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Die Welt · 1914-01-30 · 5 (30.1.1914) · p. 125

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Journal
Die Welt
Volume
18 (1914)
Issue
5 (30.1.1914)
Article
Mitteilungen des Hauptbureaus des jüdischen Nationalfonds in Köln
Date
1914-01-30
Page
125 (sequence 1)
Language
German
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Der Jüdische Nationalfonds ist daxu bestimmt, in Palästina Orund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes \u ertcerbcn. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von circa 4 Millionen Mark erreicht. Briefe und sonstige Sendungen sind zu adressieren t Hauptbureau des Jüdischen 'Nationalfonds z. H. des Herrn Justizrat Dt. M. J. Bodcnhcimcr, Cöln, Neumarkt 33 MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN •DDBQ “tpen Am 15. Schebat feiert man in Palästina wiederum den „Neujahrstag der Bäume“: .rruT’X^ rirn trxi Wie wir unter dem Einfluß des nationalen Gedankens unser Schicksal immer enger mit Erez Israel verknüpfen, so bringen wir auch, während in den Galuthländern der Lenz noch fern ist, diesem palästinensischen Frühlingsfeste neuerwachtes, lebendiges Interesse entgegen. Wir begleiten im Geiste die palästinensische Schuljugend hinaus in die freie Natur, wo man unter Jubel mit der Anpflanzung der Bäumchen beginnt, die dereinst dem Lande Schatten spenden und Früchte bringen sollen. Wir jedoch, denen es nicht vergönnt ist, an der Neubelebung des alten heimatlichen Bodens unmittelbaren. werktätigen Anteil zu nehmen, sollten wenigstens von der Ferne aus das Tun unserer palästinensischen Pioniere tatkräftig unterstützen. Alle Freunde des neuen Jischub sollten sich am 15. Schebat der Baumspende erinnern und für diese Institution, die für die Aufforstung, und Sanierung Palästinas von so großer Bedeutung ist, ihr Scherflein beitragen. Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds. Spenden-Ausweis der Deutschland. (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin- Charlottenburg Roscherstr. 4.) Vom 2. bis 9. Januar d. Js. eingegangen und in Nr. 2 der „Jüdischen Rundschau“ detailliert ausgewiesen.JC 1273.39 Vom 9. bis 16. Januar eingegangen und in Nr. 3 der „Jüdischen Rundschau“ detailliert ausgewiesen . . JC 1585.41 England. (Adresse: Jewish National Fund Commission for England, London E. 4 Fulboume Str.) Vom 29. November 1913 bis 6. Januar d. Js. eingegangen und im „Zionist“, „Jewish Express“ und „Jewish Journal“ detailliert axisgewiesen £ 130.18.3 — JC2670 60 Schweiz. (Adresse: W. Simon, Zürich, Neugasse 11). Vom 2. bis 14. Januar d. Js. eingegangen und in Nr. 2, 3 und 4 des „Isri Wochenblattes für die Schweiz“ detailliert ausgewiesen Frcs. 660.98 ----- JC 535.40 Nordamerika. (Adresse: Jewish National Found Bureau for America, New York, 142/44 Henry Str.) Vom 26. Dezember 1913 bis 2. Januar d. Js. eingegangen und in Nr. 2 von „Dos Yiddische Folk“ detailliert ausgewiesen.$ 604.67 ---- 2521.48 Palästina. Vom 1. bis 31. Dezember 1913 eingegangen und in Nr. 2 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.Frcs. 656.25 — JC 525 — Rumänien. (Adresse: M. Heinrich Schein, Ga'atz). Arbeiterheimstätte u: Moinesti: durch Vermittlung des Herrn Mendel Grünberg, Bukarest: Gebrüder Isak und Matei Grünberg stiften 1 Haus a. d. N. ihrer Eltern Dowid Grünberg, gest. 2. Eiul 5672 (2. August 1912) im 72. Lebensjahr und Riwka Grünberg, gest. 25. Schewat 5673 (19. Januar 1913) im 70. Lebensjahr, Lei 1000.—, die jüd. Gemeinde zu Moinesti, durch Vermittlung des Herrn Mendel Grünberg, Bukarest, als 1. Zahlung auf 1 Haus 634.40, zusammen Lei 1634.40 JL 1307.50 liandessammelstellen Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln: Allgemeine Spenden: Brooklyn: J. Sucher, 83 Osborn..#.11.09 Colgate Sask (Canada): Miß Berger.„ 15.47 Baumspende: Nizza: Jos. Kaplan pflanzt je 1 Baum a. d. N. R.-A. Israel Oscher ben Josef Grusenberg u. Rabbiner J. Masoh, St. Petersburg.JL 12.— Arbeiterheimstätten: Nizza: Jos. Kaplan, II. Zahlung zur Errichtung eines Jemenitenhauses.JL 400.60 Wien: durch Dr. Siegfried Frankel: Dr. Edmund Weitzmann stiftet für das Haus der Verbindung „Ivriah“, Wien.Kr. 50— JL 42.— T elegrammformulare: Köln: Barverkauf im Hauptbureau.JL 0.40 Die Gesamtsumme der in dieser Nummer ausgewiesenen Spenden für den Jüdischen Nationalfonds beträgt: M. 10 900.34 hiervon entfallen auf: Allgemeine Spenden.M 2061.47 Selbstbesteuerung.,, 59.15 Sammelbüchsen. 2450.68 Goldenes Buch.„ 1681.06 Baumspende. „ 1799 50 Landspende . 4.17 Arbeiterheimstätten.,, 2629.07 David u. Fanny Wolffsohn Stiftg.. 20.— N.-F.-Marken.„ 159.74 Telegrammformulare.», 35.50 Vortag: „Pie Welt, Verlagsges. m. b. H."', Berlin. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Moritz Zobel, Berlin. — Druck von Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg

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