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Die Welt · 1914-05-15 · 20 (15.5.1914) · p. 493

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Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
20 (15.5.1914)
Article
Lehrbuch der hebräischen Sprache [Rezension]
Date
1914-05-15
Page
493 (sequence 1)
Language
German
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Nr. 20 493 DIE^ELT -2" N2V Lehrbuch der hebräischen Sprache für Schul- Be! der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: und Selbstunterricht von Moses Rath. Krakau 1914, Selbstverlag (Sebastyana 29). Preis 4,40 Kronen. Endlich das langersehnte hebräische Lehrbuch’ Wie lange haben Lehrer und Schüler dieses Buch schmerzlich vermißt; gerade seitdem das Studium der hebräischen Sprache in zionistischen Kreisen eifriger gepflegt wird, wurde der Ruf nach einem Lehrbuch immer lauter, und alle Versprechungen z. B. der Histadruth, erwiesen sich als trügerisch. Nun hat Moses Rath, der Leiter der jüdischen Volksschule in Krakau, dieses Buch herausgegeben, das gerade dem Bedürfnis entspricht. Es soll hier nicht etwa kritisch besprochen, sondern einfach angezeigt und empfohlen sein, weil ich weiß, wie vielen Suchenden diese Nachricht willkommen, ja fast erlösend sein wird und man leider bei uns von so wichtigen Dingen sonst nichts erfährt. Das Buch besteht aus zwei Teilen: einem hebräischen, der Uebungssätze, Fragen, grammatische Erläuterungen, Tabellen und mit Geschmack ausgewählte Gedichte und Lesestücke enthält; und einem deutsch geschriebenen Lehrbuch, das die vom Elementarbeginn anhebende Einleitung, Laut- und Schriftlehre, dann das Vokabular zum hebräischen Lesebuch, alle Regeln der Grammatik in prägnanter Fassung und stufenweiser Anordnung nebst Erläuterung an Beispielen und Tabellen, ferner Liebersetzungsaufgaben aus dem Deutschen ins Hebräische enthält. Als besonders wertvoll seien auch die Wiederholungsfragen, die dem Lernenden die stete Kontrolle über das schon Erlernte ermöglichen, die Anmerkungen und Anweisungen für den Lehrer bzw. selbstlernenden Schüler, sowie das alphabetische Wörterverzeichnis erwähnt. Für selbstlernende Schüler erschien auch ein „Schlüssel", der die Lösungen aller Aufgaben enthält. Der vorliegende Band enthält die ganze Sprachlehre, der in Aussicht gestellte zweite Band soll Literatur-Chrestomathie sein. — Dieses Buch wird große Verbreitung finden, die ihm auch herzlich zu wünschen ist. Es wird bald das hebräische Lehrbuch sein. Es ist ein Verdienst des Verfassers, eine wirklich schwer empfundene Lücke ausgefüllt zu haben. Aus praktischen Gründen sei noch erwähnt, daß der Verfasser und Verleger Gruppen bei Abnahme einer größeren Anzahl von Exemplaren entsprechenden Rabatt in Aussicht stellt. Prag. Robert Weltsch. Dr. D. Pa'smanik: Der elfte Zionistenkongreß. St. Petersburg, 1914. Verlag „Wostok“. (Russisch.) Die vorliegende Broschüre zeichnet sich dadurch aus, daß sie nicht nur einen Bericht über den wesentlichen Inhalt der Verhandlungen des XI. Kongresses enthält. Sie gibt auch eine theoretische Begründung verschiedener zionistischer Probleme und überaus interessante Erklärungen zu den wichtigsten Momenten der Kongreßdebatten. Ein besonderer Vorzug der Broschüre besteht darin, daß speziell die Palästina- Arbeit eingehend besprochen wird. Sehr interessant sind die Ansichten Pasmaniks über die Kulturfragen, die den Kongreß beschäftigt haben. Die Broschüre ist der erste Versuch, die Berichte über unsere Kongresse in einer Massenauflage herauszugeben. Der Versuch kann als gelungen bezeichnet werden. Das gediegene Schriftchen dürfte in weiten gesinnungsgenössischen Kreisen freundliche Aufnahme finden. Schluß des redaktionellen Teiles Für das Mikrobiologische Institut: „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Siegmund Eppler, Wien. L. 2.— — Jt 1.68; Pani Diamant, Wien BL L— — JC 1.68; Prof. Kellner, Wien BL 1.— — Jt —.84; Japans Kremenezky, Wien BL 10.— JC 8.40; Ing. Josef Seidener, Wien K. —HO =■ Jt —.42; Heinrich Lederer, Wien BL —HO — JC —42; Leo Weis«, Wien K. L— JC —.84; Oswald Weiss, Wien IC2.— JC 1.68; Julias Weiss, Wien BL 1.— Jt —.84; Dr. Elk&n Weiss, Wien K.2.— — Jt L68; Emanuel Lockspeiser, Boryslaw BL L— — JC —.84; Kais. Bat Emil Broch, Tarnow BL —50 Jt —42; Kais. Bat C. Hirsch, Wien BL 5.— — JC L20; Heinrich Bard, Lemberg K. 6.— ss Jt 5.04; Fischei jSngelstein, Metz Jt —s>Q- Simon Gerstenhaber Jt—HO: Josef Frankel JC— 30; Jona Holdner Jt —.20; Isak Großmann Jt —.26 Mete 4: —,25; Akadem. Verein jüdischer Mediziner, Wien Kr. 2.— Für das hebräische Gymnasium in Jerusalem: Keren Kajemelh le Jisroel, Lemberg .M. 476,02 Für Histadruth Ibrith: Leib Fries Tarnow für Bibliothek ...... Jk 1,78 [lllliüllilllll Geschäftliche Mitteilungen [miiillliilllll Basler Lebens-Versicherungs-Gesell schilt. Nach dem vorliegenden, in der Generalversammlung vom 29. April ac. genehmigten 49. Rechnungsabschluss waren die Geschäftsresultate dieser Gesellschaft auch im vergangenen Jahre wiederum recht günstige. In der Lebens- (inkl- Volks-) Versicherung belief sich der Neuzugang aut 22.358 Anträge über M-35,307.290 Versicherungs-Summe und M. 161301 jährliche Beute, während in der Unfall-Abteilung neu versichert wurden 3,956 Personen mit M. 91,044,508 Versicherungssumme auf den Todes- und Invaliditätsfall und M. 24,685 Tagesrente. Der Vereicherungsbestand in Abteilung Leben stellt sich Ende 1913 auf 113,052 Versicherungen über M 282,650 839 Kapital und M. 2,047,203.75 Jahxesrente und in Abteilung Unfall auf 26,898 Versicherungen über M. 630,401,916 Versicherungssumme auf den Todes- und Invaliditätsfall und M. 167,448 Tagesrente bei vorübergehender Erwerbsunfähigkeit. Für eingetretene Sterbefälle von Versicherten. a>>gelaofene und zurück gekaufte Versicherungen, für Leibrenten und Unfallentschädigungen wurden im Jehre 1913 M. 9,735,529.73 ansbezahlt, bezw. zurückgestellt, wodurch sich die Gesamtsumme aller derartigen Zahlungsleistungen der Gesellschaft seit Geschäftsbeginn auf M 141,067,529.77 erhöht Demgegenüber beliefen sich im Jahre 1913 die Einnahmen auf M. 16,406346.70 an Lebensnnd Unfallversicberangsprämien und M.4,695,741.20 an Kapitalserträgen, zusammen also auf M. 21,102,08730. Der nach Abzag der vorgenommenen Abschreibungen nnd verstärkten Reservezuweisungen sich ergebenen Reingewinn per 31. Dezember 1913 beträgt: M.2346331.25 von dem M 2,680 000 als Gewinnanteil der Versicherten und M 144,0 0 als Aktiendirideude verwendet wurden. Die Gewinnreserve der mit Anspruch am Geschäftsgewinn Versicherten beträgt nunmehr per 31. Dezember 1913 M. 10,409311.71- Sie wird gemäss den besonderen Bestimmungen für die verschiedenen Gruppen entweder zur sukzessiven Ermäs8igung d -r zu zahlenden Prämien oder durch Ansammlung zur Erhöhung der Versicherungssumme verwendet. Die Gesellschaft besitzt au rechnungsmässigen Prämien- und Rentenreserven (inkl. Prämienüberträgen) M. 106376,437.27, an Kapital- und Extrareserven M. 2.869,111.34 und verfügt — einschliesslich des zu einem Zehntel bar ein bezahlten Aktienkapitals von M. 8,000,000. — per 31. Dezember 1913 über Gesamtgarantiemittel in Höhe von M. 117,245,548,61 die ausweislich des Berichtes zum weitaus grössten Teile in erstklassigen Hypotheken und Staatspapieren angelegt sind. Zu den Firmen, die sich unter dem erfreulichen Aufschwung de* deutschen Wirtschaftslebens zu Weltfirmen entwickeln konnten, gehört auf milchwirtschaftlichem Gebiete das Bergedorfer Eisenwerk A.-G-, A*tr a-Wcrkc, in Bergedorf-Hainburg, dessen vorzügliche Fabrikate in allen Kulturländern Eingang gefunden haben. Zweckmässigkeit in der Konstruktion und sauberste Ansführung ist der Grundsatz, dem das Werk seine Erfolge verdankt. Der Umsatz des Werkes hat sich in den letzten sieben Jahren weit über das Doppelte gesteigert, sodaß eine ständige Erweiterung der Werkstätten notwendig war. Erst vor vier Jahren wurde im großen Stäle eine Vergrößerung der Werkstätten nm 6500 qm vorgenommen, dem ständig Erweiterungen und Ausbauten kleineren Umfanges folgten, und gegenwärtig ist nun wieder ein neues sich bis zu der imposanten Höhe von 7 Stockwerken erhebendes Fabrikgebäude mit insgesamt 53 XJ qm in Benutzung genommen. Angesichts der sich ständig mehrenden Aufträge ist die Entwicklung des Bergedorfer Eisenwerks damit jedoch keineswegs als abgeschlossen zn betrachten und die Leitung des Werkes hat von vornherein auf einen weiteren Ausbau Rücksicht genommen, denn die jetzigen Gebäude-Blocks sind so angelegt worden, daß noch ein etwa gleich großer Teil ohne weiteres angegliedert werden kann. Da der jetzige Neubau, kaum vollendet schon in vollem Umfange besetzt worden ist, wird auch die Inangriffnahme der noch restlichen erst für später geplanten Baulichkeiten nicht lange ansbleiben können. Der Eusebius-Tee, ein bewährtes Blutreinigungsmittel, besitzt bemerkenswerte Vorzüge, gegenüber den sonst angewandten Mitteln, die bekanntlich häufig sehr scharf wirkende nnd daher manchen Organismus nicht zuträgliche Substanzen enthalten. Tm St. Eusebiustee vereinen sich eine Anzahl wirksamster Pflanzenstoffe zu einer prompten, abführenden, dabei stets milden Wirkung und stempelt diesen Tee als ein ideales Vorbeugungsmittel bei allen auf unrichtiger Säftemischung beruhenden Zuständen, wie sie durch Verstöße in der Lebensweise bei sitzender Beschäftigung, starker, geistiger Inanspruchnahme verkommen. Näheres siehe Inserat- Probepakete für unsere Leser gratis. StoüwercK 7 Fabriken. Über 6000 Beschäftigte

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