Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 18 (1914)
- Issue
- 6 (6.2.1914)
- Article
- Erklärung
- Date
- 1914-02-06
- Page
- 146 (sequence 1)
- Language
- German
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146 dies^elt Nr. 6 AUS DER BEWEGUNG Erklärung Von Herrn Professor W e i z m a n n - Manchester geht uns folgende Erklärung zu: Gegenüber den Mitteilungen, welche diese Woche in verschiedenen jüdischen Blättern erschienen sind, die jüdische Universität betreffend, möchte ich erwidern, daß die Gerüchte über angebliche Verhandlungen zwischen dem Baron Rotschild, Prof. Ehrlich und mir aus der Luft gegriffen sind. Solche Konferenzen haben nicht stattgefunden. Auch ist mir nichts über eine Spende des Barons für die Universität bekannt. Jüdischer Kulturfonds „Kedem‘* Spenden-Ausweis J. Grünbaum, Warschau.Rbl. 3.— A. Hartglas, Sedletz.„ 6.— Durch A. Kassner, Xoworossysk .... ,, 8.83 \V. Eisenberg, Warschau.„ —.75 Rbl. 18.58 .11. 39.50 für den Schulfonds in Palästina: E. Izbitzki, Lodz.Rbl. 4.— Durch Herren Luchowczynski und Mirkowitz, Warschau.,. 20.— Durch Herren Xiwiarski und Hurwitz, Warschau.- ., 9.— A. Maliar, Nowgr.-Woh nsk.„ 25.— Rbl. 70.5K Jk 104.05 S. Barbasch, Odessa..H. 100.— Bekanntmachung Die diesjährige Verlosung der Reiseprämien der Palästina- Rcise-Gesellschaft e. V. in Hamburg findet am Sonntag, dem 19. April a. c., statt. Voraussichtlich werden diesmal z w e i Reiseprämien zu je 500 M. zur Verlosung gelangen. Die Mitglieder werden höfl. gebeten, um Unkosten und Arbeit zu ersparen, die Beiträge möglichst umgehend an Herrn Rechtsanwalt Dr. Bruno Tannenwald,. Hamburg, Kaiser- Wilhelmstr. 10, einzusenden. Beiträge, welche bis 15. Februar noch nicht eingegangen sein werden, werden unter Anrechnung der Kosten per Postnachnahme eingezogen. Anmeldungen zu der im Frühjahr stattfindenden Gesellschaftsreise nach Palästina, an welcher unser vorjähriger Preisträger, Herr R.-A. Meyer- Bonn, teilnimmt, nimmt die Unterzeichnete Stelle entgegen. Neu hinzutretende Mitglieder nehmen an der diesjährigen Verlosung teil. Palästina-Reise-Gesellschaft e. V. in Hamburg Der geschäftsführende Ausschuß i. A. Dr. C h w o 11 e s Hamburg-Bahrenfeld, Mozartstr. 34. Zum 15. Schewat Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln versendet folgenden Aufruf: Am 15. Schewat feiert man in Palästina den „Neujahrstag der Bäume“. Wie wir unter dem Einfluß des nationalen Gedankens unser Schicksal immer enger mit Erez-lsrael verknüpfen, so bringen wir auch, während in den Gastländern der Lenz noch fern ist, diesem palästinensischen Feste des Knospens und Blühens neuerwachtes, lebendiges Interesse entgegen. Wir begleiten im Geiste die palästinensische Schuljugend hinaus in die freie Natur, wo man unter Jubel mit der Anpflanzung der Bäumchen beginnt, die dereinst dem Lande Schatten spenden und Früchte bringen sollen. Wir jedoch, denen es nicht vergönnt ist, an der Neubelebung des alten, heimatlichen Bodens unmittelbaren, werktätigen Anteil zu nehmen, sollten wenigstens von der Ferne aus das Tun unserer palästinensischen Pioniere tatkräftig unterstützen. Alle Freunde der palästinensischen Kolonisation sollten sich am 15. Schewat der „Baumspende“ erinnern, die das für Pflanzungen besonders geeignete Land aufforstet. Der Nationalfonds hat hierbei eine Kulturaufgabe übernommen, die in vorgeschrittenen Ländern der Staat erfüllt. Die mit der „Baumspende“ in Zusammenhang stehenden Pflanzungsbetriebe geben insbesondere dem jüdischen Arbeiter Gelegenheit, sich in allen Zweigen der Pflanzungswirtschaft auszubilden. Möge die Zahl derer, die am „Neujahrstag der Bäume“ ihr Scherflein an die „Baumspende“ abführen, immer mehr zunehmen. Niemand, dem die Förderung der jüdischen Kolonisation Palästinas am Herzen liegt, darf sich dieser Pflicht entziehen. Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds Köln a. Rh. Deutschland Lichtbil dervo rträ ge Dr. Heinrich Loewe hielt Lichtbildervorträge in den Städten, Erfurt, Gotha und Eisenach, ferner in einer großen Bezirksversammlung des jüdischen Geschichtsvereins in Gütersloh und Oelde, in einer vom jüdischen Jugendbund einberufenen Versammlung in Bielefeld. In Heidelberg hielt derselbe Redner in einer vollbesetzten Studentenversammlung einen großangelegten Vortrag über die Gründung einer hebräischen Universität zu Jerusalem, an den sich eine interessante Diskussion anschloß, an der besonders die Herren Goldmann und Schochetmann außer dem Referenten teilnahmen. Essen-Ruhr. Am 15. Januar hielt Herr Dr. Heinrich Loewe- Berlin einen Lichtbildervortrag über Palästina, der einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ. Oesterreich Die Wiener Palästina-Fahrt Für die am 3. April stattfindende Palästina-Gesellschaftsfahrt hat sich bereits eine große Zahl von Teilnehmern aus * allen Ländern gemeldet. Diese Reise ist eine allgemein jüdische und nicht auf Teilnehmer eines Landes beschränkt. Die Fahrpreise sind besonders ermäßigt (40 <>u), und zwar: Schnelldampfer Triest—Palästina und retour I. Kl. Kr. 551.62; II. Kl. Kr. 387.26; III. Kl. (ab Alexandrien II. KI.) Kr. 217.16. Das vom Reisebureau Sachs unternommene Palästina-Programm wird in 19 Tagen ausgeführt, während welcher Zeit alle Stätten von historischer Bedeutung und alle Schöpfungen des neuen Jischub besichtigt werden. Bei der Rückfahrt wird ein dreitägiger Ausflug nach Aegypten arrangiert. Kosten des Aufenthaltes in Palästina Kr. 400.—, in Aegypten Kr. 65.—. Da die Zeit sehr vorgerückt ist, ist es erforderlich, daß diejenigen, die noch teilnehmen wollen, sich ehestens anmelden. Die Anmeldung zur Fahrt erfolgt durch die Ueberweisung der Hälfte des Schiffahrtspreises an den „Jüdischen Nationalfonds, Konto PalästLna-Informationsbureau Wien II, Karmeliterplatz 1“, und die Anmeldung zum Programm des Aufenthaltes in Palästina und Aegypten durch die Anzahlung von Kr. 100.— als Angabe bei der " Unionbank" Wien, Konto Anglo Palestine Co., Jaffa, für Sachs. Die restlichen Beträge müssen bis spätestens 10. März 1914 eingezahlt werden. Auskünfte und ausführliche Prospekte beim Palästina- Information shureau des Zionistischen Actions-Gomites Wien II, Karmeliterplatz 1. Wien. Im zionistischen Verbände ehemaliger Hochschüler fand in jüngster Zeit eine ganze Reihe anregender und bedeutender Vortragsabende statt. Unter anderen sprachen Herr Architekt Dr. Marmorstein über altjüdische Kunst, A//.+.$.1-$-^^ 90052797799