgeben, können sie das an den Einwalzstellen, an denen sie vom Material der Stirnwand uin- . geben sind, nicht in dem wiin- 1 sehenswerten Maße Die Folgen I davon sind, Wärmestauungen ' undTemperatnrspannungenan den Einwalzstellen, Bohr tnd Stirnwand erleiden inf ol geihrer stark verschiedenen Wandstärke verschieden starke Ausdehnungen und Zusammen- Ziehungen durch die Wärme, das Bohr lockert sich in der Wand, „es fängt an zu arbeiten“, wie der Ausdruck des Dampfkessel praktikers lautet, und die Undichtigkeit ist fertig. Diese kann nur durch erneutes Einwalzen bezw. Nachwälzen der Rohre beseitigt werden. Ein- _ mal wird aber durch dieses Abb. I. Nachwalzen, wobei immer der Kessel außer Betrieb gesetzt werden muß, die Ursache des Übels nicht beseitigt, so daß bald wieder Undichtigkeiten auf treten, dabei aber leiden die Bohrenden auch durch öfteres Nachwalzen derart, so daß die Bohre erneuert werden müssen Die von der Firma Gustav Schlick in Dresden » hergestellten Schutzhülsen für Rauchrohre (Abb. I) sind geeignet die Ursache des Undichtwerdens der Ein walzstellen dadurch zu beseitigen, daß sie diese Stellen möglichst gegen die direkte Einwirkung der Flammen und Heizgase schützen, so daß größere Temperatursohwankungen an diesen Stellen vermieden werden und die dennoch auftretenden Spannungen zwischen Bohr und Stirnwand sich allmählich ansgleichen können, ohne zu e iner Lockerung des Rohres zu führen. Die durch D. R--P. geschützten Schutzhülsen, die sich in zahlreichen Kesselbetrieben schon bestens bewährt haben, bestehen ans hitzebeständigen Tiegelstahl. Ihr rohrförmiger Ansatz, - dessen Durchmesser um einige Milli- ,\A meter kleiner ist als der Bobrdurch- ' -Z messer, wird Außen mit einer dünnen s» 2* Schicht von feuerfestem Mörtel bestrichen und daun in das Bohr eingeschoben, bis d**r Kopf der Hülse aufder Stirnwand aufsitzt. Dann wird der sich zwischen dem Stutzenende und der inneren Fläche des Rohres bildende i Winkel mit feuerfestem Mörtel ausgeschmiert, und alle an und zwischen den Hülsenköpfen befindlichen Hohlräume werden ebenfalls mit diesem Mörtel v •rrr^'r «s-p ansgefüllt, so daß eine glatte Fläche 50 £' gebildet wird, wie Abb. II veransebau- EZ-- licht. Nach dem Trocknen des Mörtels 3 Vann der Kessel wieder in Betrieb ge- MWUWWM Es A nominen. werden. Flammen und HeizhTjL gase kommen dann nicht mehr direkt ÜW r v mit den Bohrenden und den diese aufnehmenden Teilen der Stirnwand in — — Berührung und können ihre verderbliche Abb. II. Wirkung an dieser empfindlichen Stelle nicht mehr aasüben, das Lecken der Bohre hört auf. Der geringe Preis dieser Schutzhülsen kommt gegenüber den durch undichte Einwalzstellen entstehenden Reparaturkos ton, ganz abgesehen von den Betriebsstörungen, gar nicht in Betracht. ZIon-Blelstifte. Auf Anregung von zionistischer Seite hat sich eine bekannte Bleistiftfabrik in Nürnberg, deren Erzeugnisse seit vielen Jahren einen Weltruf genießen, nämlich die Schwan-Bleistifte-Fabrik (früher Großberger & Kurz), bereit erklärt, einen Bleistift zu liefern, der den Namen „Zion“ trägt. Allen Freunden der hebräischen Sprache sei dieser Stift ganz besonders empfohlen. Der Stift wird auf Wunsch in fünf verschiedenen Härtegraden geliefert, doch wird in erster Linie Härte zwei für den gewöhnlichen Schreib- und Zeichengebranch und für diejenigen, die gern mit härteren Stiften schreiben, Härte 3 geliefert. Wir hoffen, daß der neue Stift sich speziell in den zionistischen Kreisen einbürgert- Bezugsquelle: Leopold Katz, Berlin C. 2, Rosenstraße 16. Wir weisen unsere Leser auf das Inserat der Firma B. Kasprowicz hin. Diese Firma, welche 64 mal, darunter mit höchsten und allerhöchsten Auszeichnungen prämiiert ist und acht mal außer Preisbewerb ausgestellt hat, erhielt kürzlich wieder auf der Kochkunst- und gastgewerblichen Ausstellung in Reichenbach Ehrenpreis und goldene Medaille. DER ZUS PER ZEIT