Mannheim
Compact Memory

Die Welt · 1914-04-03 · 14 (3.4.1914) · p. 333

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
14 (3.4.1914)
Article
Zentralfonds-Jahresbeiträge für 1914
Date
1914-04-03
Page
333 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3315709-3316625-3316639-3353142--59960-3353256
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 14 333 DIE^ELT Groningen: Ortsgruppe (einmal.). . . fl. 139.— „ (jährl.) . 82.50 fl. 221.50 Jk 376.55 Ortsgruppe (einmal.). 27.— „ (jährl.) . 42.— fl. 69 — Jk 117.30 M e p p e 1: Ortsgruppe (einmal.). . . fl. 61.35 „ (jährl.) . - „ 7.50 fl. 68.85 Jk 117.04 Noord Brabant: Ortsgruppe (einmal.). . . fl. 50.— „ (jährl.) . 2.50 fl. 52.50 Jk 89.25 Rotterdam: Ortsgruppe (jährl.) . . . fl. 100.— Jk 170.— T wenthe: Ortsgruppe (einmal.). 3.05 „ (jährl.) . 29.— fl. 32.05 Jk 54.48 Kleine Spenden: Ortsgruppe Graafschap (jährl.), Ortsgruppe Nijmegen (jährl.), Ortsgruppe Winschoten (jährl.), Ortsgruppe Hoogeveen (einmal., . . . .fl. 23.— .U. 30.10 Rumänien Bukarest: Hch. Zwiebel anl. der 1. Jahrzeit seines sei Vaters A. Zwiebel.^ 20.— Türkei S a 1 o n i q u e: Nouveau Cercle Bene Sion (Spezifikation folgt).Frcs. 400.— Jk 320.— Spezifikation der in der „Welt“ ausgew. Spende von Jk 1660.— aus Königsberg: Leo Dinesmann.100.— Zahnarzt E. Theodor.. 100.- Zahnarzt E. Theodor (Jahresbeitrag!. 30.— A. Cohn ,, " .. 20.- A. Cohn . 50.— W. Perlis (B. I.C.) (Jahresbeitrag).100.— Dr. G. Cohn „ . 50 - Dr. W. Stein (B. Y.C.) ., .’ 50.- Sanitätsrat Dr. Hoppe „ .. 50. — Dr. A. Pelz Jk Dr. H. Moses (1. Rate) . R. -A. Dr. Jacobi II „ .. N. Jezierski ., .. Eugen Pliess .. . Eugen Pliess., N. N., G. Klewansky (Jahresbeitrag'.,, M. Konn „ ' . V. Arnsdorf .. .. Dav. Rossenberg. Leonh. Weissbrem., H. Lewin. L. L.. S. Morgenstern., Apotheker Rosenthal. T. Rosenberg., L. Radziminski. N. Halpert., J. Klatzko.. L. R. .. Lipschitz, Haurwitz, Demant, P inerte, Freudenheim, Deutschländer. Finkeistein, Isakowitz, Horodcsch, Kadisch-Rudberg, Goldstein, Sokolovski, Frenkel, S. Moses (Jahresbeitrag). Frau Moses, Br. Moses, Jacob y, Frenkel, Iwiansky, Goldberg, Nissel, S. Pinette, Rosenbaum, Katzcnellenbogen, Feltenstein, Daridowitz, Blumstein, Neumann, Lewinsky, M. Klewansky, Dr. P., N. N„ Lederhändler, Hirsch.,, 50.— 25 — 50.— 50.— 20.— 50.— 50 — 50.— 50.— 50.— 40.— 30.— 30.— 30.— 30.— 30.-- 25 — 20 — 20.— Berichtigung. Bei der in der Nr. 9 unter Ariel Rosenhek ausg. Spende von Kr. 43.50 soll cs richtig heissen: Samml. d. Frl. Susanna Nagler und anstatt Samml. d. Dr. G. Zipper Samml. d. Palästinakommission. Zentralfonds 1914 In den vorhergehenden Nummern ausgewiesen.M. 227 309.82 Dazu Ausweis dieser Nummer . „ 9 146.67 Insgesamt bisher eingegangen M. 236 456.49 —iiiuuiuuiiiiiuiiinim.iitiiuii liinHiuiHin PALÄSTINA-RUNDSCHAU uiiiiinimiiiniiiii . Neue Verkehrsstraßen (Von unserem Berichterstatter) Zwei wichtige Verkehrsstraßen sollen in diesem Jahre hergestellt werden. Die erste ist die zu den Reichsstraßen' gehörige Jaffa—Nablus-Straße, deren nördliche, im Gebirge liegende Hälfte Tulkerim—Nablus zwar von Anfang an gut gemacht war und sich auch jetzt noch in gutem Zustande befindet, deren südlicher Teil nach Jaffa aber, der in der Ebene verläuft, schon viele Jahre vom Erdboden verschwunden ist. Einzelne kleinere Strecken davon sind noch erkennbar, können aber nicht befahren werden. Da dieser Teil der Straße auch von den nach Haifa fahrenden Wagen benutzt wird, herrscht hier ein verhältnismäßig starker Wagen- und Lasttierverkehr, der sich im Sommer querfeldein seinen, Weg sucht, im Winter aber oft wochenlang lahmgelegt ist. Nunmehr hat die Konstantinopeler Regierung dem Jerusalemer Bureau der öffentlichen Arbeiten mitgeteilt, daß die ganze etwa 30 Kilometer lange Straße in diesem Jahre von Grund aus erneuert werden soll. Die zweite Straße führt in südlicher Richtung nach Gasa, einer Stadt mit ungefähr 40000 Einwohnern. Diese Straße war bisher nur ein Feldweg, hatte aber eine ganze Anzahl größerer und zum Teil sogar schöner Brücken. Im Winter sah es aber bös aus, und der Reisende wußte nicht, ob er überhaupt an seinen Bestimmungsort kommen werde. Die Herstellung dieser nur zu den Provinzstraßen zählenden Strecke ist vom Generalrat der Provinz vergangenen Herbst beschlossen und von der Zentralregierung genehmigt worden. Die ersten 20 Kilometer sind bereits vergeben und sollen demnächst in Angriff genommen werden. Diese erste Teilstrecke führt an den jüdischen Kolonien Rischon le Zion und Wadi Chanin (Neß-Zionah) vorbei und erhält eine Zweigstraße nach Rechoboth. Dafür haben die Bewohner dieser Kolonie sich zu einem Beitrag der Kosten in Höhe von 5800 türkischen Pfund verpflichtet. Die Zahlung erfolgt erst nach Fertigstellung und Abnahme der Straße. Die Orangenernte in Palästina Der Orangenbau hat in diesem Jahre ein recht günstiges Ergebnis zu verzeichnen. Im Gegensatz zu dem feuchten europäischen Winter herrschte in Palästina trockene, milde Witterung, und das Ausbleiben heftiger Stürme war für den Orangenbau vorteilhaft. Auch die Preise auf dem Weltmarkt sind besser als in den letzten Jahren, so daß bei gutgepflegten Anlagen ein schöner Gewinn sich erzielen läßt. Es hat auch die Ausfuhr der Jaffa-Orangen allmählich einen bedeutenderen Umfang angenommen, indem jährlich über zwei Millionen Kisten mit je 120—150 Stück ausgeführt werden, in erster Linie nach Liverpool, aber auch nach Aegypten, Konstantinopel, Australien und neuerdings auch nach Deutschland. Um nicht mehr wie früher für den Verkauf der Orangen von der Willkür einheimischer Händler abhängig zu sein, haben sich zwei jüdische und eine deutsche Gruppe von Pflanzern zu einer Orangen-Exportgesellschaft zusammengetan

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.