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Die Welt · 1914-07-17 · 29 (17.7.1914) · p. 747

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Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
29 (17.7.1914)
Article
Schekelpropaganda [Nachricht] / Zionistisches Zentralbüro
Date
1914-07-17
Page
747 (sequence 1)
Language
German
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Nr. 29 DIE3^[ELT 747 AUS DER BEWEGUNG ii“mmiiMiiHiiiiiiiiiiimiiiiiiimiiiiimiiiiiiiiiimiiimiiiiiiimiiiiiiiiiimmiimiiiiiiiimiiimiG Schekelpropaganda Die Schekelaktion ist im Gange. Die meisten Landes¬ und Sonderorganisationen haben die Propaganda energisch aufgenommen und die Sammlungen eingeleitet. Der Charakter der Schekelsammlung verlangt, daß die Ausweise über die eingegangenen Schekelbeträge und diese selbst an uns unverzüglich abgesandt werden. Wir bitten um ungesäumte Ueberweisungen der eingegangenen Be- Zionistisches Centralbureau. The Jewish Colonial Trust (Jüdische Kolonialbank) Limited, London Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die siebzehnte ordentliche Generalversammlung der Aktionäre des Jewish Colonial Trust (Jüdische Kolonialbank) Limited am Montag, den 31. August 1914, um 6 Uhr nachmittags, im Savoy-Hotel, Berlin, Friedrichstraße 103. mit nachstehender Tagesordnung stattfindet: Tagesordnung: 1. Entgegennahme des Berichtes des Direktoriums und der Bücherrevisoren und Rechnungsablegung für das Jahr 1913. — 2. Wahl von Direktoren und Bücherre\ isoren. — 3. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinnes pro 1913.' — 4. Durchführung der gewöhnlichen Tagesordnung und Eventualia. Statutengemäß bleiben die Zessionsbücher und das Mitgliederregister der Gesellschaft vom 19.—31 August a. c. (beide Tage inklusive) geschlossen. In Gemäßheit der Statuten müssen Vollmachten wenigstens einen vollen Tag vor dem für die Abhaltung dieser Versammlung festgesetzten Termine, somit vor dem 30. August a. c. im temporären Gesellschaftsbureau in Berlin, Savoy-Hotel, Friedrichstraße 103, niedergelegt werden. In Gemäßheit der Statuten und der vom Direktorium diesbezüglich getroffenen Bestimmungen müssen Besitzer von Inhaberaktien, welche an der Generalversammlung teilnehmen und ihr Stimmrecht ausüben wollen, ihre Aktienzertifikate vor dem 30. August a. c. im temporären Gesellschaftsbureau in Berlin, Savoy-Hotel, Friedrichstraße 103, deponieren, um dagegen die zum Einlaß und zur Abstimmung berechtigenden Depotscheine in Empfang zu nehmen. Brook House, Walbrook, London E. C., den 7. Juli 1914. Im Aufträge des Direktoriums H. N e u m a n n, Sekretär. Jüdischer Kulturfonds „Kedem“ Spenden-Ausweis Kopel Gugig, Paltinossa (Bukowina), Monatsbeitrag Kr. 1.— .if. 0.S-5 Dr. Arthur H. Rosenberg, Berlin, Jahresbeitrag . . „ 10.— Verein „Chowewe sefath euer“, Warschau, zur Eintragung Achad Haams ins Ehrenbuch des ,.Kedem“ „ 192.20 M. Feldstein, z. Zt. Kissingen, zu demselben Zwecke „ 1280 zusammen JL 215.S5 Berichtigung. Bei der Spende des Herrn Fischer, Antwerpen (Nr. 2S; soll es richtig heißen: „Oskar Fischer“ (statt Jean Fischer). Wir wir hören, versendet ein Herr I. Bornstein aus Königsberg i. Pr. Zirkularofferten für eine von ihm begründete Lotterie, von deren Ertrag angeblich 25 zugunsten des Jüdischen Nationalfonds bestimmt sind, während der Gewinner einen Scheck auf die Anglo Palestine Company in Höhe von 5000 Ro für ein Grundstück usw. erhalten soll. Wir halten uns demgegenüber für verpflichtet, der Oeffentlichkeit mitzuteilen, daß der Jüdische Nationalfonds keinerlei Vereinbarung mit Herrn Bornstein, der uns völlig unbekannt ist, getroffen hat. Hebräische und jiddische Ausgabe der Herzlbroschüre Die Herzl-Broschüre von Dr. Osias Thon ist soeben in hebräischer und in jiddischer Uebersetzung in größerer Auflage erschienen. Bestellungen sind an das Zionistische Zentralbureau, Berlin W. 15, Sächsische Str. 8>. zu richten. Sitzung des Aufsichtsrates der Siedelungsgesellschaft „Erez Israel“ Sonntag, den 12. Juli d. Js., wurde in den Räumen des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds in Köln eine Sitzung des Aufsichtsrates des Genossenschaftsfonds abgehalten. Es waren anwesend die Herren Justizrat Dr. Bodenheime r, Köln, Vorsitzender, Dr. Franz Oppenheimer, Berlin, stellvertretender Vorsitzender, A. Simons, Haag, Ing. Kaplansky, Köln, Mitglieder des Aufsichtsrates, und der Geschäftsführer Herr Groß. Die abwesenden Mitglieder des Aufsichtsrates haben ihr Fernbleiben entschuldigt und zu der Tagesordnung brieflich Stellung genommen. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich mit der Erledigung eines Konfliktes zwischen der Genossenschaft in Merchawjah und deren Betriebsleiter (vgl. die Palästina-Rundschau in dieser Nummer — Red.), ferner mit der Regelung der Verwaltungsfrage der Genossenschaft für die nächsten Wirtschaftsjahre und mit der Fortsetzung der Werbeaktion zwecks Vermehrung der Mittel des Genossenschaftsfonds, ln der ersten Frage ist eine völlige Einigung unter den Mitgliedern des Aufsichtsrates erzielt worden und auf Grund der vorliegenden Berichte des Palästinaamtes, der Genossenschaft und des Betriebsleiters wurden Beschlüsse gefaßt, die eine befriedigende Beilegung des Konfliktes erwarten lassen, ln der Verwaltungsfrage von Merchawjah wurden prinzipielle Beschlüsse gefaßt, die den Zweck haben. Rechte und Pflichten der Genossenschaft sowie ihr Verhältnis zur Siedlungsgesellschaft in den nächsten Wirtschaftsjahren zu regeln. Es wurde schließlich beschlossen, die Propaganda für den Genossenschaftsfonds ungeschwächt fortzusetzen, um den Betrieb von Merchawjah auszugestalten, den früheren Abmachungen mit dem J. N.-F. gemäß die Genossenschaft Dagania zu übernehmen und im Sinne des Beschlusses des letzten Kongresses den Genossenschaftsfonds derart zu erweitern, daß er vor allem die Ausrüstung der Okkupationsgenossenschaften mit dem erforderlichen Inventar in sein Arbeitsprogramm aufnehmen kann. Es wurde in Aussicht genommen, außer der bereits erschienenen Schrift von Dr. Oppenheimer „Merchawjah“ weitere Agitationsschriften über den Genossenschaftsfonds herauszugeben und die mündliche Propaganda in erster Linie in den Ländern jüdischer Massensiedlung weiterzuführen. 2130740229 99999999999999045

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