Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 18 (1914)
- Issue
- 7 (13.2.1914)
- Article
- Zentralfonds-Jahresbeiträge für 1914
- Date
- 1914-02-13
- Page
- 157 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 7 DIE :elt 1 57 Mme. Ronja Abraham .... Frcs. 23.— Dr. Leon Schönmann .... ,, 20.— N. u. S. Gerassi.,, 60.— Robert Sinai.,, 20.— Dr. Samuel Abrevaya .... „ 20.— Chemaya Angel.„ 20.— Vitali Molho.„ 23.— Haim J. Bornstein.,, 46.— Max Rottemberg .„ 23.— Samuel Rousso.„ 20.— Nissim Ballul.„ 50.— Joseph Botton .„ 23.— Jacob Kogan.„ 23.— N. Ventoura Fils.,, 20.— Moise Taranto.„ 20.— Nessim Taranto.„ 23.— Elia Behar .„ 23.— Albert Haim.„ 20.— L. Rousso Fils.„ 46.— Tsac Aigmann.„ 50.— Samuel Amar.„ 23.— J. Eskenazi Haim & Co.„ 23.— Elias Caraco Haim Fröre ... „ 40.— Jacob Pinhas & Fröre .... ,, 46.— Daniel Angel & Fils.„ 25.— Nessim Joseph Ovadia., 40.— Lalomon de Leon.„ 20.— Coenca. Amar & Co.,, 50.— Albert Meschulam.,, 46.— Leon Ackermann.„ 25.— Socidte Kadimah, Haidar-Pacha . „ 20.— N. Pinhas.,, 20.— Emanuel Scherler.,, 20.— E. Nahoum .„ 23.— Salomon Mitz. Daoud effendi Rousso, Aaron Glichet, Dr. J. Katz, Peppo Nahmias. Marco Medina Fils, Leon D. Scmach, S. Aza ria & Fils, Robert Caraco, Arie Varber, Annette Varber, Naftali Behar, David Niego, Mordechai Pizante, Emil Israel Rossano, je 10 Frcs. .,, 150.— Kleine Spenden: Fla im Maden. J. Laster, Haim Cohen, Judith Frcs. 3361.90 M. 2713.52 Palästina Wilhelma: G. S.Frcs. 300.— M. 240.— Danzig J\k. 345.— Leo Anker, Danzig.M. 50.— J. u. S. Kissin, Danzig.,, 50.— Siegfried Lewy, Danzig.,, 30.— J. Pape, Danzig.„ 25.— Ä. Hepner, Danzig.„ 20.— Leo Begun, Danzig.„ 20.— M Herschhorn, Danzig.„ 25.— M. Rosenzweig, Danzig, Jahresbeitrag . . . . „ 20.— Kleine Spenden: E. Smolizanski, B. Glücksohn, Dr. Grünbaum, Max Kahan, Julian Pines, N. Plotkin, Herrn. Heinrich. Herrn. Dworetzki, Frau Regina Nachmansohn. Joseph Neubürger, Joseph Schapira, Meyer Hurwitz. . - - ■ . ,, 105.— ~JL 345— Infolge drucktechnischer Schwierigkeiten muß der Ausweis von jetzt ab bereits Dienstag geschlossen werden. Infolgedessen sind in dem dieswöchigen Ausweis rund 4000 Mark nicht enthalten, die nach Schluß des Ausweises noch eingegangen sind. Zentralfonds 1914 In den vorhergehenden Nummern ausgewiesen.M. 117 399.98 Dazu Ausweis dieser Nummer . „ 12 424,72 Insgesamt bisher eingegangen M. 129824.70 Beschlüsse der südslavischen Zionisten Die Jahreskonferenz des Südslawischen Zionistenverbandes, die am 25. Januar in Zagreb tagte, nahm nach Anhörung eines Referates über den Kampf um das hebräische Schulwerk in Palästina Anlaß, mit Stimmeneinhelligkeit den Austritt der zionistischen Vertreter aus dem Kuratorium und den Standpunkt zu billigen, den das Zionistische Aktionskomitee in diesem Kampfe vertritt. In der Heberzeugung, daß von anationalen Organisationen eine von nationalem Geiste durchwehte Tätigkeit in Palästina nicht zu erwarten ist und daß es für die zionistische Weltorganisation hieße, die Entwicklung ihres Palästinawerkes von der Zufallslaune von Almosenspendern abhängig zu machen, wenn sie ihnen auch fernerhin vertraute, spricht die Jahreskonferenz den Wunsch aus, die zionistische Organisation möge in Hinkunft von jeder gemeinsamen Arbeit mit anationalen Organisationen in Palästina absehen. Die Jahreskonferenz ist sich aber zugleich bewußt, daß die würdige Durchführung des Schulwerkes in Palästina großer und schleunigster Opferwilligkeit der Gesinnungsgenossen bedarf, wenn sie nicht scheitern und dadurch der zionistischen Organisation eine moralische Niederlage bereiten soll. Sie fordert daher die Mitglieder der südslawischen zionistischen Landesorganisation und alle, denen die ruhige Entwicklung unseres Palästinawerkes aus nationalen oder anderen Gründen als Notwendigkeit erscheint, eindringlich auf, sich an diesem Werke unter Anspannung ihrer ganzen Opferwilligkeit unverzüglich zu beteiligen. Zur Erklärung des Generalkonsuls Schmidt Erl. Vera Pinczower veröffentlicht im „Hacheruth“ vo n 23. v. M. folgende Erklärung: In der „Moriah" vom IS. Januar lese ich einen Brief vom Herrn Generalkonsul Schmidt, datiert vom 6. Januar, an Herrn E. Cohn, in dem mitgeteilt wird, daß seine mir gegenüber gemachten Aeußerungen „dem Sinne nach sehr entstellt wieder gegeben worden sin d". Ich vermute, daß diese Bemerkung des geehrten Herrn Generalkonsuls auf den Umstand zurückzuführen ist, daß d i e ihm überreichte Uebersetzung ungenau war. Um daher jeden Verdacht, als hätte i c h seine Worte dem Sinne nach entstellt wiedergegeben, zurückzuweisen, schreibe ich sie hier in deutscher Sprache nieder. Am Schlüsse unserer Unterhaltung sagte der Herr Generalkonsul wörtlich: „Sie können erklären, daß, wenn ich gewußt hätte, was sich in der Mädchenschule ereignen würde, ich nicht gekommen wäre, und hätte ich mit meinen geistigen Augen so sehen können, wie ich nachher mit meinen _ körperlichen sah, ich wäre sicher nicht erschienen.“ Hochachtungsvoll Vera Pinczower. Der Hilfsverein in Nöten Die Leitung des Hilfsvereins will die jüdische und nichtjüdische Oeffentlichkeit glauben machen, daß ihr palästinensisches Schuhverk aus den Kämpfen der letzten Wochen heil und unversehrt hervorgegangen sei und der Betrieb in ihren Anstalten wieder normal funktioniere. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß die Schulen des Hilfsvereins nach dem Ausscheiden der besten Lehrkräfte an einem sehr empfindlichen Lehrermangel kranken. Die Leitung gibt sich alle Mühe, die unqualifizierten provisorischen Lehrkräfte durch geeignete, pädagogisch geschulte Personen zu ersetzen. In ihrer Not wendet sie sich an die verschiedensten jüdischen Anstalten und Verbände um lleberlassung von Lehrermaterial“, — anscheinend mit sehr geringem Erfolge. Wie unser Petersburger Bruderblatt „Rasswiet“ erfährt, hat der Hilfsverein auch bei der Gesellschaft zur Verbreitung von Bildung unter den Juden Rußlands angefragt, ob diese Gesellschaft ihm einige ihrer Lehrer für das palästinensische Schuhverk zur Verfügung stellen könnte. Die Antwort lautete folgendermaßen: „In Beantwortung Ihres werten Schreibens beehren wir uns Ihnen mitzuteilen, daß es uns leider unmöglich ist, gegenwärtig Ihre Bitte zu erfüllen.“