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Die Welt · 1914-06-26 · 26 (26.6.1914) · p. 640

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Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
26 (26.6.1914)
Article
Delegiertentag des Schweizer Zionisten-Verbandes
Date
1914-06-26
Page
640 (sequence 2)
Language
German
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640 Nr. 26 DIE3§BELT Steigerung der zionistischen Tätigkeit, besonders in den, Städten Zürich und Genf und in den akademischen Zionistenvereinen. Mehr wie je rechne der Verband auf die Mitarbeit der zionistischen Studentenvereine auch in der schweizerischen Organisation. Das Ergebnis der Agitation für das hebräische Schul werk stehe in keinem Verhältnis zu der Stellung des Schweizer Zionistenverbandes in der Gesamtorganisation. Die Opferwilligkeit der Schweizer Gesinnungsgenossen müsse sich in weit größerem Maßstabe dem Schulwerk zuwenden. Der Bericht betonte weiter, daß auch jetzt die Schaffung eines ständigen Sekretariats noch immer eine dringende organisatorische Notwendigkeit sei, um alle Möglichkeiten ausnutzen zu können. Ganz besondere Aufmerksamkeit müsse man jedoch der Organisation und Erziehung der zionistischen Jugend in der Schweiz zuwenden. Mehr wie in jedem anderen Lande liegen in der Schweiz die jüdischen Unterrichtsverhältnisse im Argen. Nach dem Berichte des Nationalfonds-Kommissärs W. Simon ergibt sich ein außerordentlich erfreulicher Aufschwung der Nationalfonds-Eingänge im letzten Jahre. Das Gesamtergebnis beträgt 5446.40 Eres, gegenüber 2600 Eres, im Vorjahre — also mehr als eine Verdoppelung. Den Bericht über den Share-Club erstattete M. Levy - Liestal, den Kassenbericht Dr. Strauß-Zürich. Die Rechnung schließt mit einem Saldo von zirka 925 Eres. ab. Der Schekeleinzug ergab bis zum Delegiertentag 560 Schekel. In der Generaldebatte wurde dringend der Wunsch geäußert, daß die Leitung der zionistischen Organisation häufiger persönlich mit der schweizerischen Organisation in Fühlung trete. Als eine besonders wichtige Aufgabe würde die Reorganisation des Share-Clubs der Schweiz bezeichnet. Eingehender wurde auch das Verhältnis der schweizerischen Organisation zu den akademischen Vereinen behandelt und eine enge organisatorische Zusammenarbeit befürwortet. Dem Landeskomitee wurde mit Dank De Charge erteilt. Die Zahl der Landeskomitee-Mitglieder wurde durch Statutenänderung von 9 auf 11—15, die Zahl der Vorortsmitglieder von 3 auf 5—7 erhöht. Die Verbandsleitung erhielt den Auftrag, eine Organisierung der zionistischen Jugendbewegung, der Gründung von Jugendgruppen und Wanderklubs in die Wege zu leiten. Für Zwecke der Organisation wurde die Gründung eines Organisationsfonds in Höhe von mindestens 2000 Eres, beschlossen und dem Landeskomitee aufgegeben, die Frage des Partei- Sekretariats neuerdings zu studieren und in den nächsten vier Monaten hierüber Bericht vorzulegen. Die Frage der Gründung einer schweizerischen A c h u s a wird dem Landeskomitee zum Studium überwiesen. Der Sitz des Landeskomitees, der seit einigen Jahren in Zürich war, wird nach Basel verlegt. Der neue Ausschuß wird aus folgenden Herren gebildet: Rechtsanwalt Dr. Arnstein, Präsident, Rechtsanwalt Dr. Brunschwiz, Dr. B a m b e r g e r, A. Z i o i, Großrat Dr. Wormser - Basel, Telephonchef M. Le vy-Liestal. In das Landeskomitee wurden weiter einstimmig gewählt: H. Boulff-Bem, Dr. Pinkus, E. Sadinsky, D. Weinbaum -Zürich, Dr. Levy- Biel, A. Hack- Basel, Z. Aberson - Genf, L. Le win-St. Gallen, G. Roos-Luzern. Dem bisherigen Vororte-Ausschuß: Dr. Pinkus, Dr. Strauß, Dr. Dukas wurde der besondere Dank des Delegiertentages ausgesprochen. Innerhalb des Landeskomitees wurde zur Behandlung aller auf Palästina bezüglichen Agenden ein selbständiges Palästinaressort unter Leitung von Dr. Pinkus geschaffen. Zum Nationalfonds-Kommissär wurde W. Simon-Zürich wiedergewählt. — Vor der Nachmittagsverhandlung fand die Generalversammlung des Share-Clübs statt. Am Abend trafen sich die meisten Delegierten nach der ruhig verlaufenen Tagung mit den Berner Gesinnungsgenossen in zwanglosem Zusammensein. Vereinigte Staaten von Nordamerika New York. Auf einer der letzten Sitzungen des Exekutiv-Komitees der Federation of American Zionists wurde die Frage der Organisation der neuen hebräischen Schulen in Palästina erörtert. Das Exekutiv-Komitee war der Ansicht, daß wenigstens zwei Mitglieder der einzusetzenden Schulbehörde Vertreter der konservativen jüdischen Elemente sein Schluß des redaktionellen Teiles Bei dem Jewish Colonial Trust, London sind eingegangen: Für die Nationalbibliothek in Jerusalem: Per L. Solomon, Hon. Surefary Amkland »Zionist Society - - -.£ 0.6.0 Für die Hebräische Universität: Per Jüdischer Nationalfonds, Sammelstelle für Oesterreich, in Wien ...Kr. 40.24 Für das Hygienische Institut: Per Jüdischer Nationalfonds, Sammelstelle für Oesterreich, in Wien.Kr. 4.— Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: Für das Mikrobiologische Institut t »Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Siegmnnd Eppler, Wien EL 2.— JC 1.68; Benno Lichtenstem, Wien K. 2.— — JC i.68; Prof. Kellner, Wien K. I.— JL —Bl; Johann Exemenezky, Wien K 10 — — M 8.40; Ing. Josef Seidener, Wien K. —B0 =* M—A2; Heinrich Lederer, Wien K. —B0 JC —42; Leo Weisa, Wien K. L— — M —.84; Oswald Weise, Wien K.2.— — M 1-HS; Jalias Weiss, Wien BLL- M —.84; Dr- Elkan Weiss, Wien K.2.— — JC Lfi8; Em&nuel Lockspeiser, Boryslarw BL 1.— — M —.84; Kais. Kat Emil Broch, Tarnow BL —.50 — JL —.42; Kais. Kat C. Hirsch, Wien K. S.— — M 420; Heinrich Bard, Lemberg K 8. - — M 5.04; Bischel Engelstein, Metz JC —B0; Simon Gerstenhabej; JL —B0; JoselFrankel M —B0; JonaHoldner JC—.20;IsakGroßmann JL —.25 Simon Thau, Metz JL —,25; Hilda Gerber Holics, Ungarn M —.63 iiiiiiiiiih! Geschäftliche Mitteilungen itiiliiiiiisini rwnü Midraschah. Die bekannte Zigarettenpapier- und Hülsenfabrik Jac Schnabl & Co. in Wien XIX bringt zufolge eines mit dem Kuratorium des hebräischen Gymnasiums in Jerusalem geschlossenen Vertrages für die jüdischen Raucher Zigarettenpapier, Zigarettenhülsen und Papier-Zigarettenspitzen unter dem Namen „Midraschah“ ntSHTD in Verkehr und fallen von deren Erlös 5 o/o dem hebräischen Gymnasium in Jerusalem zu. — Es ergeht somit an die gesamte Judenheit die Bitte, die Erhaltung des hebräischen Gymnasiums in der Weise zu unterstützen, daß nur Zigarettenpapier, Zigarettenhülsen und Papier-Zig.-Spitzen „Midraschah“ verlangt werden. — „Midraschah“ wird aus bestem, echt ägyptischem Vergepapier erzeugt und entsprechen sowohl die Hülsen als auch die Zigarettenpapiere allen Anforderungen der Hygiene. — Wo „Midraschah“ nicht erhältlich ist, wende man sich wegen der nächsten Verkaufsstellen an den Vertreter obiger Firma, M. Trainer in Bielitz. Wir verweisen auf das Inserat dieser Firma in der dies wöchigen Nummer. Dauerputztücher. Dieser Gebrauchsartikel kommt immer mehr in Aufnahme und besonders sind es die Fabrikate der Firma Richard Ackermann, Gößnitz 170, S.-A., die sich durch hervorragende Qualität auszeichnen, dabei zu mäßigen Preisen geliefert werden, wodurch der Kleinwie Großhändler mit gutem Nutzen arbeiten kann. Die Fabrikate genannter Firma sind in der Imprägnierung [vorzüglich und stehen viel teureren Tüchern in ihrer Putzkraft nicht nach, dabei werden die zu putzenden Gegenstände nicht verschmiert, auch die Sachen nicht angegriffen. Die (Firma bringt vier Sorten in den Handel unter folgender Bezeichnung: Metallptrtztuch „Hexda“, Silber- bzw. Edehnetaltputztuch „Fix", Schuhputztuch „Glansda“ und Möbelpoliertuch „Folda“; bei allen Tüchern sind weder Creme noch sonstige Putzmittel erforderlich. Da versucht worden ist, andere minderwertige Tücher unter obigen Bezeichnungen zu verkaufen, wird vor Nachahmungen gewarnt. Die versuchte Täuschung ist wohl der beste Beweis für die gute Qualität der Originalfabrikate, die gesetzlich geschützt sind und nur von obiger Firma hergestellt werden. .Wir verweisen auf das Inserat in unseren Nummern. SToliWERCK 7 Fabriken. Über6000 Beschäftigte

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