Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 18 (1914)
- Issue
- 24 (12.6.1914)
- Article
- Spenden-Ausweis der Landessammelstellen
- Date
- 1914-06-12
- Page
- 592 (sequence 1)
- Language
- German
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592 DIEXqXELT -■—■ ----- ■ Nr. 24 Dr. Naim (Liebermann), den Arbeiter Halbrech, den Pflanzer Gissin und den Schriftsteller Rabinowitz. Wir haben alle Gärten der Jemeniten besucht and nach detaillierter Untersuchung und allseitiger Diskussion Folgendes festgestellt: 1. Der Jemenite Josef ben Jehuda hat seinen Boden sehr planmäßig bearbeitet, er hat die ganze Flächeausgenutzt und mit Mais, Kartoffeln, Lubia (Vigna sinonsis), Zwiebeln und anderen Gemüsearten bestellt; dabei war die Bearbeitung des Bodens fachmännisch durchgeführt, der äußere Anblick sehr angenehm, die Wege unkrautfrei — er hat den ersten Preis, 30 Frcs., bekommen. 2. Der Jemenite Schalom ben Joez hat ebenso den ganzen Boden bestellt: Mais, Kartoffeln, allerlei Gemüsearten, Weißkohl,' Blaukohl, Blumen; die Fülle der Arten aber hat das ganze Bild ein wenig bunt gemacht und das Ganze hat ein nicht so gutes Aussehen wie Nr. 1 gehabt; daher hat der Besitzer den 2. Preis (20 Frcs.) bekommen. 3. Der Jemenite Schalom ben Pinchas hat zuerst auf seiner Parzelle Weizen gebaut; dieser war der beste in der Gegend, da der Boden sehr gut bearbeitet worden ist; dann hat er verschiedene Gemüsearten gepflanzt, ebenso Blumen; alles in sehr anmutiger Form; zusammen mit dem Nützlichen hat er auch das Schöne angewandt. Er hat den dritten Preis (15 Frcs.) erhalten. 4. Der Jemenite Schalom ben Jehuda h?rt ebenso ein bißchen Weizen gebaut; hat auch Sammelfrüchte gepflanzt: Mais, verschiedene Gemüsearten; er hat auch eine Allee Kasurine und andere Nadelhölzer vor seinem Garten gepflanzt — er hat den vierten Preis (10 Frcs.) bekommen. Im allgemeinen haben auch alle übrigen Jemeniten ihre Parzellen nicht schlecht bestellt; sie haben aber einen Mangel an Wasser (nur 1—2 Tage in der Woche holen sie etwas Trinkwasser aus dem Brunnen) und können daher keine Blumen und Sommergemüse züchten. Einen sehr schlechten Eindruck machen die Zäune aus Reisig; durch diese Zäune verwischt sich für den Europäer die ganze Anmut der gut gepflanzten Gärten. Man könnte mit einer kleinen Summe der Sache helfen: es gibt nämlich eine billige Sorte Drahtnetze (1 m ca. 30 cm); mit 250 bis 300 Frcs. könnte man den zwei Hauptstraßen eine sehr hübsche Aussicht geben. Die Preise haben einen sehr guten Eindruck auf die Jemeniten gemacht, auch die aschkenasische Bevölkerung von Pethach-Tikwah ist mit dieser Maßregel sehr zufrieden: die Jemeniten werden nämlich das Fach (Gemüse- und Blumenzucht) sehr gut erlernen und werden dann die besten Gärtner werden und die Kolonie mit Gemüse usw. versorgen. gez. Dr. M. Zagorodsk y. Spenden-Ausweis der liandessammelstellen Deutschland. (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin- Charlottenburg, Roscherstr. 5.) Vom 14 —22. Mai d. J>. eing gangen und in Nr. 21 der „Jüdischen Rundschau** detailliert ausgewiesen.JC 1027.97 Vom 22.—29. Mai d Js. eingegangen und in Nr. 22 der „Jüdischen Rundschau“ detailliert ausgewiesen „ 2714.98 Russland. (Adresse: Justizrat Dr. M. J. Bodenheimer, Köln, Hansahaus, Frirsenplatz.i Vom 25 bis 31. Mai d. Js. eingegangen und in Nr. 21 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.. 5101.65 Oesterreich. (Adresse: Jüdischer Nationalfond«, Sammelstelle für Oesterreich, Wien 11. Karmeliterplatz l.) Vom 18. bis 25. Mai d. Js. eingegangen und in Nr. 22 der Jüdischen Zeitung“ detailliert ausgewiesen.Kr. 1448.2*2 — „ 1223.74 Galizien. (Adresse: Dr Gerscfcon Zipper, Lemberg. Smolkaplatz 1. Für Geldsendungen: Kredit Union, für Keren Kajemeth Lejisroel. Lemberg. Postscheckkonto 98605). Vom 21. bis 26. Mii d. Js. eingegangen und in Nr. 16 des „Jüdischen Tagblatts“ detailliert ausgewiesen .... Kr. 1133.97 — Nordamerika. (Adresse: Jewish National Found Bureau for America, New York, 142 Henry Str.) Vom S.—15. Mai d. Js. eingegangen und in Nr. 20 von „Dos Yiddische Folk“ deta'liiert ausgewiesen $ 583.37 Holland. (Adresse: J. Hertzberger, Groningen, Korreweg). Vom 10.—24. April d. Js. eingegangen und in den Nr. 8/9 des „Joodsche Wächter“ detailliert ausgewiesen.Hfl. 295 46 — Belgien. (Adresse: Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Belgien, Antwerpen, Rue de la Vapeur 7). In Nr. 4 der „Hatikwah“ detailliert ausgewiesen .Frcs. 2514.67 — Für Marken und Telegramme . Frcs. 175 — — Durch 8. Wolff, Antwerpen, an allgemeine Spenden 958 20 . 2432 65 „ 499.34 „ 2011.73 „ 140.— .. 25.65 Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln: Czernowitz (Oesterreich): Gawath Zion, fürs Goldene Buch, Eintragung .... Kr. 9.66 Ak 8.20 F e 1 e k (Galizien): Dr. Segall für Allgemeine Spenden. „ 4.— „ 3.36 Podgorze b. Krakau: Pinkas Gross, für allgemeine Spenden. „ 11.70 „ 9.83 Lemberg: Sammlung Misrachi für allgemeine Spenden.Kr. 3.25 Jk 2.7u Florenz: gesammelt durch Oberrabbiner Dr. Margulies für Arbeiterheimstätten .Lire 100.— „ 80 33 Bukarest: J. Zwiebel, anl. der Jahrzeit seines Vaters.Frcs. 20.— „ 17.- Die Gesamtsumme der in dieser Nummer ausgewiesenen Spenden für den Jüdischen Nationalfonds betrügt: M. 16 257.36 Hiervon entfallen auf: Allgemeine Spenden.M 209291 Selbstbesteuerung . . . . .. 364.49 Sammelbogen. „ 139.70 Sammelbüchsen. 7245.19 Goldenes Buch.156895 Baumspende. „ 2560 41 Landspende .. „1136.09 Arbeiterheimstatten. 591.65 N.>F.-Marken 435.86 Telegrammformulare. », 102.11 David u. Fanny WolffsohnStiftg. ....... 20.— Midraschah Zigaretten - Papier, Zigaretten - Hülsen, Papier-Zig.-Spitzen 5% bekommt das hebräische Gymnasium Jerusalem rtCTTfe j^ARaue ofposEe Juden! 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