Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 18 (1914)
- Issue
- 9 (27.2.1914)
- Article
- Die Jahreskonferenz der English Zionist Federation
- Date
- 1914-02-27
- Page
- 225 (sequence 2)
- Language
- German
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Nr. 9 - DIE^ In die Exekutive wurden die folgenden Herren gewählt: Sir Francis M o n t e f i o r e .als Ehrenpräsident; Joseph Gowen, Präsident; S. B. Rubenstein und Dr. W e i t z - mann, Vizepräsidenten; Paul Goodman, Schriftführer i. E.; L. Eisen, J. K. Goldbloom, B. Grad, L. Keßler, Dr. Melamed, Mrs. Paul Goodman, Dr. Brodetsky, Miß Ginzburg, Dr. Salkind, Henry Snowman und zehn Mitglieder aus der Provinz. In einer Versammlung, die in Albert Hall stattfand, war eine dichtgedrängte Masse von über 1500 Personen anwesend. Es sprachen Mr. S. Philipps, Miß Weisberg, Mr. Co wen und Dr. Melamed über den Zionismus als die einzige Lösung der jüdischen Frage. Zu einer zweiten Resolution, die die Schulfrage behandelte, ergriff Dr. W e i t zm a n n das Wort. Er wies auf die antizionistische Erklärung hin, die eben in Deutschland erschienen war. Mr. Rubenstein legte noch den zionistischen Standpunkt in dem Sprachenkonflikt dar, und nach einigen Bemerkungen von Mr. Maurice M y e r s und Mr. Paul Goodman wurde die Versammlung . geschlossen. Glasgow. Wie sehr der Zionismus bei seinen Anhängern immer mehr zum realen Lebensinhalt wird, beweist die immer zunehmende Zahl junger, arbeitsfreudiger Elemente, die mit Hintansetzung materieller Interessen ihre bisherige Heimat verlassen, um sich in Palästina anzusiedeln. Auch unsere Stadt verließen aus diesem Anlasse letztens drei junge Zionisten, deren einer, Herr Harry Fürst, schon seit Anfang der Bewegung in unseren Reihen steht und dessen unermüdliche, aufopfernde Tätigkeit in zionistischen Kreisen außerordentlich geschätzt' wurde. Diese Wertschätzung fand auch in seiner Wahl zum Delegierten dreier Kongresse ihren Ausdruck. Das Fehlen dieses tüchtigen Gesinnungsgenossen wird sich in unserer Stadt gewiß auf allen Gebieten zionistischer Tätigkeit fühlbar machen, doch wird das Bedauern hierüber vielfach aufgewogen durch das erhebende Bewußtsein, daß wieder einer der Unsrigen die letzte Konsequenz aus seiner Gesinnung gezogen hat und nach dem Land unserer Ahnen gegangen ist, um sich als kleiner Baustein einzufügen in das stolze Gebäude unserer Zukunft. EELT : 225 Das Schwitzbad ist als bestes Reinigungsmittel, als ein kräftigendes, gesundheitsförderndes Verfahren, als wichtige Schutzmaßregel vor Erkrankungen bekannt. Wenn es im eigenen Heim genommen wird, fällt die Gefahr einer .Erkältung nach dem Bade fort. Der Zimmerschwitzapparat „Hausarzt“ D. R. G. M. für Dampf- und Heißluftbäder von Moosdorf u. Hochhäusler, Sanitätswerke, Berlin SO., Moosdorfstr. 44 (Goldene Staatsmedaille) hat sich seit 24 Jahren bewährt. Mit Spiritus-, Gas- oder elektrischer Heizung ist derselbe in jedem Zimmer ohne Hilfe zu benutzen und nimmt, zusammengelegt, wenig Raum ein. Ausführliche Beschreibung über Wirkung und Anwendung dieser Bäder steht kostenfrei zur Verfügung. Die Firma Franz K. Conrad, Berlin 8. O., Glogauer Str. 19-21 sandte uns ein Exemplar des vor kurzem an gekündigten Haupt-Pracht-Kataloges Nr. 36 Z über elektrische Beleuchtnngs - Gegenstände. Galten schon die früheren Katalogausgaben infolge der Mannigfaltigkeit der darin abgebildeten Master and wegen der übersichtlichen Anordnung derselben in Abnehmerkreisen als nutzbringendes Verkaufsmittel, so muß man dieses neueste Katalogwerk als eins der besten der Beleuchtungsbranohe bezeichnen, nicht nur deshalb, weil es wegen seiner äußeren und inneren Ausstattung ein hervorragendes Erzeugnis des Buchdruckgewerbes darstellt, sondern vielmehr seines erstaunlich reichen Inhaltes wegen. Es müssen gewaltige Kosten aufgewendet worden sein, um eine solche Fülle von Neuheiten zu schaffen und sie in würdiger Aufmachung dem Handel vorzuführen. Die in dem Praoht-Katalog Nr. 36 Z. abgebildeten Beleuchtungs-Gegenstände (über 2500) dürfen in Beziehung auf Form und Material als mustergültig bezeichnet werden; die verblüffend neuen Effekte, die hier von Künstlerhand erzielt wurden, zeigen, daß es nicht an Ausdrucksmitteln fehlt, auch die Beleuchtungskörper in mittleren und niedrigen Preislagen künstlerisch zu gestalten, wenn, wie hier, das technische Können mit dem Wollen des Künstlers Schritt hält. Eine beachtenswerte Neuerung ist es, daß jedem Katalog eine Skala von 20 der gebräuchlichsten und meistverlangten Metallfarben beigeheftet ist and daß ferner 4 große Tafeln, Abbildungen von* Seiden- und Stoffschirmen in naturgetreuer Färbung (30 Farben), enthalten. Die Firma Franz E. Conrad ist bereit, jedem berufsmäßigen Wiederverkäufer aus der Branche gegen Aufgabe von Referenzen den neuen Katalog Nr. 36 Z. kostenfrei zn übersenden. Vereinigte Staaten von Nordamerika Die Achusa-Bewegung in Kalifornien Aus Los Angeles (Kalifornien) wird uns geschrieben: Die hiesige Achusa-Gesellschaft hat schon sämtliche Anteilscheine verkauft, somit sind 50 000 Dollar subskribiert worden, und zwar in kaum einem Jahre. Am 1. März fährt unser Delegierter nach Palästina, um das Land für unsere Achusa zu erwerben. Von der weiteren Tätigkeit der hiesigen Gesinnungsgenossen sei erwähnt, daß hier bisher 300 Schekel gesammelt worden sind. Auch haben wir vor kurzem eine nationaljüdische Schule errichtet. (Vgl. auch die Notiz „Kundgebungen aus Kalifornien“ unter Hebräisches Schulwerk.) Druckfehlerberichtigung In Nr. 7 der „Welt“, S. 172 sind in der Besprechung des Buches „Weihestunden“ von L. Kellner, Sp. 2, Z. 7, von oben, folgende Worte versehentlich ausgefallen: „aber auch nicht die Teilnahmslosigkeit, die öde Herzen kennzeichnet, es ist die heiße Sehnsucht eines modernen Zionisten“ usw. Schluß des redaktionellen Teiles Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: FOr das Mikrobiologische Institut: „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Flora Wozasek, Klosterneuburg.JL 0.84 Kneipe der Kadimah im K.Z.V..„ 3.50 Dr. A. Weiss, Klosterneuburg.„ 4.20 Frau Lotte Heymann, Berlin.„ 42.— J- H. Kann, Haag.„ 84.— jüd. Nat. akad. Verein „Emunah“ Czernowitz - „ 0.84 Siegmund Eppler. Wien K. 2 — Jt 1.68; Pani Diamant, Wien K. 2.— — I HS; Prof. Kellner, Wien K. 1 — JL -.81: Johann Kremenezky. Wien K 10 — JC 8.40; Ing. Josef Seidener, Wien K. —.50 JC —.42; Beinrich Lederer, Wien K, —.50 JC — 42; Leo Weise, Wien Kl.— — JC —-84; Oswald Weiss, Wien K-2.— JC. 1.88; Jalias Weiss. Wien K. 1— — JC— 84; Dr. Elkan Weiss, Wien K.L— JC 1.68; Emanuel Lockspeiser, Boryslaw K. 1.— — JC —.84; Kais. Rat Emil Broch, Tarnow K.— SO — JL —.42; Kais. Rat C. Hirsch, Wien K. 5— JC 4.20; Heinrich Bard, Lemberg K. 6.— — JC 504; Fiscbel Hagelstein, Metz JC —.50: Simon Gerstenhaber •# — 80; Josef Frankel JC —30; Jona Holdner JC— .20; Isak Großmann JL —35 Simon Thau, Metz M —,25; Akadem. Verein jüdischer Mediziner,Wien Kr. 2.— Salem Aleikum SalemGoldc^^ PpghsN? 3*450 810 3z4568 IO Ef.d.Sfck. Trustfrei! ör&n&d. Jäbak-iL., eezL-9abrtk,% >,%faesdenß ThlxTCcufo-T^Eix, vJtöfiigSTi.Scüchseri.