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Die Welt · 1913-05-09 · 19 (9.5.1913) · page 18

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Journal
Die Welt
Volume
17 (1913)
Issue
19 (9.5.1913)
Date
1913-05-09
Page
– (sequence 18)
Language
German
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602 Nr. 19 DIES^ELT Vereinigte Staaten von Nordamerika Die Propaganda-Tournee des Herrn Sokolow Detroit. Hier sprach Herr Nahum Sokolow in zwei Versammlungen, in welchen ihm stürmische Ovationen bereitet wurden. Ehe er Detroit verließ, wurde ihm zu Ehren am 10. April ein Empfangsabend veranstaltet, an welchem die Anwesenden 800 M. zur Errichtung eines Jemenitenhauses auf Sokolows Namen zeichneten. Chicago. Am 13. April sprach hier Herr Sokolow in einer Versammlung, die von mehr als tausend Personen besucht war. Seine begeisterten Ausführungen hinterließen einen tiefen Eindruck bei der Zuhörerschaft. Am darauffolgenden Morgen hielt er eine Ansprache in der Chicago Rabbinical Association. Am 17. April stattete Herr Sokolow der Stadt Milwaukee einen besuch ab und verlebte den Sabbath wieder in Chicago, von wo er am nächsten Tage nach New York zurückkehrte, um dort die Pessachwoche zu verbringen. Brooklyn. Am 23. April abends sprach Herr Sokolow in den Hebrew National Schools und am nächsten Tage in einer von „Dos Yiddishe Folk“ veranstalteten Propagandaversammlung. Harlem. Am 25. April abends sprach Herr Sokolow in dem Tempel Israel und am Sabbath Morgen in der 85th Street Synagoge, während er am Abend des gleichen Tages der Schekelversammlung der First Roumania Synagogue beiwohnte, wo er ebenfalls eine Ansprache hielt. Am 27. Vormittag erschien er auf dem Rednerpult der Free Synagogue in Carnegie Hall. SPRECHSAAL Wir erhalten folgende Zuschrift: Haag, den 4. Mai 1913. An die Redaktion von „Die Welt", Berlin. Meine Herren! In Ihrer Nummer vom 2. Mai wird bei dem Bericht über eine Direktoriumssitzung des J. N. F. in Köln erwähnt, daß ich an den Sitzungen zeitweilig als Gast teilgenommen habe. Zur Vermeidung von Mißverständnissen möchte ich feststellen, daß ich weder der Beratung bezgl. der Geldbewilligung für Yemenitenhäuser noch der bezgl. der ferner erwähnten Punkte beigewohnt habe. Indem ich Sie bitte, dieses Schreiben in Ihrer nächsten Nummer abzudrucken, bin ich mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß J. H. Kann. Schluß des redaktionellen Teiles Eingegangen bei der Administration der „Welt*4: Für das Mikrobiologische Institut: Johann Kremenezky, Wien „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Kr. 10.— Jk 8.40 Für den Bezalel: Per Salmanowitz & Co., Riga: Anläßlich des während der Feiertage stattgefundenen Minjan in der Gesellschaft „Ivria“ Ing. Mirensky Rbl. 1.—, Ing. Pesis 2.—, Kamenezky 1.—, L. Borkum 1.—, L. Magarill 1.—, Melup 5.—, Benzion Levy 1.—, B. Günzburg 1., zus. abzüglich Spesen .... Rbl. 11.70 M. 25.03 Für Geulath Jeruschalajim: Per J. N. F. Wien.Kr. 11.— „fc 9.24 Für das Gymnasium Dr. Th. HerzI: Per Salmanowitz & Co., Riga: bei derselben Gelegenheit: Kamenezky Rbl. 4.—, S. Atlas 1.—, Sussmann 1.—, zus. abzüglich Spesen .... Rbl. 5.40 — M. 11.56 Für die Nationalbibliothek in Jerusalem: Per J. N. F. Wien.Kr. 1.40 JL 1.17 Für das Hebräische Gymnasium in Jaffa: Per J. N. F. Wien.. . Kr. 11.83 .M. 9.94 Für das Hebräische Gymnasium in Jerusalem: Per J. N. F. Wien.Kr. 211.83 M. 169.05 Bei dem Jewish Colonial Trust. London sind eingegangen: Für den Bezalel: Per South At'rican Zionist Federation Johannesburg £ 2.1.6 Zur Beachtung W Die Telegramm-Adresse des Zionistischen Zentralbureaus, der Redaktion und Administration der „Welt**, sowie des Jüdischen Verlages lautet: Orghip, Berlin. Die Telegramm-Adresse des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds in Köln ist: Keren, Köln. Die moderne Technik rastet nicht, sie schafft ständig Verbesserungen an bestehenden Maschinen oder bringt neue Konstruktionen und Arbeitsweisen, die es ermöglichen, bessere und billigere Waren als bisher zu fabrizieren. Ganz besonders bat die moderne Sandverwertung von diesen Fortschritten der Industrie profitiert. Ihre Erzeugnisse, wie Zementdachsteine, Betonhohlblöcke, Zementmauersteine. Trottoirplatten, Böhren für Kanalisation und Drainage, Treppenstufen, Betonpfosten nsw. sind durch die vervollkommneten Einrichtungen zur Herstellung konkurrenzfähig geworden. Die Behörden haben sich von den Vorteilen sachgemäss fabrizierter Zementwaren überzeugen lassen und verwenden sie jetzt recht häufig selbst. Besondere Verdienste um die Verbesserungen solcher Maschinen und Formen hat sich die bekannte Maschinenfabrik Dr. Gaspary & Co, Markranstädt bei Leipzig, erworben. Die Produkte dieser Maschinen sind mustergültig und wohlfeil in der Herstellung. In einer Broschüre „Moderne Baustoffe" Nr. 44 hat die genannte Firma die einfache Herstellung von Zementwaren auf Dr. Gaspary-Maschinen eingehend beschrieben. Anschauliche Bilder zeigen, was man bereits mit Produkten der Maschinen in der ganzen "Welt errichtete. Die Broschüregibt auch Fingerzeige, wie man vorteilhaft vorhandene Sand- und Kieslager, Schlakkenhalden. Steinbrnchabfällc nsw. ansnützt, so dass es für Interessenten anznraten ist, sie sich senden zu lassen, umsomehr, als sie ohne Verbindlichkeit und Kosten für den Anfragenden seitens der Firma Dr. Gaspary & Co abgegeben wird. Salem Aleikum rraf HoHraundsfuck SalenvGokl Goldmund^filck Cfgairefferi 2f&3% 4- V&5 Ö 8 70 3%. 4gpjd.£t&. 36 Ö 70%?d.S&k. 3(bnsu7n&wdüSao6enL, JZuxz&s&zaZüäTäsn, JöeuTjßZlussfa&ung’ 3^öriguijcüb37(jsöoäb 0r6eniZrf.$aba%ru. Qp07tGÖSe72r%ä7ikt Jh/juTGugo'Tzeöz, y^ßze/k7HxntS.SfCd.

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