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Die Welt · 1914-07-31 · 31 (31.7.1914) · p. 803

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
31 (31.7.1914)
Article
Rebekka Klur [Nachricht]
Date
1914-07-31
Page
803 (sequence 1)
Language
German
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803 Nr. 31 t>lE3§KELT DerJüdische Nationalfonds ist dazu bestimmt, in Palästina Qrund und Boden als unrträvßerliches Eigentum des jüdischen Volkes xu erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Röhe von Über 4 Millionen Mark erreicht. Briefe und sonstige Sendungen sind zu adressieren s Hauptbureau des Jüdisdien Nationalfonds z. H. des Herm^fnstizrat Dr. Ti.'J._Bodcnheimcr■, (Min, Hansahaus, Friesenplatz | Rebekka Klur | Aus Odessa wird uns mitgeteilt, daß dort vor wenigen Tagen Frau Rebekka Isaakowna Klur verstorben ist. Rebekka Klur gebührt in der Geschichte des Nationalfonds ein Ehrenblatt. Durch eine im Jahre 1909 erfolgte großzügige Stiftung, die zur ewigen Erinnerung an die Spenderin und ihren ihr im Tode vorangegangenen Gemahl dient, hat sie ihren Namen dauernd mit dieser Institution und der Zukunft unseres Volkes auf seinem heimatlichen Boden verknüpft. Die Verewigte hatte vor fünf Jahren dem Nationalfonds eine Spende im Betrage von 30000 M. übergeben und in der Schenkungsurkunde eine Reihe von Bestimmungen getroffen, deren wichtigste die folgenden sind: „Der Jüdische Nationalfonds deponiert den von Frau Klur gespendeten Betrag in Pfandbriefen sicherer Hypothekenbanken oder mündelsidieren Staatspapieren und verwaltet das Kapital und zwei Drittel seines Zinsertrages bis zum Ablauf von 500 Jahren als festes Depot. Ein Drittel des Zinsertrages kann schon jetzt für die Zwecke des Jüdischen Nationalfonds verwendet werden. Nach Ablauf von 500 Jahren ist der J. N. F. berechtigt, das ganze Kapital mit allen angewachsenen Zinsen gemäß seinen Statuten im Namen der Stifterin für seine Zwecke zu verwenden.“ Rebekka Klur hat sich durch ihre edle und weitsichtige Stiftung ein unvergängliches Andenken in der Chronik des Nationalfonds gesichert. Sie war eine der Ersten, die in Erkenntnis der überragenden Bedeutung des Jüdischen Nationalfonds dieser Institution das Vertrauen schenkten, eine Stiftung zu wahrhaftem Nutzen des Jüdischen Volkes zu verwalten. Spenden-Ausweis der Landessammelstellen Deutschland. (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin- Charlottenburg, Roscherstr. 5.) Vom 10. Juli bis 17. Juli d. Js. eingegangen und in Nr. 29 der „Jüdischen Rundschau“ detailliert ausgewiesen . . . . JL 4980.99 Holland. (Adresse: J. Hertzberger, Groningen, Korreweg). Vom 5. bis 19. Juni d. Js. eingegangen und in den Nr. 12/13 des „joodschen Wächters“ detailliert ausgewiesen .... Hfl. 1848.37 — „ 3123.70 England. (Adresse: Jewish National Fund Commission for England, London E.C. Fulboume Str. 4.) Vom 13. Juni bis 17. Juni d. Js. eingegangen und im,Jewish Express“, Jewish Journal“ und „Zionist“ detailliert ausgewiesen.£ 114.—.7 ----- „ 2326.19 Russland. (Adresse: Justizrat Dr. M. J. Bodenheimer, Köln, Hansahaus, Friesenplatz.) Vom 13 bis 20. Juli d. Js. eingegangen und m Nr. 28 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.. . „ 3143.02 Oesterreich. (Adresse: Jüdischer Nationalfonds, Sammelsteile für Oesterreich, Wien 11, Karmeliterplatz 1.) Vom 6. Juli bis 13. Juli d. Js. eingegangen und in Nr. 29 der „Jüd. Zeitung“ detailliert ausgewiesen .. . Kr. 3035.97 „ 2565.40 Galizien. (Adresse: Dr. Gerschon Zipper, Lemberg, Passage Hausmann Nr. 9. Für Geldsendungen: Kredit Union, für Keren Kajemeth Lejisroel, Lemberg. Postscheckkonto 98797). Vom 8.—14. Juli d. Js. eingegangen und in Nr. 23 des Jüdischen Tagblatts“ (Beilage) detailliert ausgewiesen . Kr. 3165.44 — JC 2674.79 Ungarn. (Adresse: Jüd. Nationalfonds, Sammelstelie für Ungarn, Budapest, Kiraly utca 36). Vom 26 Juni bis 10. Juli d. Js. eingegangen und in Nr. 14der „Zsido Szemle“ detailliert ausgewiesen Kr. 413.34 ----- „ 349.27 Rumänien. (Adresse: M. Heinrich Schein, Ga’atz). Vom 1. bis 30. April d. Js. eingegangen und in Nr. 14—18 der „Egalitäten* detailliert ausgewiesen Lei 801.60 „ 641.28 Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln: Köln: Moritz Levy jr. für N.-F.-Marken - JL 2.— Zürich: W. Simon für N.-F.-Marken.„ 32.38 Salonique: G. Alcheh, für N. - F. - Marken Frcs. 112.— „ 89.60 New York: Mrs. Hermann Gonheim, geh. Martha Morton, zum 17. Hochzeitstag von ihrem Gemahl zur Eintragung ins Goldene Buch.„ 204.— Die Gesamtsumme der in dieser Nummer ausgewiesensa Spenden für den JQdischen Nationalfonds beträgt: M. 20132.62. Hiervon entfallen auf: Allgemeine Spenden. Selbstbesteuerung. Sammelbogen ........ Sammelbüchsen. Goldenes Bach. Baumspende. Landspende . Arbeiterheimstätten. David u. Fanny Wolffsohn Stiftg. N.-F.-Marken. Telegrammformulare. M 4343.67 „ 9038 282.74 2372.46 „ 201605 921024 „ 16330 „ 92730 „ 25.- „ 421.30 280.28 Midraschah Zigaretten - Papier, Zigaretten - Hülsen, £Papier-Zig.-Spitzen 5% bekommt das hebräische Gymnasium Jerusalem eflZTTTh eflZTTTh MARaut DtPOSEC Juden! Bauchet Midraschah und unterstützet so das hebräische Gymnasium in Jerusalem Midraschah ist ans bestem, echt ägyptischen VergS Zi$arettenpapier und. entspricht allen Anforderungen der Hygiene. Midraschah wird von der Firma Jac Schnabl * Co., Wien XIX erzeugt, and in Verkehr gebracht. Anfragen wegen Verkaufsstellen sind an diese Firma za richten. Verlag: „Oie Welt“, Veriageges.cn. b. fcL Berlin.—Verantwortlicher Bedaktenr: Dr. Miorita Zobel, Berlin. —Druck von Siegfried Scholem., Berlin-Schöneberg

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